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FMT Blog

Montag, 15.01.2018 Plan und Galerie: 2 Hearts von Gérard Jumelin

Mit einer raffinierten Konstruktion drückt Gérard Jumelin die Liebe zum Modellflug aus: zwei ineinander verschränkte Herzen. Seinen Downloadplan gibt es unter den folgenden Links kostenlos als PDF (als Komplett-Plan bzw. für den Ausdruck auf Einzelseiten geteilt ). Die Baubeschreibung dazu findet sich in Jürgen Bestenlehners Artikel der FMT 02/2018. In der untenstehenden Galerie dokumentiert Jürgen zusätzlich die einzelnen Bauschritte.

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Montag, 15.01.2018 Galerie: SG 38 von Hugo Christen

Hugo Christen wollte schon immer einen SG-38-Schulgleiter haben. Doch auf dem Markt fand er keinen Bausatz in der gewünschten Größe. Also hat er sich daran gemacht - und sich eine SG 38 von Grund auf selbst gebaut. In der FMT 02/2018 beschreibt er die Entstehung seiner Konstruktion, parallel dazu gibt es im Folgenden eine große Bildergalerie. Ein Video zum Modell findet sich hier .

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Montag, 18.12.2017 Ergebnisse F3A-WM 2017 in Argentinien

Vom 3. bis 12. November fand in Villa Gesell / Argentinien die 30. F3A-Weltmeisterschaft statt. Nils Brückner war als Teampilot der deutschen Nationalmannschaft dabei und berichtet in der FMT 1/2018 exklusiv über die Veranstaltung. Die kompletten Ergebnislisten gibt's hier als PDF zum Download .

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Montag, 18.12.2017 Porträt: Carmen Ackermann

Modellfliegen ist eine Männerdomäne, fliegende Frauen sind bei unserem Hobby nach wie vor die Ausnahme. Aber vereinzelt trifft man auf den Flugplätzen eben doch flugbegeisterte Frauen, zum Beispiel Carmen Ackermann bei der Modellflug-Gruppe Schwarzwald, die dort sogar 2. Vorsitzende ist. Im Folgenden berichtet sie, wie sie zum Modellfliegen kam.

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Dienstag, 21.11.2017 von Christian Huber Report: Indoor-Action Friedrichshafen 2017

Sie läutet traditionell die Indoor-Saison ein und zeigt gleichzeitig, was in diesem Bereich alles machbar ist: die Indoor-Action auf der Faszination Modellbau. Galaktisch ging es in diesem Jahr los, denn Chris Tittel und ich hatten unsere neuen, von den Star-Wars-Filmen inspirierten Podracer dabei und wurden bei einigen Shows sogar vom Team der R2D2-Builders, die mit einem Stand auf der Messe vertreten waren, unterstützt. Die gemeinsame Show mit den Droiden kam nicht nur bei den Zuschauern sehr gut an, sondern machte auch allen Beteiligten großen Spaß. Scale-Leichtbauten Immer für eine Überraschung gut ist auch Daniel Hör; er brachte nicht nur seine 1,1 m große Pilatus Turbo Porter mit, die lediglich 50 g auf die Waage bringt, sondern beeindruckte das Publikum vor allem mit seiner über 2 m spannenden Boeing 777-X10. Sie wiegt trotz Einziehfahrwerk und Landeklappen gerade einmal 300 g und zog mit einer traumhaft niedrigen Geschwindigkeit ihre Bahnen durchs Indoornetz. Langsamer unterwegs war nur noch die Night Vapor XXL von Chris Tittel, die dem Modell von Horizon Hobby im Maßstab 3:1 nachempfunden ist. Auch an diesem Flugzeug ist natürlich alles Eigenbau, sogar den superleichten Propeller hat Chris selbst laminiert. Innovativ ist auch sein Mikro-Volocopter. Er ist dem manntragenden Vorbild, das sich gerade in der Erprobung befindet, detailgetreu nachempfunden und entstand anhand einer 3D-Zeichnung von Chris im Lasersinter-Verfahren aus Nylon. Insgesamt 16 Motoren verhelfen dem 65 g leichten Modell zu ansprechenden Flugleistungen. FMT-Bauplanmodelle Es sind aber nicht immer nur diese komplexen Modelle, sondern oft auch die einfacher gehaltenen Konstruktionen, die beim Publikum sehr gut ankommen. So beispielsweise die von meinen FMT-Autoren-Kollegen Michael Rützel, Jürgen Bestenlehner, Jörg Pfister und mir vorgeflogenen Bauplanmodelle Skippy, Slowly und Cabby. Schön anzuschauen war auch die neueste Kreation von Jürgen, er brachte gleich eine ganze Schar an fliegenden Herzchen mit, die teilweise mit LED-Lichterketten beleuchtet waren. Minions und A-10 Warthog Eines der Highlights war mit Sicherheit auch die Minions-Show von Helmut Langwost, der er zusammen mit der Jugendgruppe des MFC Nordhorn präsentierte. Die kleinen, gelben Kerlchen mussten sich dieses Jahr vor einem Gorilla, gespielt von Michael Rützel, in Acht nehmen, der es auf ihre Bananen abgesehen hatte. Die letzten Nebenschwaden dieser kuriosen Show nutzte im Anschluss Chris Tittel für die Vorführung seiner gewaltigen, 2,7 m großen A-10 Warthog. Neben den genannten Modellen gab es auch in diesem Jahr viele weitere bemerkenswerte Programmpunkte, von der Avro Triplane aus den Anfängen der Fliegerei bis hin zur Eurofighter-Staffel. Um den Rahmen an dieser Stelle nicht zu sprengen, haben wir online eine ergänzende Galerie zusammengestellt.

