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News, Galerien, Videos

Donnerstag, 23.03.2017 Ivan Treger (SVK) ist Saalflug-Europameister 2017

Vom 14. bis 17. März 2017 wurde in Rumänien die F1D-Europameisterschaft ausgetragen. Der mehrfache Welt- und Europameister Ivan Treger aus der Slowakei konnte den Wettkampf mit einer Flugzeit von 57:09 min für sich entscheiden. Mit dieser Gesamtzeit und dem besten Einzelflug über 29:43 min stellte er gleichzeitig drei Weltrekorde auf. Geflogen wurde in einer 55 m hohen Salzhalle, die 200 m unter der Erdoberfläche liegt. Die Modelle haben eine Spannweite von 55 cm, wiegen 1,4 g und werden von 0,4 g Gummi angetrieben. Im Saalflug werden die besten zwei von insgesamt sechs Wettbewerbsflügen gewertet. Corneliu Mangalea (ROU) verteidigte seinen zweiten Platz von der EM 2015. Uwe Bundesen aus Offenburg (Foto oben links) machte einen großen Sprung nach vorne. Bei der letzten EM 2015 mit 37:09 min noch auf Platz 17, konnte er sich dieses Jahr mit 49:52 min dicht an die Spitzengruppe heranschieben und den fünften Platz erreichen. Er war bei dieser Meisterschaft der einzige deutsche Teilnehmer, bei den Senioren waren 28 Saalflieger aus elf Nationen am Start. Die Mannschaftswertung ging an Rumänien. Bester Jugendlicher war der amtierende Junioren-Weltmeister Calin Bulai (ROU), der seine Zeit auf 51:33 min steigern konnte. Das beste der drei Junioren-Teams kam aus Rumänien. Vollständige Ergebnisliste unter: www.frmd.ro

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Freitag, 17.03.2017 Großseglertreffen auf zugefrorenem See

Jeden Winter wartet eine Gruppe Segelflieger sehnlichst auf den März – den Monat, in dem auf dem zugefrorenen Davoser See Grossegler geschleppt werden und prächtige Thermik über den bereits schneefreien und warmen Hängen der Parsenn Flüge bis in größte Höhen zulässt. So tummeln sich an den Wochenenden mehrere Schlepper und manchmal fünfzehn Segler mit Spannweiten bis zu neun Metern auf dem Eis. An herrlichen Tagen wie dem letzten Wochenende kreisen dann bis zu zehn Segler gleichzeitig über dem Salezer Wald an den Hängen der Weissfluh und übersteigen sogar deren Gipfelhöhe. Solche Höhen sind erreichbar, weil das Sonnenlicht von der Schneedecke reflektiert wird, und deswegen werden auch rein weiße oder überwiegend weiße Flugmodelle eingesetzt, die dann vor dem dunkelblauen Himmel gut sichtbar sind. Dunkelblau gefärbte Modelle wären eine Sichtkatastrophe. Da die Luft in 3 km Höhe bereits über 30% dünner ist, müssen vor allem die Motoren und die Propeller der Schlepper darauf abgestimmt sein. Die Segler brauchen lediglich eine kältefeste Stromversorgung und werden wasserdicht zugeklebt (vor allem beim Fahrwerk). Die Piloten brauchen extremen Sonnenschutz und wasserdichtes Schuhwerk. So vorbereitet ist das Fliegen in der gleissenden Märzsonne ein unwahrscheinlicher Genuss. Worte können kaum wiedergeben, wie man sich fühlt, wenn der eigene Segler auf dem Weg nach oben völlig ruhig die Hunderter (Höhenmeter) abspult und man an der Sichtgrenze langsam wegfliegt oder sogar den gesamten See quert zum Seehorn auf der anderen Seite – aber vielleicht können die Bilder den Reiz dieser Flüge ein wenig vermitteln. Wer selber solche Flüge absolvieren möchte, ist nicht auf den Davoser See angewiesen – im Winter sind praktisch die gesamten Alpen oberhalb der Nebelgrenze ein einziges Segelflugparadies! Drei Piloten mit einem kleinen Schlepper und zwei Dreimeterseglern reichen völlig, sie müssen sich lediglich ein kleines freies Gelände mit einem nördlich anschliessenden Berg suchen, und davon sollte es ja ein paar geben. Das Betreten des Davoser Eises ist von der Gemeinde jedoch nicht ohne Grund generell untersagt worden – durch das Absenken des Wasserspiegels während des Winters birgt es erhebliche Gefahren. Lediglich der örtlichen Modellfluggruppe ist es aufgrund ihrer jahrzehntelangen Erfahrung mit einer Sonderbewilligung gestattet das Eis zu betreten. In der Hoffnung auf möglichst viele Nachahmer an anderen Orten. Text und Fotos: Bertram Radelow  

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Donnerstag, 16.03.2017 Video: Cessna 170 von Premier Aircraft/Lindinger

Wasser, Schnee, Feld oder Wiese - die Cessna 170 von Premier Aircraft/Lindinger startet von überall. In der FMT 04/2017 testet Christian Huber die Flexibilität des zwei Meter großen Schaummodells.

