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FMT Blog

Dienstag, 17.10.2017 Galerie: S.E. 5a im Eigenbau

In der FMT 11/2017 berichtet Hugo Christen in der Titelstory über den Bau seiner S.E. 5a. Hugo hat die Bauphase so gut dokumentiert, dass wir zusätzlich zu den im Heft gezeigten Bildern weitere 100 Fotos in dieser Galerie zeigen können. Das Modell der S.E. 5a ist ein Meisterwerk – konstruktiv wie auch in der Bauausführung. Überzeugen Sie sich selbst.

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Montag, 16.10.2017 Galerie: Skippy von Jürgen Bestenlehner

Mit der Skippy hat Jürgen Bestenlehner einen gutmütigen, indoortauglichen Hochdecker konstruiert, der für die Vector Unit von Graupner maßgeschneidert ist. Im Folgenden gibt’s begleitend zur Baubeschreibung der FMT 11/2017 eine umfangreiche Galerie, die die einzelnen Arbeitsschritte dokumentiert.

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Montag, 16.10.2017 von Franz Kayser, Fotos: Manfred Rohlmann und Peter Wolnik Galerie: Adventure Flight Service

Adventure Flight Service in Aachen-Merzbrück ist ein echter Geheimtipp: Modellflieger finden dort perfekte Originale von Ryan PT-22, Harvard AT-6, Pilatus P3 und PC-7, Stampe SV-4 und anderen berühmten Mustern – zum Anschauen, aber auch zum Mitfliegen. Franz Kayser berichtet in der FMT 11/2017 von seinem Besuch, weitere Bild-Impressionen gibt’s hier.

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Dienstag, 19.09.2017 aero-naut-Design-Contest

In der FMT 10/2017 und den folgenden zwei Ausgaben testen wir alle möglichen Varianten des neuen aeronaut-Seglers Triple. Bei zwei Rumpfoptionen (Segler und Elektro) und drei verschiedenen Flügelversionen (speed, R.E.S. und thermic) ergeben sich sechs verschiedene Modelle. Also extrem flexibel, die neue Konstruktion. Nicht nur unser Autor Werner Baumeister hat sich ins Bastelvergnügen gestürzt, sondern auch schon viele andere Modellbauer. Schickt uns Bilder Eurer fertigen Modelle! Aus allen Einsendungen küren wir die drei schönsten Designs. Als Preis verleihen wir je eine Triple-Fläche nach Wahl. Einsendungen bitte an fmt@vth.de mit Name und vollständiger Postanschrift (sonst können wir die Preise nicht zustellen). Betreffzeile: aero-naut-Design-Contest. Teilnahmeschluss ist der 30. Oktober 2017. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, Mitarbeiter des Verlags und von aero-naut können nicht teilnehmen.

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Montag, 11.09.2017 von Michael Rützel 23. Semiscaletreffen in Mettingen

