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Dienstag, 16.10.2018 Die ehemaligen Rettungsboote der DGzRS

Am 2. November 1854 segelte die Dreimastbark Johanne mit 216 Auswanderern von Bremerhaven nach Amerika. Bereits vier Tage später geriet das Schiff in einen Orkan und lief vor der ostfriesischen Insel Spiekeroog auf Grund. Die Inselbewohner mussten mit ansehen, wie 84 Schiffbrüchige ums Leben kamen, da sie keine Rettungsboote besaßen, um Hilfe zu leisten. Auch bei einem schweren Schiffsunglück 1860 vor der Insel Borkum gab es noch keine Rettungsmittel.

Daher gründete am 2. März 1861 der Emder Oberzollinspektor Georg Breusing den ersten Verein zur Rettung Schiffbrüchiger in Deutschland. Am 29. Mai 1865 schlossen sich Gruppen in Kiel zur Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) zusammen.

Klaus-Uwe Hölscher porträtiert ab Seite 78 in der MODELLWERFT 04/2018 die beiden ehemaligen Seenotrettungsboote Hindenburg und Langeoog, die beide aus dem Jahr 1944 stammen und heute als Museumsschiffe für die Nachwelt erhalten sind.

 

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