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Donnerstag, 16.03.2017 Video: Geronimo F5J von Horejsi/Lindinger

Der Geronimo F5J von Horejsi/Lindinger ist geradezu gierig nach Steigen. Werner Baumeister hat die neue Thermikmaschine gebaut und in der FMT 04/2017 getestet. In seinem Video zeigt er aber auch die überraschend dynamische Seite des Seglers.

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Donnerstag, 16.03.2017 Fünf Jahre Modellbau Wels

Die Modellbau Wels lädt vom 21. bis 23. April bereits zum fünften Mal Modellflugfreunde aus Österreich und dem benachbarten Ausland ein. Die Messe bietet mit Modellen, Steuerungen, Elektronik, Beleuchtung, Zubehör und Beratung alles für Piloten und solche, die es noch werden wollen. Anlässlich des Jubiläums erwarten die Besucher zahlreiche Highlights. So bringt Adi Pitz seine Boeing 747-400 mit nach Wels. Das Großmodell im Maßstab 1:13 wiegt 77 kg. Der „Jumbo“ ist mit einer Länge von 5,43 m, einer Höhe von 1,48 m und einer Spannweite von gewaltigen 4,95 m ein wahrer Gigant. Ein weiteres Highlight wird der weltweit größte Modellhelikopter mit einem Rotordurchmesser von 4,5 m sein. Das Indoor-Flugfeld wurde nochmals vergrößert und misst nun 3.600 m². Hier zeigen Weltmeister, Luftakrobaten und Vereine Ihr Können. Nach einigen Jahren Pausen sind auch die Jetpiloten zurück in Wels. Erwartet wird unter anderem Michi Allmer mit seinem Jet Leonardo. Freunde von Multicoptern und Drohnen kommen beim FPV-Rennen (=First Person View) auf ihre Kosten.  Infos und Tickets: www.modellbau-wels.at

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Dienstag, 14.03.2017 Attraktiver Vereinsrabatt für Alu-Schilder

Flugmodelle über 5 kg müssen gemäß IV. Nr. 3 der Anlage 1 zur Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO) mit Namen und Anschrift des Eigentümers dauerhaft und feuerfest gekennzeichnet sein. Und zwar egal, ob Segler, Copter, Foamie oder Motorflugzeug. Wenn die Novellierung der Luftverkehrsordnung in Kraft tritt, besteht sogar eine Kennzeichnungspflicht ab 250 g. Mit unseren schwarz eloxierten Alu-Schildern und eingelaserter Schrift sind Sie auf der sicheren Seite und genügen heute und auch morgen den gesetzlichen Anforderungen. Die Schilder sind mit einem 3M-Selbstklebeband zur Befestigung ausgerüstet. Die Maße: 50×30×0,5 mm. BITTE BEACHTEN: Es sind nur 4 Zeilen möglich (s. Bsp. Artikelbild) Vereine erhalten bei Sammelbestellungen eine attraktive Rabattierung auf den Gesamtpreis. ab 150 € Bestellwert: 5 % ab 300 € Bestellwert: 10 %   Damit ergeben sich folgende Preise/Stück:   Regulär      ab 150 €       ab 300 € ab 5 Schilder      3,98 € 3,78 € 3,58 € ab 10 Schilder 2,75 € 2,61 € 2,48 € ab 15 Schilder 2,13 € 2,02 € 1,92 € Bitte verwenden Sie für Ihre Bestellung unser vorgefertigtes Excel-Formular und senden dieses mit Namen und Anschrift des Rechnungsempfängers (z.B. des Vereins) an: service@vth.de  

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Montag, 13.03.2017 Neue zentrale Meldestelle für Wettbewerbe

