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Ein ganzer Kerl: de Vries VT 85 2R


 

Seit ich meinen ersten Modelldiesel, einen Taifun Rasant mit 2,5 cm³, zu Weihnachten bekam – irgendwann im letzten Jahrtausend und erst nach wochenlangen schwierigen Verhandlungen mit meinem Vater – habe ich immer so ein weihnachtliches Gefühl, wenn ein neuer Motor auf meinem Tisch landet. Wenn er dann etwas Besonderes zu sein verspricht, verspüre ich, trotz meines gesetzten Alters, immer noch ein gehörige Portion Ungeduld, bis der Neue endlich die ersten Töne von sich gibt.
Das Gefühl des Besonderen hatte ich sofort, als ich den 85-cm³-Reihenmotor von de Vries in Händen hatte. Im Zeitalter der CNC-gefrästen oder filigranen in der Kokille gegossenen Motorgehäuse fällt ein Sandgussgehäuse angenehm auf. Hier kündigt sich offenbar gute und deftige Kost an.
In Bad Salzuflen am Rande des Teutoburger Waldes betreibt Armin de Vries die Fertigung seiner diversen Viertakter. Da gibt es neben Einzylindern, V- und Sternmotoren auch den 85er Reihenmotor, der in der vorliegenden Version noch einmal überarbeitet wurde und hier Gegenstand der Betrachtung ist.


Den kompletten Bericht von Franz Kayser finden Sie in  „bauen und fliegen“ 1/2012.

Im Bericht können wir die Qualität des Motors und seine Laufeigenschaften beschreiben – nicht aber den Klang des VT 85 wiedergeben. Diesem können Sie hier lauschen, direkt beim ersten Testlauf eines VT 85 bei Armin de Vries.


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