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Dienstag, 21.11.2017 von Dr. Michael Gura Holzwurmtreffen und Jubiläumsflugschau in Röttingen

Nach einer stilvollen Feier im Januar und einer erfolgreichen Ausstellung im März  sollten die Events im September  quasi die Krönung  des Jubiläumsjahres des MSC Röttingen werden. Doch der Wetterbericht prophezeite wieder mal ein massives Tief zum Wochenende des 8. bis 10. September. Leider hielt die unsichere Prognose einige Teilnehmer fern, aber erstaunlicherweise waren die Jungs mit den weitesten Anreisen alle da. Die Mutigen, und das waren viele,  ließen sich am Freitag den Spaß am Fliegen auch vom böigen Seitenwind nicht nehmen. Das traditionelle Weißwurstfrühstück am Samstag wurde zwar von leichtem Nieselregen „überschattet“, aber ab 13 Uhr konnte schon wieder geflogen werden und mit steigendem Barometer nahm auch die gute Laune aller Beteiligten zu. Neben vielen bekannten  Stammgästen konnten die Röttinger zahlreiche Neulinge begrüßen, darunter Holger Baars von CNC-Bauteile. Er brachte gleich eine ganze Palette seiner als Bausatz erhältlichen Oldtimersegler mit. Eine wunderschöne Seafury hatte Albert Raggl aus Tirol im Gepäck. Ein ausführlicher Bericht über ihre Entstehung war in der FMT 6/2016 und 7/2016 zu lesen. Mit seinen Flugschau-bewährten Modellen Fokker E.I und Grumman F2 war Gerd Reinsch von Toni Clark practical scale angereist. FMT-Chefredakteur Uwe Puchtinger brachte seinen Fieseler Storch im Maßstab 1:4 von der Storchschmiede mit. Aus Ulm war fast ein ganzer Verein mit großartigen Modellen gekommen und auch die befreundeten Nachbarvereine ließen die Röttinger nicht im Stich. Aber auch das Hoch kam endlich aus den Startlöchern und nach dem feierlichen Feldgottesdienst  am Sonntagmorgen konnte bei strahlendem Sonnenschein das volle Flugprogramm abgespult werden. Aufgrund der positiven Resonanz wird das Holzwurmtreffen übrigens über das Jubiläumsjahr hinaus ein fester Bestandteil im Kalender des Modellsportclub Röttingen bleiben. Der MSC freut sich auf viele Teilnehmer 2018 auf der „Fränkischen Trockenplatte“.

