Thursday 01.01.1970 - 01:00

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30.07.2014
Von: Karsten Hartinger

Report: Deutsche Meisterschaft VG5F1

Zeitgleich zum Formel-1-Wochenende in Ungarn fand die „kleine Formel 1“ im DMC-Rahmen beim MRC Leipzig statt. Am Samstag wurde nach dem Training und der obligatorischen Fahrerbesprechung die Lage ernster. In vier Vorläufen wurde um die besten Platzierungen gekämpft. 25 DMC-Mitglieder traten an. Wie in Ungarn musste die Verbesserung der Rundenzeiten durch klassische Setuparbeit erschraubt werden. Rennleitung, Zeitnahme, technische Abnahme und der DMC-Offizielle Andreas Lamers waren stets Herren der Lage und sorgten für einen geordneten Ablauf.



Drei von vier Vorläufe wurden bereits am Samstag gefahren, um die Finale am Sonntag noch vor den erwarteten Regenschauern zu absolvieren. Wie sich später herausstellte, war dies die absolut richtige Entscheidung. Ganz trocken blieb die Strecke dennoch nicht. Am Samstag fiel noch etwas Wasser vom Himmel und es musste auf nassen Untergrund gefahren werden. Schnell trocknete die Fahrbahn jedoch ab, da die Sonne gnadenlos strahlte und das Thermometer über 30 Grad anzeigte.
Morgens um 9 Uhr ging es pünktlich in den letzten Vorlaufdurchgang. Die besten Vorläufe hatte Clark Wohlert. Er fuhr in den 10-minütigen Vorläufen 28 Runden in 10:18,552. Anschließend starteten die Halbfinale. Der Lokalmatador Sebastian Keller schied unglücklich mit Defekt aus. In den Vorläufen bewegte er sich stets im Kreis der Top 5. Ansonsten setzten sich wie erwartet die Favoriten durch. Ernst Utz und Clark Wohlert gewannen jeweils ihre Halbfinals.
Nach den Halbfinalen schien es auf einen engen Zweikampf über die volle Laufzeit zwischen Günter Honert und Clark Wohlert hinauszulaufen. Nach den 30minütigen Halbfinalen lagen die beiden mehrmaligen Meister lediglich 0,6 Sekunden auseinander. Clark Wohlert hatte für die entscheidenden 50 Minuten den Poleplatz inne.


Günter Honert beim Reifenschnitzen vor dem entscheidenden Finallauf.

Die Startaufstellung im Finallauf: 1. Clark Wohlert, 2. Ernst Utz, 3. Günter Honert, 4. Martin Mittelstädt, 5. Bernd Ritschel, 6. Heiko Elgas, 7. Andreas Henningsen, 8. Sebastian Höhne, 9. Thomas Benker, 10. Gerhard Agthen.
Nun wurden im Fahrerfeld noch einige Vorbereitungen getroffen. Fahrwerksüberprüfung, neue Reifen, Profilschneiden der hinteren Slickreifen, Reifenheizen und hier und da waren noch richtige Regenreifen zu sehen. Und in der vereinseigenen Küche stärkten sich die Piloten noch mit deftigen Speisen  für das anstehende Finale.

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