Auch in diesem Jahr traf sich die Semiscaleszene zum nunmehr 23. Mal auf dem fantastischen Modellflugplatz in Mettingen-Nierenburg. Am 6. und 7. Mai zog es 74 Toppiloten aus der Szene mit insgesamt knapp 100 Modellen ins Tecklenburger Land. Die Bandbreite die gezeigten Modelle war dabei wie immer enorm, kein Flugtagthema lässt so vielfältige Fluggeräte zu wie der Bereich Semiscale, vom RC-Fallschirmspringer über Warbirds bis hin zu Großseglern und Turbinenhelikoptern war alles vertreten was der Flugzeugbau in den letzten 100 Jahren als Vorbild für einen Modellnachbau hervorgebracht hat.   Mit seiner 180 x 35 m großen Bahn bietet der 1963 gegründete Modellflugverein auch für größere und schwerere Modelle beste Voraussetzungen, auch die perfekte Infrastruktur des Flugplatzes mit seinem großzügigen Clubhaus sorgte an diesem Wochenende für zufriedene Piloten und Zuschauer. Traditionsgemäß nutzen auch viele modellflugfremde Besucher diese Veranstaltung für einen schönen Ausflug und wurde auch in diesem Jahr bei perfektem Wetter nicht enttäuscht. Alle Modelle vorzustellen ist natürlich unmöglich, einige besondere möchte ich Ihnen aber etwas näher präsentieren, in der Bildergalerie finden Sie viele weitere Bilder.   Handley Page HP 42 Eines der Highlights in diesem Jahr war sicherlich die Handley Page HP-42 von Peter Wolf. Dieser Nachbau eines englischen Passagierdoppeldeckers aus den Jahre 1930 beindruckte schon alleine durch seine Größe mit einer Spannweite von 4,95 m und einem Abfluggewicht von 57 kg. Die 600 stündige Konstruktionsphase und die anschließende 5000 stündige Bauzeit zogen sich über 5 Jahre. 2014 machte das Modell dann seine ersten Flüge und wurde vom DMFV geprüft und zugelassen. Angetrieben wird das nicht alltägliche Modell von 4 Sternmotoren mit jeweils 7 Zylinden und 77 ccm Hubraum. Jeder dieser Viertakt-Methanolmotoren aus dem Hause Evolution hat knapp 5 PS Leistung die er auf eine 18x12er Menz 4 Blatt Holzluftschraube überträgt. Der Aufbau des Modells erfolgt in Gemischtbauweise, größtenteils jedoch klassisch in 4 mm Pappelsperrholz, der Passierbereich des Rumpfes sowie die vorderen Bereiche der Motorgondeln sind in GFK aufgebaut. Bespannt sind die Tragflächen und Leitwerke mit Oratex Folie, die obere Tragfläche mit luftfahrzugelassener Oratex 900. Als RC-System wird eine Multiplex Profi TX sowie Servos von Multiplex und Savöx eingesetzt. Das Flugbild des detailliert ausgeführten Modells, von Peter vorbildgetreu geflogen, ist sehr beeindruckend, woran natürlich auch der fantastische Sound der vier Sternmotoren einen großen Anteil hat.      Piper TG-8 Noch seltener als Modellnachbau zu sehen ist ein Muster, dass den meisten von uns noch nicht einmal bekannt sein dürfte. Torsten Hill aus Wuppertal baute die 2,8 m spannende Piper TG-8 nach, einem amerikanischen Segelflugzeug das in den 1940er Jahren zur Schulung von Lastenseglerpiloten aus einer Piper J-3 Cub entwickelt wurde. Die USAAF und die US-Navy bestellten insgesamt 253 Stück dieses 3-sitzigen Schulungsflugzeuges von denen es leider kein einziges flugfähiges Exemplar mehr gibt. Der Prototyp des Originals wurde seinerzeit aus einer normalen Piper Cub gebaut, Torsten beschritt den gleichen Weg und modifizierte in 3 Monaten eine normale