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Mittwoch, 16.12.2020 Eigenbau: 3D-Hevo-Drucker

Einfache Drucker vom Prusa-Typ, wie der ANET A6 unseres Autors Dr. Ing. Joachim Pelka, leiden konstruktionsbedingt unter zwei großen Schwachpunkten. Mit einem Bauraum von etwa 200×200×200-250 mm³ ist man im Hinblick auf einen Rumpfbau ziemlich eingeschränkt. Zudem wird bei diesen Druckern das relativ schwere Heizbett ständig verfahren, was ihnen den Spitznamen „Heizbettschubser“ eingebracht hat. Dieses Prinzip verbietet hohe Druckgeschwindigkeiten und hohe Druckteile, weil letztere bei dem dauernden Hin und Her leicht ins Schwingen kommen können.

Nach ausführlicher Internet-Recherche blieben eigentlich nur zwei Druckertypen übrig, die diese Nachteile nicht aufweisen. Es sind einmal kartesische (x-y-z) Drucker nach dem CoreXY- bzw. dem Ultimaker-Prinzip, die den Druckkopf in einer Ebene verfahren, und die sog. Delta-Drucker, bei denen der Druckkopf schwingend an drei Punkten aufgehängt ist. Da das Delta-Prinzip um einiges komplizierter in der Steuerung ist als das CoreXY-Prinzip, entschied Dr. Ing. Joachim Pelka sich für den Eigenbau eines Hypercube Evolution (HEVO) auf Basis einer Core-XY-Mechanik.

Ja, lieber Leser, Sie haben richtig gelesen, es sollte ein Eigenbau werden, und zwar mit einer Zielvorgabe für den Bauraum von ca. 300×300×500mm³. Mehr ab Seite 46.

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