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FMT Blog

Montag, 26.06.2017 Highlights der FMT 07/2017

Premiere für die Husky 1800S von Graupner. Wir waren in Kirchheim unter Teck bei Graupner und stellen das neue Buschflugzeug exklusiv in der FMT 07/2017 vor. Pünktlich zur Urlaubszeit nehmen wir außerdem zehn Hangfluggebiete unter die Lupe und haben jede Menge Testberichte und Baupraxis in die neue Ausgabe gepackt. Die FMT 07/2017 ist also die perfekte Urlaubslektüre, ab sofort digital erhältlich, im VTH-Shop und ab 29.6.2017 im Zeitschriftenhandel. Die FMT 08/2017 erscheint dann am 27.7.2017.

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Freitag, 23.06.2017 Test: Jeti MFlow2-G800 von Hacker Motor

Über den Spritstand permanent informiert: Der Jeti MFlow-Sensor von Hacker bedeutet theoretisch – zum Beispiel beim Betrieb eines Schleppflugzeugs – einen enormen Sicherheitsgewinn. Wir haben die neue Version des Sensors auf seine Praxistauglichkeit überprüft. Das ist neu Die erste sichtbare Veränderung gegenüber dem Vorgänger ist die Erweiterung des Angebotes von bisher zwei verschiedenen MFlow-Sensoren auf jetzt drei verschiedene. Gab es bis dato nur die Differenzierung von Verbrennungsmotoren (für Methanol und Benzin) sowie den Einsatz in Turbinenmodellen, so sieht die Aufteilung jetzt etwas anders aus. Es gibt den im Folgenden vorgestellten MFlow 2 Gas 800 für Benzinmotoren (Methanoleinsatz wird nicht mehr genannt). Dann gibt es noch zwei verschiedene Sensoren für Turbinenantriebe, den MFlow2 T800 und den T3000. Der Unterschied: Die beiden 800er Sensoren sind für eine Durchflussmenge von 20 bis 800 ml/min optimiert wohingegen der 3000er Sensor für eine Durchflussmenge von 50 bis 3.000 ml/min ausgelegt ist. Einbau im Modell Seit nunmehr zwei Jahren habe ich einen PAF 300 mit einem King-200-Motor als Schleppmodell im Einsatz, durch den geschlossenen Kastenrumpf ist der 1.500-ml-Tank nicht zu sehen. Logischerweise kommt hier der neue MFlow-2-Gas-800-Sensor zum Einsatz, aufgrund der gleichen Baugröße zum Vorgänger kann er problemlos getauscht werden. Mechanisch betrachtet hat sich nichts verändert, es kommen die gleichen Tanknippel zum Einsatz. Sie sind mit 3,5 mm immer noch etwas dünn im Durchmesser, man muss versuchen, einen passenden Tygonschlauch zu bekommen, der vom Innendurchmesser her stramm passt. Zur Sicherheit habe ich bei beiden Nippeln eine 5-mm-Klammer aufgesetzt, das hat sich in den vergangenen Jahren bestens bewährt. Der Umbau war in einer halben Stunde komplett erledigt. Voraussetzungen Der neue MFlow2 Sensor ist jetzt kompatibel mit dem EX-Bus-System. Die gut gemachte Anleitung gibt zur Programmierung sehr gute Hinweise. Folgende Voraussetzungen sollte man erfüllen: - Die Senderfirmware muss mindestens auf dem Stand 2.02 oder höher sein. - Die Datei MFlow 2 liegt im Ordner „Device“ des Senders. - Empfängersoftware mindestens auf dem Stand 3.12. - Serieller Ausgang des Empfängers auf EX Bus eingestellt. - MFlow2 an den EX-Bus-Steckplatz des Empfängers eingesteckt. Programmierung Was mich dann etwas länger beschäftigt hat: Der MFlow2 wurde nicht als Gerät im Sender sichtbar und konnte somit nicht programmiert werden. Wie immer ist es am Ende aber logisch bei Jeti und es sind die Kleinigkeiten, die aber auch so nicht in der Anleitung stehen: In dem Moment, zu dem mehrere Sensoren in einem Modell betrieben werden, wird alles über eine E2- oder E4-Erweiterung an den EXT-Anschluss des Empfängers geleitet. Nachdem ich zusätzlich eine Centralbox200 im Einsatz hatte, kam ich dann darauf, dass nicht nur die beiden RSAT auf EX-Bus eingestellt sein müssen, sondern der Eingang an der Centralbox ebenfalls. Ich habe die E4-Erweiterung mit den drei anderen