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Donnerstag, 26.10.2017 von Lothar Beyer Porträt: 4. Kärntner F3A-Retro-Pokalfliegen

Retro entwickelt sich zur Zeit in vielen Bereichen als ein regelrechter Trend. Weil sich einfach viele Menschen an den Dingen begeistern, die sie oft selbst vor vielen Jahren erlebt haben. Im Modellflug ist es nicht anders, in der guten alten Kunstflugklasse RC-1 hat sich in Kärnten/Österreich vor fünf Jahren eine Szene gebildet, stark getrieben von Hanno Prettner, der in Zusammenarbeit mit Schweighofer seine legendäre Curare neu aufgelegt hat. War der erste RC-1-Retro-Wettbewerb 2014 noch dominiert von der Curare, so konnte man beim Wettbewerb 2017 nur noch wenige Curare, aber dafür viele andere tolle Modelle aus dieser Zeit sehen. Das Flugprogramm Die Flugfiguren wurden bereits 2014 für den damals ersten Wettbewerb entwickelt, dieses Jahr kam die letzte Flugfigur mit zwei gegengleichen Rollen dazu. Das Programm zeichnet sich dadurch aus, dass es der damaligen Zeit und den Modellen entsprechend eher schnell und dynamisch geflogen wird. Die geforderten Figuren sind Zentralfiguren, damit wird die Wendefigur nicht gewertet. Was sich einfach liest, nämlich Start, Landeanflug und Landung, wird als einzelne Figur voll mitgewertet, das hat es in sich. Schnelle Kunstflugmodelle konstant in einem 15-Meter-Fenster sauber aufzusetzen, kann zu einer echten Herausforderung werden. Hier wurden durchaus von manchen einige Punkte verschenkt. Das Programm soll in einer Entfernung von 150 Metern geflogen werden, die meisten Piloten haben eine Kubanacht als Wendefigur geflogen, um eine konstante Tiefe zu halten. Und obwohl die einzelnen Figuren recht einfach aussehen, erfordert das Programm doch einiges an Trainingsaufwand, um es konstant und sauber zu fliegen. Man kann das schnell selber probieren und feststellen, wenn man mal drei deckungsgleiche, runde 120-Meter-Loopings zu fliegen versucht. Das Programm im Einzelnen: 1. Start, 2. kombinierter Immelmann, 3. drei schnelle Rollen, 4. Turn mit ¼-Rolle auf- und abwärts, 5. Kubanacht mit ½ Rollen, 6. drei Loopings gezogen, 7. Rückenflug, 8. drei Umdrehungen Trudeln, 9. zwei Rollen gegengleich, 10. Landeanflug, 11. Landung Die Modelle Waren es am Anfang viele Curare, so haben sich in der Zwischenzeit eine Vielfalt an Modellen gezeigt: Magic, Calypso, Super Sicroly, Komet, aber auch andere Konstruktionen wie ein Mark 17 und ein Arrow ist auch immer eine gute Wahl. Das verbindende Element, warum diese Modelle eingesetzt werden, ist die Regel, dass nur Modelle zugelassen sind, die vor 1987 konstruiert wurden. Dabei geht es nur um das Modell, wobei für Verbrenner 10 cm³ als Obergrenze gelten und Elektromodelle mit Antrieben bis 6s-LiPos betrieben werden können. Für Modelle, die vor dem Jahr 1970 konstruiert wurden, gibt es pro Flug 70 Punkte extra, für Modelle mit Verbrennermotoren gibt es weitere 30 Punkte. Hier zeigt sich auch ein sehr unterschiedlicher Zugang der einzelnen Piloten. Da gibt es die Auslegung mit 10 cm³ Verbrennermotoren und Resonanzrohr aus der damaligen Zeit, hochdrehend mit 11 Zoll Propeller. Was aber und leider nur die allerwenigsten noch einsetzen. Die meisten setzen auf problemlose Elektroantriebe, die zum einen wie ein Verbrenner ausgelegt sind, also mit fünf Zellen mit 11-Zoll-Propeller, und gleichen Drehzahlen wie damals, in der Luft hört man fast kein Unterschied zu einem Verbrenner. Und dann gibt es die Piloten, die einen 6-Zellen-Antrieb mit 13-Zoll-Propeller einsetzen, mit deutlich weniger Drehzahl und