Tony Clark Piper J-3 im Maßstab 1:3,8. Der hintere Rumpf, die Leitwerke und die Tragflächen blieben dabei unverändert, der vordere Rumpf und das Fahrwerk wurde jedoch neu konstruiert und an das interessante Vorbild angepasst. Das Modell hat ein Abfluggewicht von 8 kg und wird, wie das Original per F-Schlepp in die Luft befördert. Dass die Aerodynamik nicht mit einem modernen Segelflugzeug mithalten kann ist natürlich klar, das Flugbild dieses außergewöhnlichen Modells jedoch ist einmalig.   Embraer T-27 Tucano Nicht weniger beeindruckend, aber einen anderen Weg beschritt Philipp Wartmann mit seiner Embraer T-27 Tucano. Das Modell stammt von Composite ARF und hat ebenfalls eine Spannweite von 2,8 m. Dieser Nachbau eines brasilianischen Jettrainers und leichten Angriffsflugzeuges wird wie das Original von einer Propellerturbine angetrieben. Das Vorbild nutzt eine Pratt & Whitney Canada PT6A-25C mit 750 WPS, das Modell mit einem Maßstab von 1:4 bedient sich einer Jetcat SPT10 RX. Dieser Zwei-Wellen Turboprop mit 10Kw Leistung reicht aus das Modell auf eine beeindruckende Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h zu treiben, was nicht nur verdammt schnell aussieht, und natürlich auch ist, es hört sich dabei auch noch fantastisch und sehr originalgetreu an. Wobei der einstellbarer Ramoser 24``3-Blatt Propeller sicherlich seinen Teil hinzu tut. 23,8 kg schwer und im Design der Brasilianische Luftwaffenkunstflugstaffel - Esquadrilha da Fumaça ist das Modell ansonsten auch mit den feinsten Komponenten aus dem Hause Powerbox, Jeti und Behotec ausgestattet. Am Boden schon eine Augenweide zeigt sie in der Luft ihr wahres Potential.   Messerschmitt Me 163 und Heinkel He 162 Wenn in der Modellflugszene von Warbirds geredet wird fällt unweigerlich der Name Legendary Fighters die mit ihren Formationsflügen und Shows weltweit auftreten und bekannt sind. Die meisten der Legendary Fighter Piloten fliegen propellergetriebene Warbird, Armin Morgenweck und sein Kollege Sebastian Drees zeigen jedoch auch gerne ihre Jets aus den Anfängen der propellerlosen Jagdflugzeuge. In Mettingen hatten sie ihre beiden Heinkel He 162 Salamander und eine Messerschmitt Me 163 Kraftei dabei und flogen sie im, wie immer legendären Display der Legendary Fighters. Die im Original von einem Walter Raketentriebwerk angetriebene Me 163 hat als Modell eine Spannweite von 2,36 m bei einem Abfluggewicht von 15,5 kg. Die eingebaute Frank FT 180 Raptor sorgt mit ihren 18 kp Schub für einen Speed von 310 km/h. Bei dem 1:4 Modell handelt es sich um einen Prototypen von Alfred Brenzig der Firma Storchenschmiede. Eine Besonderheit sind die seitlich am Rumpf ausfahrbaren Bremsklappen die die Landung des Kraftei wesentlich entspannter machen. Im Gegensatz zum Kraftei wurde das Original der Heinkel Salamander mit einem der frühen Strahltriebwerke, dem BMW-003 ausgestattet, im Modell arbeitet ebenfalls ein Strahltriebwerk, hier ein Frank TJ 74S. Die beiden Modelle sind eine Voll-GFK Konstruktion von Peter Maissinger, haben 2 m Spannweite bei einer Rumpflänge von 2,5 m und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Inklusive 4 Liter Kerosin haben sie ein Abfluggewicht von 21 kg und haben nach Aussage der Piloten sehr gute Flugeigenschaften. 

