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Montag, 09.04.2018 Der Jetpfeil - ein absolut gelungenes Modell

Zum Jetpfeil von Wolfgang Werling (siehe FMT 08/2017) erreichte uns von FMT-Leser Harald Herfurth folgende Zuschrift:

Ich habe in der FMT den Plan zum Jetpfeil von Herrn Werling entdeckt und das Teil hat mich sofort angesprochen. Also kurzerhand den Frästeilesatz bestellt, ja ich geb`s zu – ich war zu faul zum sägen. Der Aufbau lief problemlos, alles hat so funktioniert wie beschrieben. Eine kleine Änderung habe ich vorgenommen: Die Servokabelverbindung Tragfläche – Rumpf habe ich über einen SUB-D Stecker realisiert. Das hat aber auch wieder den gleichen Grund wie der Teilesatz – der Mensch ist von Natur aus faul, ich ganz besonders. So brauche ich am Platz nur die Flächen aufstecken, festschrauben – fertig. Kein Gefummel und Gestöpsel!

Als Impeller hatte ich einen 70 mm 12-Blatt von einer Super Scorpion vorgesehen, der hatte dort schon gute Dienste geleistet und ist sehr schön und relativ ruhig gelaufen. Dem Impeller habe ich noch eine Wemotec-Düse gegönnt, aber keinen Einlaufring. Alle Einstellungen habe ich exakt so vorgenommen, wie von Herrn Werling angegeben und dann ging es zum ersten Testflug.

Der Schub bei Vollgas in der Hand war zunächst etwas enttäuschend, hielt sich mit dem Startgewicht, welches etwa den Angaben entsprach, so in etwa die Waage. Aber ich hatte einen guten Werfer, der mir das Ding sehr schön gerade und mit reichlich Schwung in die Luft befördert hat. Was soll ich sagen – genial!

Zwei Zacken Querruder links trimmen und der Pfeil ging schnurgerade leicht nach oben, fast ohne Durchsacken. Allerdings hat mich der erste Querruderauschlag, irgendwann muss man halt mal eine Kurve fliegen, sehr erschrocken, eine solche Reaktion hatte ich nicht erwartet. Der Jetpfeil lässt sich ganz sauber und sehr präzise fliegen, nur die Rollrate ist unmenschlich – da wird jeder Ventilator neidisch.

Inzwischen habe ich ein paar Einstellungen geändert, Querruderausschläge auf 75%, Expo 60%, Höhenruder auf 110% nach oben, nach unten habe ich gelassen. Die Landeklappen fahre ich jetzt auf 75° aus, mit der entsprechenden Höhenruderbeimischung und einer Sekunde Verzögerung. Damit sieht man die Bremswirkung schon deutlich und die Landestrecke ist angenehm kurz. Die erreichbare Geschwindigkeit ist mehr als ausreichend und dürfte auch Speedhungrigen gefallen. Trotzdem ist der Jetpfeil jederzeit beherrschbar und in seinen Reaktionen berechenbar, er macht einfach nur irre viel Spass beim fliegen!

Alles in allem ein absolut gelungenes Modell – meine Hochachtung an Herrn Werling für diese Konstruktion!

 

 

 

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