entsprechend leise. Bei den Servos wird alles eingesetzt, was stellgenau und spielfrei ist. Viele Modelle haben noch ein 3-Bein-Einziehfahrwerk, was die glatte Linienführung in der Luft noch unterstreicht. Der Wettbewerb In den letzten Jahren hat sich eine kleine, aber treue Gruppe von ambitionierten Retro-Piloten gefunden, man kennt sich aus den Jahren zuvor schon. Dieses Jahr haben sich neun Piloten angemeldet, wovon der Mitstreiter aus Wien sein Modell in einem letzten Trainingsflug direkt vor dem Wettbewerb stark beschädigt hat. Man merkt jedem Piloten an, dass er konzentriert zur Sache geht, bei den drei Erstplatzierten sind gerade mal 35 Prozentpunkte Unterschied am Ende, eine nicht sauber geflogene Figur hat die Platzierung verändert. Die gezeigte Performance kann man mit Wettbewerbspiloten aus der heutigen F3A-Szene vergleichen, haben doch die meisten Retro-Piloten viele Jahre aktive Kunstflugerfahrung. Die Figuren werden mit einer beeindruckenden Präzision geflogen, hier zeigt auch, welche Leistungsfähigkeit die damaligen Modelle schon hatten. Der MFC Jauntal hat diesen Wettbewerb nun zum dritten Mal ausgerichtet, dabei hat es nach hartem Kampf doch jedes Jahr einen anderen Gewinner gegeben. Die Mitglieder haben den Tag perfekt vorbereitet und neben einem reibungslosen und entspannten Ablauf war auch bestens für die Vepflegung gesorgt. Die Punktrichter Ein großes Lob muss man den drei Punktrichtern Dietmar Waltritsch, Georg Kienberger und Manfred Leitsoni aussprechen. Es sind selbst entweder aktive Wettbewerbspiloten und Punktrichter oder sie waren in den 1980er Jahren als Punktrichter tätig. Sie haben mit ihrer langjährigen Kunstflugerfahrung mit geschultem Auge die Figuren der Piloten sehr fair und präzise bewertet, hier gab es nur Anerkennung der teilnehmenden Piloten. nachdem die einzelnen Durchgänge ausgehängt waren. Highlight Ein tolles Highlight hatte Alfred Trettenbrein noch mitgebracht. Er ist seit vielen Jahren dafür bekannt, dass er ein Dalotel-Liebhaber ist, er hat es nach eigenen Aussagen auf bestimmt schon 20 Dalotel in seiner Laufbahn gebracht. Zum Wettbewerb hatte er eine große Dalotel mit rund 280 cm Spannweite dabei, mit sensationellen 7,2 kg Fluggewicht bei elektrischem Antrieb. Damit ist dieses Modell knapp 3 kg leichter als das damalige Wettbewerbsmodell mit zwei Webra-10-cm²-Motoren, die auf einen Propeller gewirkt haben. Das besondere an der elektrischen Dalotel ist ein Contra-Rotating-Antrieb, wie er in der aktuellen F3A-Wettbewerbsszene zum Einsatz kommt. Die beiden Propeller haben im Flug fast das gleiche Geräusch wie der Webra-Getriebemotor von Hanno Prettner seinerzeit. Die Leistung ist überwältigend, extrem langsam zieht das Modell unendlich senkrecht rauf, da sieht man, was auch heute noch in dieser Konstruktion steckt. Mein Fazit Bei der abschließenden Siegerehrung gab es nur zufriedene Gesichter, es waren alle etwas verbrannt, fand doch der Wettbewerb bei strahlendem Sonnenschein und 32 Grad statt. Pokale für die drei Erstplatzierten sowie Urkunden für alle Teilnehmer wurden der Reihe nach ausgegeben. Für nächstes Jahr ist der 5. RC-1 Wettbewerb in Kärnten beim MFC Jauntal fix im Kalender, geplant am 25./26. August 2018. Am Samstag wird wie dieses Jahr ein Retro-Basar mit freiem Fliegen ausgetragen und am Sonntag wird wieder um Pokale und Platzierungen geflogen. Vielleicht verbindet ja der eine oder andere RC-1-Begeisterte eine Woche Urlaub im schönen Kärnten mit diesem tollen Event. Alle Ergebnisse des 2017er Wettbewerbs gibts übrigens hier als PDF . 