Sensoren gelassen, wo sie sind und an der Centralbox den Eingang auf Telemetrie behalten. Für den MFlow2 habe ich den Kanal 15 auf EX-Bus umgestellt und den Sensor dort alleine angesteckt – und sofort funktionierte alles. Die Programmierung ist denkbar einfach, es reicht, den Tankinhalt anzugeben und den Schalter zu definieren für die Rückstellung. Das war dann in Minuten erledigt. Praktische Erprobung Wie erwartet, hat sich beim Betrieb des großvolumigen Boxermotors nichts verändert, der Durchflusssensor hat keinerlei Einfluss auf das Laufverhalten. Die für mich im Praxisbetrieb große Verbesserung liegt einfach darin, dass nach jedem Volltanken der Tankinhalt mittels Schalter wieder auf voll gesetzt wird. Beim Vorgänger musste ich immer über das Display der DC-16 in die Jeti Box gehen, dort zum MFlow-Sensor ins Menü und dann dort die Werte zurückstellen, was schon sehr aufwändig war. Auch hat der einstellbare Trigger immer irgendwann mal gegriffen und die Werte automatisch zurückgestellt, was dann mitten im Schleppbetrieb ein ungutes Gefühl hervorbrachte. Jetzt ist es sauber über einen Schalter definiert, egal ob ich den Motor zehnmal starten muss oder nur einmal, um den Tank leer zu fliegen. Ab jetzt bedeutet volltanken gleichzeitig den Schalter betätigen. Und das geht in Sekundenschnelle. Die später ausgelesenen Telemetriedaten des Verbrauchs zeigen die gleichen Werte wie zuvor, im Standgas gehen etwa 20 ml/min durch den Sensor, bei Vollgas sind es im Schnitt um die 80 ml/min. Die Glättung der Daten ist ebenfalls erfolgreich umgesetzt und verbessert, es gibt keine Ausreißer mehr, die plötzlich 3.000 ml/min zeigen. Die Genauigkeit der Restmenge ist sicherlich abhängig vom Flugstil, Schleppflugzeuge werden anders betrieben als Kunstflugmaschinen, 3D-Modelle oder Vorbildgetreue. Erste Flüge haben eine recht gute Genauigkeit ergeben: Im Schleppmodell war die Tankanzeige des 1.500-ml-Tanks runter auf 100 ml, tatsächlich habe ich 200 ml entnommen. In der weiteren Erprobung werde ich diese Daten weiter messen und dann einfach den Tankinhalt auf 1.600ml einstellen, dann weiß ich, dass null leer ist. Mit einem Alarm bei 20% bin ich immer auf der sicheren Seite. Fazit Bei nahezu allen Modellen sind die Tanks schlecht einsehbar. Und selbst wenn der Tank am Boden gut sichtbar sein sollte, im Flug sieht man nichts mehr davon… In all diesen Fällen hilft einem der MFlow2-Sensor, der stets über die Restmenge informiert. Für mich ist das ein enormer Sicherheitsgewinn im Flugbetrieb und damit unverzichtbar. Preislich entspricht er einem sehr guten Servo. Gemessen am Gesamtwert der Modelle, in denen er zum Einsatz kommt, sollte dieser Aufpreis kein Hindernisgrund für die zusätzliche Sicherheit sein. Die schon sehr gute Praxistauglichkeit des Vorgängers ist mit dem neuen Sensor nochmal verbessert worden, nämlich mit der Funktion, den Füllstand über einen Schalter zurückzustellen. Technische Daten MFlow2-G800 für Modelle mit Benzinmotoren Hersteller / Vertrieb: Jeti / Hacker Motor Bezug: Fachhandel bzw. direkt bei www.hacker-motor-shop.com, Tel.: 0871 9536280 UVP: 189,90 € Messbereich: 20 bis 800 ml/min Messtoleranz: ±2 % Schlauchanschluss: 2 x Tanknippel 3,5 mm Abmessung: 77x41x30 mm Gewicht: 40 g Spannungsbereich: 5 bis 8,4 V Betriebstemperatur: -20 bis 80 °C  

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Mittwoch, 14.06.2017 Download: PDF-Vorlage für SHK-Fahrwerksspanten

Die neue SHK von aero-naut (vgl. den Testbericht in der FMT 07/2017) ist für den Einbau eines Einziehfahrwerks prädestiniert. Um das Fahrwerk im Rumpf abzustützen, empfiehlt Werner Baumeister eine kleine Spanten-Hilfskonstruktion aus Sperrholz. Die 1:1-Vorlage dieser Spanten bekommen Sie hier als PDF .