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Montag, 04.09.2017 1. Park-und Slowflyermeeting in Sömmerda

Höher – Schneller – Weiter…war diesmal nicht gefragt! Am 26. und 27. August 2017 veranstaltete der MFV "Otto Lilienthal e.V." Sömmerda sein 1. Park-und Slowflyermeeting. Neben 15 Vereinsmitgliedern aus Sömmerda gingen auch befreundete Piloten aus Crawinkel und Bad Langensalza an den Start. Die FPV Racer Thüringen trainierten seit 8 Uhr morgens auf dem Platz und stellten anschließend ihre Hindernisse für die Flugspiele zur Verfügung. Nach einer ersten Stärkung ging es an die Präsentation der teilnehmenden Modelle und die Teilnehmer tasteten sich vorsichtig an die ungewohnten Hindernisse heran, beziehungsweise versuchten die ersten Durchflugversuche. Die sich anschließende „Fliegende Tombola“ lockte dann auch den letzten Piloten auf den Platz und alle Teilnehmer versuchten mit allerlei Tricks und Flugvermögen die mit Lospreisen gefüllten Luftballons von der Leine zu lösen. Wer hätte im Vorfeld gedacht, dass diese Aktion das sogenannte "Kind im Manne" weckt und ein Lacher dem anderen folgte. Die in den Ballons eingesteckten Lospreise standen stellvertretend für Präsente, welche vom DMFV sowie dem Verlag der Fachzeitschrift „FMT“ gesponsert wurden. Ob ein Basecap oder Schlüsselband des Dachverbandes gewonnen wurde oder ein interessantes Fachbuch aus der beliebten VTH-Serie, das Interesse wollte nicht abreißen. Großer Jubel und Anerkennung machte sich breit, als Gastflieger Olaf aus Crawinkel den Ballon mit dem Hauptpreis abriss und sich somit einen Pichler Modellbausatz einer Me-163 sicherte (Slowflyerversion). Nun stand die Flyerparade an, welche die Grundlage für eine Wertung war. Die Piloten gaben alles. Rauf und Rum, nach Links und Rechts oder knapp über die Grasnarbe! Enterprice jagte Taucher, Kunstflugmanöver wohin man nur schaute! Aufmerksamkeit weckten aber auch die Flieger, die fast still im aufziehenden Abendhimmel standen und gelegentlich ganz gemütliche ihre Bahnen zogen und mit markanten Farbeindrücken ihren Modellen einen gewissen Glanz einhauchten. Schnell waren von der sechsköpfige Bewertungsgruppe vier heiß gehandelte Favoriten gefunden. Die Kriterien: Die absolute Nr.1 in Flugbild, Eigenschaften und Kreativität. Da zählte nicht, wer hinter den Steuerpulten stand. Da die Bewertungsgruppe zu einer Hälfte aus Nichtmitgliedern des Vereines bestand und man die Piloten nicht kannte, wurde ein fast einstimmiges und rein modellbezogenes Ergebnis gefunden. Siegerehrung! Da dieses Event sich jährlich wiederholen soll, stiftete der Vereinsvorstand einen hochwertigen Wanderpokal in Form einer Luftschraube. Sichtlich überrascht nahm Michael Rongen aus unserem Verein seinen Propeller in Empfang. Michael ist eigentlich noch ein Fluganfänger und hat vor wenigen Tagen sein Siegermodell „Slowly“ nach einem FMT-Bauplan mit 3 mm Depron selbst gebaut. Bisher hatte er nur Erfahrungen mit einem Easy Star. Michael, der seinen Erfolg noch immer nicht fassen konnte, musste sich die eine oder andere gewaltige Kampfansage und somit Titelverteidigung für das kommende Jahr gefallen lassen und das bewies eindeutig, dass bei allem Können und Flugvermögen auch diese zum Teil unterschätzte Sparte der Modellfliegerei ihren ausgesprochenen Reiz besitzt. An dieser Stelle gilt unser Dank besonders dem Verlag der „FMT“ und unserem Dachverband DMFV für die Unterstützung! Der Verein würde sich über die weitere Teilnahme weiterer Vereine beim 2. Park- und Slowflyermeeting sehr freuen.

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Samstag, 19.08.2017 Galerie: Horizon Airmeet 2017

Schön war's heute beim Horizon Airmeet 2017 in Donauwörth/Genderkingen! Mit Jet-Displays, Warbirds, Seglern, 3D-Action und Helis, mit Originalen und mit Ex-Formel-1-Champion Juan Pablo Montoya. Und, und, und. Viel Vergnügen mit Motiven des heutigen Tages in unserer großen Bildergalerie.

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Montag, 14.08.2017 Galerie: Jetpower Norway – Fyresdal 2017

Anfang Juni findet jedes Jahr in Fyresdal, etwa 200 km von der südlichen Küste entfernt, mit der Jetpower Norway das größte Jettreffen Norwegens statt. Chefredakteur Uwe Puchtinger berichtet über den Event in der FMT 08/2017, in unserer großen Bildergalerie zeigen wir spektakläre Aufnahmen von Lars Kjolberg.

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Dienstag, 08.08.2017 Jugendfliegen des Modellfliegerverein Freising e.V. 2017

34 Jugendliche, darunter fünf Mädchen, folgten am 29. Juli der Einladung des Modellfliegerverein Freising zum diesjährigen Schnupperfliegen im Rahmen der Ferienspiele. Bei guten Wetterbedingungen mit angenehmen Temperaturen erlebten die Teilnehmer einen spannenden und abwechslungsreichen Tag. 8 Mitglieder des Vereins stellten sich mit ihren Lehrer/Schüler-Fernsteuerungen und Modellen zur Verfügung, um den Jugendlichen die ersten "Gehversuche" im Umgang mit ferngesteuerten Modellflugzeugen zu ermöglichen. Kleine Gruppen ermöglichten ein häufiges Fliegen und so stellten sich bereits nach kurzer Zeit die ersten Erfolge ein. Waren die ersten Flüge noch sehr zappelig, so hatten die jungen Piloten im Folgenden bald den richten Dreh heraus. Während die einen flogen, konnte der andere Teil der Jugendlichen seine ersten Bauerfahrungen erleben. In einem eigens aufgebautem Zelt wurde unter Anleitung einiger Vereinsmitglieder einfache Balsa-Gleiter zusammen gebaut. Viele verpassten ihrem Flieger noch ein individuelles Outfit mit Buntstiften, bevor es anschließend zum Einfliegen ging. Mit viel Geduld wurde dann den Modellen das Fliegen beigebracht, um sich dann im sportlichen Wettkampf zu messen. Die Flugaufgaben bestanden in einem Zeitflug sowie einem Weit- und Zielwurf. Aus allen drei Disziplinen wurde ein Ranking gebildet, dass letztendlich den Sieger hervor brachte. Dank reger Sponsorentätigkeit des VTH, der Firmen aero-naut, Höllein, Multiplex und Pichler, sowie der Verbände des BLV und DMFV konnte dann jedem Jugendlichen ein Preis für seine Mühe und Anerkennung seiner Leistung übergeben werden. Wolfgang Traxler

