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Montag, 11.12.2017 Grundlagen: Variabler Schwerpunkt

Wer würde schon die Wölbklappe an einem konventionellen Segelflugmodell negativ setzen (nach oben) um langsamer oder positiv, um schneller zu fliegen? Blödsinn, würden Sie sagen. Genau das ist aber das Dilemma des klassischen Brett-Nurflügels, egal ob Höhen- und Querruder kombiniert (Flaperons) oder getrennt sind: Ziehen (hoch trimmen)  entwölbt das Profil, Drücken (tief trimmen) erhöht die Wölbung. Eine separate Wölbklappe löst das Problem nicht, da dann die Quer-/Höhenruder das Moment durch gegensinnigen Ausschlag kompensieren müssen – eine Krähen-Bremse in milder Ausprägung, nicht zu empfehlen. Hängegleiter-Piloten aus der bemannten Fliegerei trimmen ihr Gerät ohne „Murksifikation“ des Tragflächenprofils und der Auftriebsverteilung allein durch Verlagerung des Schwerpunktes. Warum nicht auch an einem Brett-Nurflügel den Schwerpunkt im Flug verlagern? FMT-Autor Horst Torunski hat den variablen Schwerpunkt intensiv erprobt und berichtet darüber in der neuen FMT.

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