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Montag, 16.10.2017 Galerie: Skippy von Jürgen Bestenlehner

Mit der Skippy hat Jürgen Bestenlehner einen gutmütigen, indoortauglichen Hochdecker konstruiert, der für die Vector Unit von Graupner maßgeschneidert ist. Im Folgenden gibt’s begleitend zur Baubeschreibung der FMT 11/2017 eine umfangreiche Galerie, die die einzelnen Arbeitsschritte dokumentiert.

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Montag, 16.10.2017 von Franz Kayser, Fotos: Manfred Rohlmann und Peter Wolnik Galerie: Adventure Flight Service

Adventure Flight Service in Aachen-Merzbrück ist ein echter Geheimtipp: Modellflieger finden dort perfekte Originale von Ryan PT-22, Harvard AT-6, Pilatus P3 und PC-7, Stampe SV-4 und anderen berühmten Mustern – zum Anschauen, aber auch zum Mitfliegen. Franz Kayser berichtet in der FMT 11/2017 von seinem Besuch, weitere Bild-Impressionen gibt’s hier.

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Montag, 11.09.2017 von Michael Rützel 23. Semiscaletreffen in Mettingen

Auch in diesem Jahr traf sich die Semiscaleszene zum nunmehr 23. Mal auf dem fantastischen Modellflugplatz in Mettingen-Nierenburg. Am 6. und 7. Mai zog es 74 Toppiloten aus der Szene mit insgesamt knapp 100 Modellen ins Tecklenburger Land. Die Bandbreite die gezeigten Modelle war dabei wie immer enorm, kein Flugtagthema lässt so vielfältige Fluggeräte zu wie der Bereich Semiscale, vom RC-Fallschirmspringer über Warbirds bis hin zu Großseglern und Turbinenhelikoptern war alles vertreten was der Flugzeugbau in den letzten 100 Jahren als Vorbild für einen Modellnachbau hervorgebracht hat.   Mit seiner 180 x 35 m großen Bahn bietet der 1963 gegründete Modellflugverein auch für größere und schwerere Modelle beste Voraussetzungen, auch die perfekte Infrastruktur des Flugplatzes mit seinem großzügigen Clubhaus sorgte an diesem Wochenende für zufriedene Piloten und Zuschauer. Traditionsgemäß nutzen auch viele modellflugfremde Besucher diese Veranstaltung für einen schönen Ausflug und wurde auch in diesem Jahr bei perfektem Wetter nicht enttäuscht. Alle Modelle vorzustellen ist natürlich unmöglich, einige besondere möchte ich Ihnen aber etwas näher präsentieren, in der Bildergalerie finden Sie viele weitere Bilder.   Handley Page HP 42 Eines der Highlights in diesem Jahr war sicherlich die Handley Page HP-42 von Peter Wolf. Dieser Nachbau eines englischen Passagierdoppeldeckers aus den Jahre 1930 beindruckte schon alleine durch seine Größe mit einer Spannweite von 4,95 m und einem Abfluggewicht von 57 kg. Die 600 stündige Konstruktionsphase und die anschließende 5000 stündige Bauzeit zogen sich über 5 Jahre. 2014 machte das Modell dann seine ersten Flüge und wurde vom DMFV geprüft und zugelassen. Angetrieben wird das nicht alltägliche Modell von 4 Sternmotoren mit jeweils 7 Zylinden und 77 ccm Hubraum. Jeder dieser Viertakt-Methanolmotoren aus dem Hause Evolution hat knapp 5 PS Leistung die er auf eine 18x12er Menz 4 Blatt Holzluftschraube überträgt. Der Aufbau des Modells erfolgt in Gemischtbauweise, größtenteils jedoch klassisch in 4 mm Pappelsperrholz, der Passierbereich des Rumpfes sowie die vorderen Bereiche der Motorgondeln sind in GFK aufgebaut. Bespannt sind die Tragflächen und Leitwerke mit Oratex Folie, die obere Tragfläche mit luftfahrzugelassener Oratex 900. Als RC-System wird eine Multiplex Profi TX sowie Servos von Multiplex und Savöx eingesetzt. Das Flugbild des detailliert ausgeführten Modells, von Peter vorbildgetreu geflogen, ist sehr beeindruckend, woran natürlich auch der fantastische Sound der vier Sternmotoren einen großen Anteil hat.      