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Montag, 31.07.2017 von Uwe Grenda Galerie: Flugplatzfest Hurlach

Am 8. und 9. Juli 2017 veranstaltete der MFC-Hurlach zusammen mit iRC-Electronic eine eindrucksvolle Modellflugschau mit vielen Top-Piloten aus dem In- und Ausland. Bei bestem Wetter präsentierten die Piloten ihre Modelle aller Kategorien und sorgten unter Moderation von Martin Hübsch für ein attraktives Programm. Alles in allem war die Airshow unter Leitung von Andreas Golla für Zuschauer und Piloten ein absoluter Erfolg und wird hoffentlich nächstes Jahr wieder stattfinden. Die Übersicht aller Hurlacher Dispay-Piloten gibt's hier .

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Freitag, 28.07.2017 von Michael Rützel Report: 4. Hammer Jetmeeting

Danny Götze ist in der Jetszene kein Unbekannter. Seit 2011 veranstaltet er auf seinem Heimatflugplatz in Riepe das sogenannte ostfriesische Jetmeeting, ein hochkarätig besetztes Treffen vieler bekannter Piloten.  Da Danny und einige Kollegen ihre Jets auch regelmäßig auf dem Flugplatzfest im westfälischen Hamm zeigen, kam die Idee auf, dieses tolle Gelände für ein zweites Jetmeeting zum Saisonanfang zu nutzen.  So fand zwischen dem 25.und 26. März diesen Jahres das inzwischen 4. Hammer Jetmeeting auf dem Flugplatz des Luftsportclub Hamm statt. Im Zentrum der Stadt Die Lage des Flugplatzes Hamm-Lippewiesen ist einmalig und ungewöhnlich: An den Ufern der Lippe und des Datteln-Hamm-Kanals liegt dieser kleine Sportflugplatz, fast mittig in der kleinen Stadt Hamm. Die mit Verbundstein befestigte, 600 Meter lange Runway mit der Ausrichtung 06/24 ist ideal auch für unsere Modelljets geeignet. Freundlicherweise verzichten die manntragenden Kollegen des LSC Hamm an diesen Tagen nicht nur auf Platzrunden und versuchen die Starts und Landungen auf ein Minimum zu reduzieren, sie sind auch an der Organisation des Jetmeetings beteiligt. Der Haupthangar... ... nebst Vereinsheim steht an diesem Wochenende den Modellfliegern komplett zur Verfügung. Die Möglichkeit zum Camping auf dem Fluggelände wird von den teilnehmenden Piloten natürlich auch sehr gerne genutzt, sodass von den anfangs 15 Piloten im Jahr 2013, inzwischen 40 Piloten mit 55 Modellen den Weg nach Hamm fanden, um bei hervorragendem Wetter in lockerer Atmosphäre ein tolles Wochenende zu verbringen. Natürlich kann ich nicht alle Modelle des Treffens präsentieren, drei Flugzeuge möchte ich jedoch exemplarisch vorstellen. Zu diesen drei Modellen habe ich auch jeweils ein Video geschnitten. Aero L-39 von Dirk Kreuch Das Modell im Maßstab 1:3,5 hat eine beeindruckende Größe bei einer Spannweite von 2,7 m und einer Länge von 3,5 m. Hergestellt wurden die GFK/CFK-Teile der Maschine in den gleichen Formen, die jetzt von Tomahawk Design genutzt werden. Allerdings wurde das Modell stark modifiziert und ist deutlich leichter als die Serienversionen, da viel mit Wabe und Kohle gearbeitet wurde. So wurde aus Gewichtsgründen auf die Bremsklappen unter dem Rumpf und auf die Landeklappenteile rumpfseitig (Landklappen nur in den Flächen) verzichtet. Der Ausbau des Scalecockpits erfolgte