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Freitag, 09.06.2017 Porträt: Experimental-Modelle von Arthur Leeuwangh

Normal ist langweilig. Darum baut Arthur Leeuwangh Flugmodelle, die anders sind und völlig ungewohnt aussehen. Aber sie fliegen. Meistens jedenfalls. Im Folgenden berichtet er von seinen Experimenten, den Fehlschlägen und den erfolgreichen Fluggeräte-Schöpfungen. Unbekannte Formen Meine Fliegerkollegen wissen es: Ich baue leidenschaftlich gerne außergewöhnliche Modelle, solche, die von der üblichen Form abweichen. Ein Flugmodell benötigt zum Beispiel kein Höhenleitwerk (als Nurflügel) oder kann auch verkehrt herum fliegen (Enten-Konfiguration). Viele Formen sind möglich. Fast alles kann fliegen, wenn man die Gesetze der Aerodynamik beachtet. Außergewöhnliche Modelle zu bauen ist sehr lehrreich, aber auch sehr zeitintensiv. Und es kann auch passieren, dass alle Bemühungen nichts bringen, dass das Gebastelte kaum oder nicht fliegen will. Aber auch das ist lehrreich, es bleibt schließlich ein Experiment. Ein Jammer ist sowas dennoch jedesmal. Experimente im Kleinen Ich baue häufig ein Modell zweimal. Warum? Das ist schnell beantwortet: Wenn wegen der eigenartigen Formgebung einer Konstruktion die Schwerpunktlage unklar ist oder wenn sich die Frage nach der Einstellwinkeldifferenz stellt. Dann baue ich erstmal ein kleines Modell. Ungefähr 20x30 cm groß. Als Material für die kleinen Modelle reicht 1,5-mm-Balsa oder 3-mm-Depron. Die Kosten sind zu vernachlässigen, Materialreststücke hat man ja auch herumliegen. Mit solchen Modellen kann dann experimentiert werden. Im Allgemeinen liefert das schon einen guten Eindruck von den Flugeigenschaften. So zeigt sich, ob es sich überhaupt lohnt, ein zweites, größere Modell zu bauen. Beispiele der so entstandenen Modelle finden sich in der Bildergalerie dieses Artikels, etwa mein spezieller Nurflügel, dessen Richtungsstabilitätsprobleme schon im Kleinen erkennbar waren. Oder mein zusammenfaltbares Elektromodell, das man in einem Behälter transportieren kann. Die kleinere Version war schon sehr flugstabil, der größere Bruder auch. Ein anderes Beispiel ist mein fliegendes Schiff, ein Dreimaster mit insgesamt acht Flügeln. Natürlich gibt's auch einen Propeller hinten für den Antrieb. Die kleine Version flog sehr gut, die große hat jedoch Probleme mit der lange CFK-Antriebsachse, die schnell bricht. Auch ist die Richtungsstabilität eher problematisch. Also nur teilweise erfolgreich. Gescheiterte Versuche Selbstverständlich gibt es bei diesen Experimenten auch Enttäuschungen. Ein Modell, das in beide Richtungen fliegen können sollte, war kein Erfolg. In der normalen Richtung flog es ohne Probleme, aber nach dem Umkehren der Flügel (das ging noch gut) ergaben sich Probleme mit der Flugstabilität. Ein anderes, asymmetrisches Modell (mit einer linken Nurflügelfläche, rechts ein Ringflügel mit S-Schlag-Profil) ist nicht weiter gekommen als das kleine Versuchsmuster.

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Mittwoch, 24.05.2017 Galerie: Multiplex-Airshow 2017

Top-Piloten, Top-Modelle, Top-Airshow. Die Multiplex-Airshow - 13./14.5.2017 auf dem Flugplatz des LSV Bruchsal - hatte es in sich. Gernot Bruckmann flog mit seiner riesigen Fokker Dr.I, der Eta, Extra 330SC und der BD-5, Dominik Grebe mit seinem großen Solo Fox und der ASW 27, Pierre Grosse kam mit der DHC-2 Turbo Beaver, EB28 und Viperjet XXL. Rainer Kamitz war mit seinem Natrix Extreme dabei, Manuel Kamitz mit der Yak 54. Nur um einen kleinen Ausschnitt zu nennen. Viel Vergnügen mit der großen FMT-Bildergalerie mit Top-Motiven von Daniel Just.