Piper TG-8 Noch seltener als Modellnachbau zu sehen ist ein Muster, dass den meisten von uns noch nicht einmal bekannt sein dürfte. Torsten Hill aus Wuppertal baute die 2,8 m spannende Piper TG-8 nach, einem amerikanischen Segelflugzeug das in den 1940er Jahren zur Schulung von Lastenseglerpiloten aus einer Piper J-3 Cub entwickelt wurde. Die USAAF und die US-Navy bestellten insgesamt 253 Stück dieses 3-sitzigen Schulungsflugzeuges von denen es leider kein einziges flugfähiges Exemplar mehr gibt. Der Prototyp des Originals wurde seinerzeit aus einer normalen Piper Cub gebaut, Torsten beschritt den gleichen Weg und modifizierte in 3 Monaten eine normale Tony Clark Piper J-3 im Maßstab 1:3,8. Der hintere Rumpf, die Leitwerke und die Tragflächen blieben dabei unverändert, der vordere Rumpf und das Fahrwerk wurde jedoch neu konstruiert und an das interessante Vorbild angepasst. Das Modell hat ein Abfluggewicht von 8 kg und wird, wie das Original per F-Schlepp in die Luft befördert. Dass die Aerodynamik nicht mit einem modernen Segelflugzeug mithalten kann ist natürlich klar, das Flugbild dieses außergewöhnlichen Modells jedoch ist einmalig.   Embraer T-27 Tucano Nicht weniger beeindruckend, aber einen anderen Weg beschritt Philipp Wartmann mit seiner Embraer T-27 Tucano. Das Modell stammt von Composite ARF und hat ebenfalls eine Spannweite von 2,8 m. Dieser Nachbau eines brasilianischen Jettrainers und leichten Angriffsflugzeuges wird wie das Original von einer Propellerturbine angetrieben. Das Vorbild nutzt eine Pratt & Whitney Canada PT6A-25C mit 750 WPS, das Modell mit einem Maßstab von 1:4 bedient sich einer Jetcat SPT10 RX. Dieser Zwei-Wellen Turboprop mit 10Kw Leistung reicht aus das Modell auf eine beeindruckende Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h zu treiben, was nicht nur verdammt schnell aussieht, und natürlich auch ist, es hört sich dabei auch noch fantastisch und sehr originalgetreu an. Wobei der einstellbarer Ramoser 24``3-Blatt Propeller sicherlich seinen Teil hinzu tut. 23,8 kg schwer und im Design der Brasilianische Luftwaffenkunstflugstaffel - Esquadrilha da Fumaça ist das Modell ansonsten auch mit den feinsten Komponenten aus dem Hause Powerbox, Jeti und Behotec ausgestattet. Am Boden schon eine Augenweide zeigt sie in der Luft ihr wahres Potential.   Messerschmitt Me 163 und Heinkel He 162 Wenn in der Modellflugszene von Warbirds geredet wird fällt unweigerlich der Name Legendary Fighters die mit ihren Formationsflügen und Shows weltweit auftreten und bekannt sind. Die meisten der Legendary Fighter Piloten fliegen propellergetriebene Warbird, Armin Morgenweck und sein Kollege Sebastian Drees zeigen jedoch auch gerne ihre Jets aus den Anfängen der propellerlosen Jagdflugzeuge. In Mettingen hatten sie ihre beiden Heinkel He 162 Salamander und eine Messerschmitt Me 163 Kraftei dabei und flogen sie im, wie immer legendären Display der Legendary Fighters. Die im Original von einem Walter Raketentriebwerk angetriebene Me 163 hat als Modell eine Spannweite von 2,36 m bei einem Abfluggewicht von 15,5 kg. Die eingebaute Frank FT 180 Raptor sorgt mit ihren 18 kp Schub für einen Speed von 310 km/h. Bei dem 1:4 Modell handelt es sich um einen Prototypen von Alfred Brenzig der Firma Storchenschmiede. Eine Besonderheit sind die seitlich am Rumpf ausfahrbaren Bremsklappen die die Landung des Kraftei wesentlich entspannter machen. Im Gegensatz zum Kraftei wurde das Original der Heinkel Salamander mit einem der frühen Strahltriebwerke, dem BMW-003 ausgestattet, im Modell arbeitet ebenfalls ein Strahltriebwerk, hier ein Frank TJ 74S. Die beiden Modelle sind eine Voll-GFK Konstruktion von Peter Maissinger, haben 2 m Spannweite bei einer Rumpflänge von 2,5 m und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Inklusive 4 Liter Kerosin haben sie ein Abfluggewicht von 21 kg und haben nach Aussage der Piloten sehr gute Flugeigenschaften. 

