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Donnerstag, 01.02.2018 von Christian Kamp Impressionen von der „Zamma“ in Oberhausen

Wie der Ruhrgebietler so liebevoll sagt, bedeutet „Zamma“ ungefähr „zeig mir mal was Du hast". Die „Zamma“ ist aber auch eine Modellbauausstellung im Herzen von Oberhausen, die immer am zweiten Januarwochenende im Freizeithaus Waldhof (Revierpark Vonderort) stattfindet. Hierzu lud der SMC Oberhausen vom 13. bis 14.01.2018 zu einer gemütlichen kleinen Ausstellung befreundete Vereine und Modellbauer ein. Ich war am Samstag für die MODELLWERFT vor Ort und habe meinen Rundgang in Bildern für die Leser festgehalten.

Reger Andrang

Herr Dieter Matysik, der Vorstand des SMC und des Dachverbandes der Schiffsmodellbauer – dem Nauticus –, erklärte mir die Besonderheiten der Ausstellung. Sie findet seit 1998 nun bereits zum 18. Mal statt. Jeder kann daran teilnehmen und wenn er möchte, seine Modelle von der Naviga-Kommission vor Ort abnehmen lassen. Die Teilnahme hieran ist selbstverständlich freiwillig. Jeder Teilnehmer bekommt eine Urkunde als Dankeschön und sicher auch das gute Gefühl, dass sein Modell bei einer echten Wettbewerbsbewertung honoriert werden würde. An den beiden Tagen waren laut Herrn Matysik 16 Vereine und Interessengruppen mit fast 200 Modellen anwesend. Die weiteste Anreise hatte der SMC Cuxhaven. Ansonsten kamen die Gruppen aus dem Raum Wuppertal bis Krefeld.

Unter den Teilnehmern waren auch 22 Kartonmodellbauer, die Ihre kleinen Kunstwerke aus Papier und Karton vorstellten. Es wurde an vielen Tischen gebaut und so gezeigt, wie schön und entspannend das Hobby sein kann. Die Kartonmodellbauer hatten an beiden Tagen Ihre C-Gruppen-Meisterschaft West für Standmodelle. Hier wurden Punkte und Wertungen gesammelt für weitere Wettbewerbe und Meisterschaften.

Mein Fazit

Auf der „Zamma“ wird zwar nicht gefahren oder viel vorgeführt, dafür trifft man sich hier eher zum Fachsimpeln. Es geht um das in der ersten Winterhälfte begonnene neue Projekt oder eine Fertigstellung, um Rat sowie Gespräche mit den Kollegen. Ich kann dieses Treffen sehr empfehlen, um mit den Kollegen mal auf Du und Du zu sein. Jeder gibt gern sein Wissen und seine Tricks weiter. Ich habe viel Neues erfahren und für mich das Eine oder Andere entdeckt, das ich unbedingt in den nächsten Jahren bauen muss.

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