Die Webseite www.am-contest.eu bietet Vereinen eine zentrale Stelle, um Wettbewerbe und Modellflugveranstaltungen mit all den zugehörigen Informationen zu veröffentlichen und ermöglicht den Piloten, sich über ein einheitliches und einfaches Verfahren für diese Wettbewerbe anzumelden. Initiiert und umgesetzt wurde das Projekt von Peter Deivel, Fachreferent F5J. Die zentrale Anmeldestelle eignet sich für alle Wettbewerbsklassen und unterstützt Veranstalter und Piloten während des gesamten Prozesses: Von der Veröffentlichung von Termin und Ausschreibung über eine Routenplanung für die Piloten bis zur Veröffentlichung der Rundeneinteilung kurz vor dem Wettbewerb. Obwohl die Webseite erst seit wenigen Wochen online ist, hat sich schon eine Vielzahl von Vereinen dafür entschieden, die Plattform zu nutzen. Es sind schon über 15 Wettbewerbe auf der Seite eingestellt, über 120 Piloten haben sich für die Website registriert und über 300 Anmeldungen sind schon problemlos abgewickelt worden. Auf der Website finden sich einige Videos, die dem Nutzer die Bedienung der Seite erklären und es sind immer ein oder zwei Wettbewerbe der Klasse BSP (Beispiel) eingestellt, für die man sich folgenlos anmelden kann, um das Portal einmal auszuprobieren.  

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Montag, 13.03.2017 Bundesrat kippt 100-Meter-Deckel

Der beharrliche Einsatz der Interessenverbände hat sich ausgezahlt. Die generelle 100-Meter-Höhenbegrenzung außerhalb von zugelassenen Modellfluggeländen ist Geschichte. Mit Spannung wurde am vergangenen Freitag (10. März 2017) die Entscheidung des Bundesrates über die Novellierung der Luftverkehrsordnung erwartet. Die Länderkammer folgte einem Änderungsantrag des Bundesrats-Verkehrsausschusses und stimmte der von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgelegten "Verordnung zur Regelung des Betriebs von unbemannten Fluggeräten” nur unter der Maßgabe von substantiellen Änderungen zu. DMFV und DAeC begrüßten diese Entscheidung. „Das ist ein guter Tag für den Modellflug“, so DAeC-Vizepräsident Gunter Schmid. Die vom Bundesrat verabschiedeten Auflagen bedeuten im Kern eine Rückkehr zu dem im Herbst 2016 von den Interessenverbänden ausgehandelten Kompromiss. Dieser sah vor, dass Steuerer von Flugmodellen auch außerhalb von zugelassenen Modellfluggeländen höher als 100 Meter fliegen dürfen – sofern sie einen besonderen Kenntnisnachweis erbringen können. Im Januar hatte das Verkehrsministerium diesen Kompromiss aufgekündigt und wieder einen 100-Meter-Deckel ins Spiel gebracht. Begründet wurde dieser mit Interessen der Bundeswehr bei Tiefflügen. Nun liegt es an der Bundesregierung, den Auflagen des Bundesrates zuzustimmen. Geschieht dies nicht, bliebe es bei der aktuell gültigen Regelung und die Verordnung wäre gescheitert. „Bei aller Freude über diesen wichtigen Erfolg für alle Modellflieger in Deutschland vergessen wir nicht, dass wir noch nicht am Ziel sind”, blickt DMFV-Präsident Hans Schwägerl voraus. „Denn auch wenn wir in Deutschland auf einem guten Weg sind dürfen wir nicht vernachlässigen, dass auch auf europäischer Ebene Gefahren für unser Hobby drohen. Diesen konsequent entgegenzutreten wird auch weiterhin unsere Aufgabe sein.”   

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Freitag, 10.03.2017 DAeC tritt der European Modell Flying Union bei

Anfang März ist die Mitgliederversammlung der Bundeskommission Modellflug des DAeC zum 73. Deutschen Modellfliegertag zusammengekommen. Diskutiert wurde unter anderem die aktuelle Entwicklung im Bereich des Luftrechts in Deutschland und auf europäischer Ebene. Die Delegierten folgten der Initiative des Vorstands und beschlossen, der vor kurzem gegründeten European Modell Flying Union (EMFU) beizutreten, welche die Interessen der europäischen Modellflieger gegenüber der europäischen Luftfahrtbehörde EASA vertritt. Darüber hinaus diskutieren die Delegierten den Haushalt, den Breiten- und Spitzensport sowie die Präsentation des Modellfluges im DAeC. Weiterhin wurden Details der Struktur der Bundeskommission erörtert und Delegierte berichteten über Herausforderungen und Erfolge in den Landesverbänden. Außerdem standen Wahlen zum Vorstand und zur Zusammensetzung der Fachgremien auf der Tagesordnung. Fast alle bisherigen Sport- und Fachausschussvorsitzenden wurden wiedergewählt. Eine Neubesetzung gab es lediglich im Sportausschuss Hubschrauber. Achim Krüger hatte nach langjähriger Tätigkeit den Wunsch nach einem Nachfolger geäußert. Künftig lenkt Ralf Bäumener die Geschicke der Heli-Piloten. Rechtsanwalt Dr. Walter Felling übernimmt erneut den Vorsitz des Fachausschusses Recht. Der Vorstand, bestehend aus Michael Jäckel, Dieter Reil und dem Vorsitzenden Uwe Schönlebe, wurde im Amt bestätigt.

