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Besonders hat es mir der Fischereischoner „L. A. Dunton“ angetan. Wer das Buch „The American Fishing Schooners“ von Howard I. Chapelle kennt, wird die „L. A. Dunton“ auf dem Titelbild wiedererkennen. In einem Gespräch an Bord habe ich auch so nebenbei erfahren, dass das Deck bei den meisten Fischereischonern lackiert war und nicht „roh“, wie sonst üblich. Auch kann man die Walfänger-Romantik (aus unserer Sicht) hautnah auf der Bark „Charles W. Morgan“ erleben. Und wenn man sich dann vorstellt, dass diese Walfangreisen mehrere Jahre gedauer haben ... Prost Mahlzeit! Ob das dann noch so romantisch ist? Schön ist auch, dass man den Restaurateuren und den Schiffsbauern in der hauseigenen Werft über die Schulter schauen darf. Für alle also, die sich für Holzschiffsbau interessieren, ein Muss, wenn man die Gelegenheit hat, Seaport zu besuchen. Ferner gibt es noch einige Schiffsmodelle zu bewundern, die wirklich Museums-Qualität zeigen. Leider ist dort das Fotografieren verboten.
Und wenn man schon in der Gegend ist, kann man noch einen Abstecher ins Aquarium machen, Heimat des wohl berühmtesten amerikanischen Tiefseeforschers Dr. Robert D. Ballard (er entdeckte z. B. die „Titanic“ und die „Bismarck“). Dementsprechend ist auch ein großer Teil für die Tiefsee-Erforschung reserviert. Wirklich sehenswert! Allen U-Boot-Freunden möchte ich dann noch einen kurzen Abstecher nach Groton zum Nautilus-Museeum empfehlen. Nicht nur, dass man das erste atomgetriebene Angriffs-U-Boot besichtigen kann, mit etwas Glück kann man auch ein U-Boot der Seewolf-Klasse beim Auslaufen betrachten, da das Museum direkt an den U-Boot-Stützpunkt angrenzt. Das Museumsgebäude selbst bietet alles Wissenswerte über U-Boote, von einem Blick durchs Periskop bis hin zur U-Boot-Taktik des 21. Jahrhunderts. |
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