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Evolution
Das Propellerhörnchen
von Lutz Näkel
Flug- oder Gleithörnchen (Pteromynae) sind in Amerika, Europa und Asien verbreitete Nagetiere. Sie können mittels ihrer Flughaut, die zwischen den Gliedmaßen wie ein Gleitschirm aufgespannt ist, erstaunliche Entfernungen zurücklegen, im Falle des japanischen Riesengleithörnchens bis zu 450 Meter! Freilich müssen die Tiere dazu vorher immer auf Bäume klettern, denn die Flugbahn der Gleithörnchen führt mangels Antrieb immer nur abwärts.
Jetzt aber sind in Südwestdeutschland Exemplare einer neuen Spezies aufgetaucht, die einen Quantensprung in der Evolution markiert: das Propellerhörnchen (Pteromys propellatum). Noch rätseln Biologen, wie es zu diesen Hybridtieren kommen konnte, die einen gehen davon aus, dass sich Flughörnchen mit entflogenen Parkflyern paarten, andere vermuten, dass die Propellerhörnchen aus geheimen Gen-Labors entkommen sind. Wie dem auch sei, die flinken Flieger erfreuen sich als putzige Hausgenossen immer größerer Beliebtheit, und daher möchte ich hier ein paar Tipps und Tricks verraten, wie solche possierlichen Tierchen artgerecht aufgezogen und gehalten werden.
Aufzucht
Propellerhörnchen züchtet man am besten in angenehm temperierten, gut ausgeleuchteten Hobbykellern. Die Werkbank wird mit einem weichen Tuch abgedeckt, schon ist der Nistplatz fertig. So ein Hörnchen kann unter Umständen schon nach einem Wochenende das Nest verlassen, Voraussetzung ist, dass vorher alles besorgt wurde, was für ein schnelles Wachstum nötig ist. Da wäre zunächst mal die ausreichende Menge 3-mm-Depron, eine 3×1,5-mm-Kiefernleiste (Bastelladen), ein kleines Stück 0,8-mm-GFK-Platte und ein Rest 2-mm-Sperrholz ...
Weiter geht’s mit dem Bau in der neuen foamie 4-09. Den Plan zum Propellerhörnchen können Sie kostenlos für private Zwecke aus dem Downloadbereich der foamie unter www.vth.de downloaden.
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