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Montag, 04.09.2017 1. Park-und Slowflyermeeting in Sömmerda

Höher – Schneller – Weiter…war diesmal nicht gefragt! Am 26. und 27. August 2017 veranstaltete der MFV "Otto Lilienthal e.V." Sömmerda sein 1. Park-und Slowflyermeeting. Neben 15 Vereinsmitgliedern aus Sömmerda gingen auch befreundete Piloten aus Crawinkel und Bad Langensalza an den Start. Die FPV Racer Thüringen trainierten seit 8 Uhr morgens auf dem Platz und stellten anschließend ihre Hindernisse für die Flugspiele zur Verfügung. Nach einer ersten Stärkung ging es an die Präsentation der teilnehmenden Modelle und die Teilnehmer tasteten sich vorsichtig an die ungewohnten Hindernisse heran, beziehungsweise versuchten die ersten Durchflugversuche. Die sich anschließende „Fliegende Tombola“ lockte dann auch den letzten Piloten auf den Platz und alle Teilnehmer versuchten mit allerlei Tricks und Flugvermögen die mit Lospreisen gefüllten Luftballons von der Leine zu lösen. Wer hätte im Vorfeld gedacht, dass diese Aktion das sogenannte "Kind im Manne" weckt und ein Lacher dem anderen folgte. Die in den Ballons eingesteckten Lospreise standen stellvertretend für Präsente, welche vom DMFV sowie dem Verlag der Fachzeitschrift „FMT“ gesponsert wurden. Ob ein Basecap oder Schlüsselband des Dachverbandes gewonnen wurde oder ein interessantes Fachbuch aus der beliebten VTH-Serie, das Interesse wollte nicht abreißen. Großer Jubel und Anerkennung machte sich breit, als Gastflieger Olaf aus Crawinkel den Ballon mit dem Hauptpreis abriss und sich somit einen Pichler Modellbausatz einer Me-163 sicherte (Slowflyerversion). Nun stand die Flyerparade an, welche die Grundlage für eine Wertung war. Die Piloten gaben alles. Rauf und Rum, nach Links und Rechts oder knapp über die Grasnarbe! Enterprice jagte Taucher, Kunstflugmanöver wohin man nur schaute! Aufmerksamkeit weckten aber auch die Flieger, die fast still im aufziehenden Abendhimmel standen und gelegentlich ganz gemütliche ihre Bahnen zogen und mit markanten Farbeindrücken ihren Modellen einen gewissen Glanz einhauchten. Schnell waren von der sechsköpfige Bewertungsgruppe vier heiß gehandelte Favoriten gefunden. Die Kriterien: Die absolute Nr.1 in Flugbild, Eigenschaften und Kreativität. Da zählte nicht, wer hinter den Steuerpulten stand. Da die Bewertungsgruppe zu einer Hälfte aus Nichtmitgliedern des Vereines bestand und man die Piloten nicht kannte, wurde ein fast einstimmiges und rein modellbezogenes Ergebnis gefunden. Siegerehrung! Da dieses Event sich jährlich wiederholen soll, stiftete der Vereinsvorstand einen hochwertigen Wanderpokal in Form einer Luftschraube. Sichtlich überrascht nahm Michael Rongen aus unserem Verein seinen Propeller in Empfang. Michael ist eigentlich noch ein Fluganfänger und hat vor wenigen Tagen sein Siegermodell „Slowly“ nach einem FMT-Bauplan mit 3 mm Depron selbst gebaut. Bisher hatte er nur Erfahrungen mit einem Easy Star. Michael, der seinen Erfolg noch immer nicht fassen konnte, musste sich die eine oder andere gewaltige Kampfansage und somit Titelverteidigung für das kommende Jahr gefallen lassen und das bewies eindeutig, dass bei allem Können und Flugvermögen auch diese zum Teil unterschätzte Sparte der Modellfliegerei ihren ausgesprochenen Reiz besitzt. An dieser Stelle gilt unser Dank besonders dem Verlag der „FMT“ und unserem Dachverband DMFV für die Unterstützung! Der Verein würde sich über die weitere Teilnahme weiterer Vereine beim 2. Park- und Slowflyermeeting sehr freuen.

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Samstag, 19.08.2017 Galerie: Horizon Airmeet 2017

Schön war's heute beim Horizon Airmeet 2017 in Donauwörth/Genderkingen! Mit Jet-Displays, Warbirds, Seglern, 3D-Action und Helis, mit Originalen und mit Ex-Formel-1-Champion Juan Pablo Montoya. Und, und, und. Viel Vergnügen mit Motiven des heutigen Tages in unserer großen Bildergalerie.

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