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Montag, 22.05.2017 Highlights der FMT 06/2017

Zwölf Seiten Neuheitenreport der Messe ProWing International, dazu Baupraxis von Kennzeichnungsschildern über Warbird-Umbautipps bis zu Segler-Radkasten. Und massig spannende Testberichte. Und eine Gloster Meteor als Bauplanbeilage! Das ist die neue FMT 06/2017, ab sofort digital, im VTH-Shop und ab 26.5.2017 im Zeitschriftenhandel. Die FMT 07/2017 erscheint dann am 29.6.2017.

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Donnerstag, 11.05.2017 RCGF-Motoren: FMT-Tests als PDF

Die für die Saison 2017 neu überarbeiteten RCGF-Motoren nimmt Dieter Werz in der FMT 06/2017 unter die Lupe. Begleitend zum Artikel auf S. 74f finden sie im Folgenden die bisherigen Tests der RCGF-Motoren kostenfrei als PDF-Download.

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Montag, 08.05.2017 von Meinrad Debatin Messe-Report: Rotor Live 2017

  Nachdem sich die Hubschrauberszene offensichtlich komplett aus der Spielwarenmesse in Nürnberg verabschiedet hat, ist die Rotor Live in Iffezheim (11./12.3.2017) das eigentliche Mekka der Heliflieger geworden. Kein namhafter Hersteller von Modellhelis kann es sich leisten, sich hier nicht zu präsentieren. So sind auch dieses Jahr wieder die gesamten Räumlichkeiten voll von Ausstellern, die hier ihre Produkte dem interessierten Heliflieger zeigen wollen. Auch wenn man immer wieder mal das Gefühl hat, dass an Neuem eigentlich nicht mehr viel kommen könne, so gibt dennoch immer wieder die Highlights, egal in welcher Größe, die einen Besuch der Rotor Live rechtfertigen. Ob komplett neue Helis, Updates, Erweiterungen des Sortiments, Zubehörteile, da sollte doch für jeden etwas dabei sein. Ganz zu schweigen von dem tollen Flugprogramm und dem spannenden 3D-Contest, bei dem namhafte Piloten aus der ganzen Welt teilnahmen. Die nachfolgende Bildergalerie kann keinesfalls einen kompletten Überblick geben, aber zumindest einen subjektiven Eindruck des Angebots vermitteln.

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Montag, 08.05.2017 von Reinhard Schott, DAeC-Prüfer Zulassung und Fliegen von Großmodellen

Die in letzter Zeit stattfindende Diskussion über das neue Luftrecht, teils sachlich, teils furchtbar unsachlich und populistisch geführt, hat sicher bei vielen Modellfliegen zum Nachdenken über ihren Sport und zu einer gewissen Zurückhaltung beim Bau von neuen, eventuell größeren Modellen geführt.

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Montag, 24.04.2017 Highlights der FMT 05/2017

Voll mit Testberichten, Baupraxisthemen, Scale-Doku und Bauplanbeilage. Die neue FMT ist eine Fundgrube für Modellbauer aller Sparten.  Einen kleinen Einblick in einige der spannenden Themen gibt's im Folgenden. Erhältlich ist die FMT 05/2017 ab sofort digital, im VTH-Shop und ab 27.4.2017 im Zeitschriftenhandel. Die FMT 06/2017 erscheint dann am 26.5.2017.

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Mittwoch, 12.04.2017 von Christian Huber Neue Indoor-Eigenbauten

Spektakulär sind sie, die Indoor-Eigenbauten, die wir in dieser Saison auf vielen Messe-Airshows bewundern dürfen. Christian Huber stellt im Folgenden die Modelle vor, die auf der Faszination Modelltech 2017 in Sinsheim ihren Auftritt hatten.

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Montag, 10.04.2017 von Thomas Brückelt Quadrocopter im Vehicle Simulator