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Montag, 06.03.2017 Modellflug auf der INTERMODELLBAU 2017

Vom 5. bis 9. April öffnet in Dortmund wieder die weltgrößte Messe für Modellbau und Modellsport ihre Türen. Erwartet werden in der Messe Westfalenhallen Dortmund Modellbaufreunde und Aussteller aus ganz Europa. Die Veranstalter rechnen mit 82.000 Besuchern, jeder fünfte kommt aus dem Ausland. Mehr als 500 Aussteller aus rund 20 Nationen nehmen an der internationalen Leitmesse teil. Flugmodelle sind Publikumsmagnete der Messe Unter den mehr als 20.000 Modellen zählen die „Herren der Lüfte“ – Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen – zu den Publikumsmagneten in den acht Hallen. Ein Highlight für die Besucher sind traditionell auch die Live-Vorführungen von Flugzeug- und Hubschraubermodellen, so z.B. in der Indoor-Arena mit eigener Tribüne in Halle 3B. Erster INTERCOPTER Racing Cup In diesem Jahr organisiert die Messegesellschaft gemeinsam mit dem FPV Modellrennsport Ruhrgebiet e. V. erstmals den INTERCOPTER Racing Cup. Spitzenpiloten aus der Szene fliegen beim sogenannten FPV-Racing (FPV = First Person View) mit mehr als 100 Stundenkilometern um die Wette. Dabei werden Multikopter mithilfe einer Videobrille aus der Pilotensicht gesteuert. Die Zuschauer können die Rennen außerdem auf Bildschirmen aus der Pilotensicht mitverfolgen. Ort: der Kuppelbau der Veranstaltungsarena Westfalenhalle. Infos und Tickets: www.intermodellbau.de   Fotos: Messe Westfalenhallen Dortmund / Anja Cord

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Freitag, 03.03.2017 Rarität: Das erste Flugmodell der Gebrüder Horten

Schon in jungen Jahren konstruierten und bauten die Luftfahrtpioniere Reimar und Walter Horten Modellflugzeuge. Ihr erstes Modell war in Holzbauweise aufgebaut und mit Baumwolle bespannt. Es stammt aus dem Jahr 1927 und hat bis 2010 unbeachtet auf einem Dachboden in der Nähe von Bonn gelegen. Leider ist in den Jahren das Seitenleitwerk verloren gegangen.     Das Flugmodell ist im Deutschen Segelflugmuseum mit Modellflug auf der Wasserkuppe im Originalzustand, so wie es auf dem Dachboden gefunden wurde, zu sehen. Es ist damit sicherlich eines der ältesten erhaltenen Flugmodelle Deutschlands. Viele weitere interessante Ausstellungsstücke finden sich in der Modellflugausstellung des Museums und sind für Modellfliegerinnen und Modellflieger immer einen Besuch wert. Gruppen profitieren von einem reduzierten Eintrittspreis und wer möchte, kann eine Führung buchen. www.segelflugmuseum.de

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Donnerstag, 02.03.2017 Neue Webpräsenz: Die wichtigsten Infos für Drohnenpiloten

Immer mehr Multicopter, auch Drohnen genannt, bewegen sich im deutschen Luftraum. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) geht aktuell von rund 400.000 dieser unbemannten Luftfahrtgeräte aus. Die Zahl der Sichtungen in Flughafennähe und Lufträumen, in denen der Betrieb gefährlich und verboten ist, hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Zählte die DFS im Jahr 2015 noch 14 solcher Sichtungen, waren es im Jahr 2016 bereits 64. Das Ziel, Drohnen sicher und fair in den Luftverkehr zu integrieren, ist nur möglich, wenn alle Drohnennutzer die Regeln und Verbote kennen. Deshalb hat die Deutsche Flugsicherung unter der Adresse www.sicherer-drohnenflug.de eine neue Informationsplattform eingerichtet. Die neue Website bündelt alle Informationen, die man für einen sicheren Drohnenflug braucht, in einer leicht verständlichen Form. Daneben wird detailliertes Kartenmaterial und ein „Entscheidungsbaum“ angeboten, der die gesetzlichen Vorgaben anschaulich aufzeigt. Auch aktuelle Luftrauminformationen, beispielsweise zu Luftraumbeschränkungsgebieten, sind zu finden, darüber hinaus Links zu weiteren hilfreichen Informationen, wie zum Beispiel die Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes.

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