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Dienstag, 20.11.2018 Eine sizilianische »Lautello« in 1:35

Von einer Lautello aus wurde nicht gefischt – sie war das Mutterschiff für kleine Boote. Diese wurden während der Überfahrt ineinander gestapelt. Um in der Nähe der Boote bleiben zu können, driftete die Lautello. Dafür war der kleine Treibermast auf dem Heckausleger wichtig. Während Vorsegel und Großsegel eingeholt waren, bewirkte das Besansegel etwas Druck auf das Ruder. Dieser Heckausleger wirkt unorganisch und zerbrechlich. Er war aber notwendig, um das Besansegel bedienen zu können. Im Boden des Auslegers war eine große Öffnung. Von hier stiegen die Fischer in ihre Boote und hier reichten sie den Fang hoch. Eine jede Lautello führte acht bis zehn Beiboote mit. Mehr über diesen ungewöhnlichen Schiffstyp und das zugehörige Modell im Maßstab 1:35 aus der Sammlung von Jörg Gebhardt lesen Sie in der ModellWerft 12/2018 ab Seite 72.

 

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