Der Vehicle Simulator ist ein interessantes Programm, in dem Fahrzeuge aller Art aus dem manntragenden Bereich simuliert werden. Seit 2009 wird die Software durch kostenlose Updates und Downloads immer wieder erweitert und verbessert. Zu den großen Pluspunkten dieser Simulation gehört, dass zwar die Grundversion recht spärlich ausgestattet ist, man aber das Ganze individuell mit kostenlosen Flugzeugen (sowie Schiffen und Fahrzeugen) und Szenerien erweitern kann. Kostenlose Erweiterungen Sowohl für Luft- als auch für Land- und Seefahrzeuge bietet der Vehicle Simualtor eine hervorragende Physikengine, darüber hinaus lassen sich auch unterschiedlichste Wetterbedingungen einstellen. Die Grafikanforderrungen sind nicht sonderlich hoch, ein älterer PC macht hier auch nicht so schnell schlapp (zu den detaillierten Anforderungen siehe Webseite ). Weiterhin kommt man mit einer recht überschaubaren Tastenbelegung aus. Perfekt für das schnelle, virtuelle Flugvergnügen für zwischendurch, ohne dass man sich ein dickes Handbuch einpauken und merken muss. Für 30 US-Dollar (rund 28 Euro) erhält man hier recht viel Spaß für´s Geld. Jetzt mit Quadrocoptern Das zum Jahresanfang 2017 erschienene Update 2.6.4 ( http://www.hangsim.com/vsf/updates.php ) beinhaltet nun die Vorraussetzungen, um Quadrocopter im Programm realitätsnah zu nutzen. Mit dem Update werden drei grafisch recht simple Quadrocopter mitgeliefert, mit denen die gebotenen Features voll genutzt werden können. Das Update verleiht dem Simulator nun die Möglichkeit, die Modelle mit einem GPS-gestützten Autopiloten auszustatten und sie um alle Achsen zu stabilisieren. So kann man auch hier den Knüppel loslassen und das simulierte Modell bleibt einfach in der Luft stehen. Kamera-Simulation Ein weiteres Highlight ist die neu integrierte Kamera-Funktion. Die Copter haben nämlich eine „eingebaute“ Kamera. Man kann ein Fenster öffnen, in dem sich die Kamera unabhängig von der Hauptansicht schwenken lässt. In dem Fenster kann man die Kamerastabilisierung ein- oder ausschalten. Selbst ein HUD lässt sich ein- oder ausschalten und man kann auch zoomen. Beim Laden der Quadrocopter wird ein Pilot samt Sender mit FPV-Display in die Nähe des Startpunkts gestellt. Aus dessen Perspektive lässt sich fliegen, man kann natürlich auch diverse Außen- und Onboard-Ansichten wählen. Fliegt man aus der RC-Piloten-Perspektive, steht auch eine Auto-Zoom-Funktion zur Auswahl, damit sich das Modell nicht so schnell in einen Pixelhaufen verwandelt. Man kann die Copter über GPS und den Autopiloten autonom fliegen lassen. Das Feature war allerdings schon vor dem Update 2.6.4 für alle anderen Fahrzeuge vorhanden. DJI, Hubsan und Star Wars Zu den drei Standard-Coptern gibt es mittlerweile auch die Modelle DJI Phantom 3 und H501S Hubsan. Da die Physik auf manntragende Fluggeräte zugeschnitten ist, sind die Modelle etwas größer dargestellt. So kann die Dynamik der Modelle den erforderlichen Massen angepasst werden. Ein Bindeglied zwischen den manntragenden Flugobjekten und den Coptern stellt das Speeder-Bike aus den ersten Star-Wars-Filmen dar. Hier wurde auf die Quadrocopter-Physik zurückgegriffen. Die Speeder (in vier Versionen verfügbar) bleiben recht stabil in der Luft stehen und man kann ganz flott damit herumfetzen. Der Simulator lässt sich dazu verwenden, um ein Gefühl für die Nutzung eines Quadrocopters zu bekommen und den Umgang mit einer schwenkbaren Kamera zu üben. Im Netzwerk kann man den Vehicle Simulator ebenfalls betreiben, so kann man auch mit Freunden den virtuellen Spaß teilen. Mit Demoversion Der Vehicle Simulator ist sicher nicht mit einem reinen Modellflugsimulator zu vergleichen, aber er bietet mit all seinen Funktionen eine Basis, um ihn auch für diese Materie zu nutzen. Ein Sender mit entsprechendem Kabel, der als Joystick von Windows erkannt wird, kann kalibriert und genutzt werden. Für Interessierte, die auch gerne einen Blick über den Tellerrand werfen, ist das Programm sicher eine lohnende Investition und verspricht kurzweiliges Simulator-Vergnügen. Der Vehicle Simulator kann von der Webseite http://www.hangsim.com/vsf  heruntergeladen werden. Es steht auch eine kostenlose Demoversion (zeitlich begrenzt) zur Verfügung. Mit einem Freischaltcode kann man diese dann nach Bezahlung zur Vollversion aufwerten.

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