mittels Depron. Viele weitere Scaledetails wurden - ebenfalls gewichtsoptimiert - mit einem 3D-Drucker erstellt. So wiegt zum Beispiel ein Droptank inklusive Waffenträger nur 250 g. Mit 4,2 Litern Kerosin in den Tanks liegt das Gewicht des Modells unter 25 kg. Wegen des für die Jetcat P200SX doch recht geringen Spritvorrats ist im Modell ein Jeti-Spritsensor verbaut. Das elektrische Fahrwerk ist ein Eigenbau mit GZ-Elektronik und elektrischen Bremsen. Neben einer Smokeanlage sorgt eine Lichtanlage mit einem 1s-LiPo für das vorbildgetreue Aussehen. Eurofighter Typhoon von Florian Keilwitz Kurz nach seinen Abnahmeflügen präsentierte Florian Keilwitz seine Typhoon im Maßstab 1:4,3 in Hamm. Mit 3,7 m Länge und einer Spannweite von 2,65 m bringt die 30+29 der deutschen Bundeswehr ein Gewicht von 66 kg auf die Waage. Auf den ersten Blick erscheint das Modell sehr schlicht, bei genauerem Hinsehen beeindruckt das absolut realistische Weathering der EF2000, so sind z.B. selbst die Stiefelabdrücke der Mechaniker auf den Tragflächen und am Rumpf zu sehen, sogar dort, wo sie eigentlich nicht hätten hintreten dürfen... Alle Decals sind lackiert, die Schablonen der Decals sowie die Grundlackierung in mattem 2K-Klarlack wurden von Ralle Schneider (www.tailormadedecals.de) angefertigt. Das Einzelstück aus Voll-GFK ist vom DMFV abgenommen und zugelassen worden, der Erstflug fand am 10.3.2017 in Oerlinghausen statt. Angetrieben wird das fantastisch aussehende und genauso fliegende Modell von zwei BF Turbines B300F mit je 300 N Schub, die mit insgesamt 11 Liter Kerosin versorgt werden. Die außerdem verbaute Technik: Futaba-Servos Typ BLS 177SV, eine Emcotec-DPSI-2018-Weiche, ein Cortex-Pro-Kreisel und Jeti-Empfänger. Boeing F/A 18E Super Hornet von Friedhelm Graulich Ein bekanntes Modell auf vielen Flugtagen ist Friedhelms Graulichs F/A 18E Super Hornet. Aus einer Zusammenarbeit mit Arno Donath entstand die 23,5 kg leichte Maschine schon vor ein paar Jahren. Aufgebaut in klassischer Holz-Halbschalen-Bauweise und einer Tragfläche aus Styro/Balsa, ist die Zelle sehr leicht trotz einer Spannweite von 2,4 m und einer Rumpflänge von 3,2 m. Auch das aufwendige Finish, welches eine Sonderlackierung der kanadischen Luftwaffe zu ihrem 100-jährigen Bestehen zeigt, trägt zum geringen Gewicht des Modells bei, es besteht aus Oracover-Folie. Das Fahrwerk des mit maximal 250 km/h sehr vorbildgetreu fliegenden Modells ist ebenfalls eine Besonderheit. Der recht komplexe Aufbau dieses Fahrwerks wurde von der Firma Hawe als Sonderanfertigung hergestellt. Angetrieben wird die Hornet von einer Frank Turbine FT-220 light mit 23 kg Schub bei 123.000 U/min. Neben einer Emcotec-Hochstromweiche sind Graupner-DS8511-Servos im Modell verbaut.  

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Montag, 24.07.2017 Iron Man zu Gast beim JetCat-Flugtag in Müllheim am 23.07.2017

Der 38-jährige Richard Browning aus England ist auf dem besten Weg, Iron Man Konkurrenz zu machen. Fünf Triebwerke mit einer Gesamt-Schubkraft von über 1.400 N heben Richard kraftvoll in die Luft. 

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