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Die Fernsteuerung

Mittwoch, 14.02.2018 Der Preis

Fernsteuerungen gibt es in nahezu allen Preisklassen, von 20 € oder weniger bis zum Preis eines gebrauchten Kleinwagens ist alles auf dem Markt erhältlich. Aber was benötige ich als Anfänger wirklich?

Hier lohnt es sich die Fernsteuerungen in drei weitere Untergruppen zu untergliedern:

Spielzeug

Die Bezeichnung „Spielzeug“ mag jetzt etwas abwertend klingen, soll es aber nicht sein. Als Spielzeug würde man Sender bezeichnen die z.B. über Infrarot mit dem Modell kommunizieren und damit eine geringe Reichweite haben. Auch viele Sender bei preisgünstigen RTF-Modellen (Ready To Fly: Modell-Sets bei denen alles in einem Set geliefert wird) würde man eher als Spielzeug bezeichnen. Auch wenn eine 2.4 GHz Übertragungstechnik benutzt wird sind die Sender gerade bei niedrigpreisigen Modellen oft sehr einfach gehalten. Die Steuerknüppel sind aus billigem Plastik und die Mechanik ist spürbar schlechter als bei besseren Sendern. Elektronische Funktionen wie Dual Rate oder Expo die das Fliegen erleichtern sind meistens nicht vorhanden. Wenn man sich weitere RTF Modelle kauft hat man außerdem irgendwann sehr viele billige Sender herumliegen. Trotzdem haben auch diese Sender ihre Daseinsberechtigung. Ein RTF Modell bietet meistens einen sehr preisgünstigen Einstieg um zu sehen ob das Hobby überhaupt Spaß macht. Ein weiterer Grund für den Kauf eines einfachen Senders sind die erhältlichen Micro Modelle bei denen das Modell in einer Transportverpackung geliefert wird in dem auch der mitgelieferte Sender Platz hat. Damit kann einfach die Box mitgenommen werden und alles was benötigt wird ist dabei. Das ist gerade im Urlaub sehr praktisch. Ein solcher Sender liegt in der Preisklasse 10-40 € und wird meistens nur im Set mit einem Modell verkauft.

Einfacher RTF Sender formähnlich zu einer Spielekonsole

Einstiegs-Sender

Als Einstiegs-Sender zählt ein 2.4 GHz Sender ohne Programmierfunktionen aber mit einer guten Mechanik. Der Sender hat ordentliche Knüppel mit guten Lagerungen. Gerade die Mechanik die hinter dem Knüppel sitzt hat einen großen Einfluß darauf wie wertig sich die Steuerung anfühlt. Weiterhin besitzt der Sender idealerweise ein Trainer-Interface welches es ermöglicht den Sender an den USB Port eines PC anzuschließen und im Zusammenhang mit einem Flugsimulator benutzt zu werden. Wenn man vor hat das erste Modell selbst zu bauen und erst einmal sehen will ob das Hobby Spass macht dann ist ein solcher Sender der ideale Einstieg. Die Anfangs-Investition ist erst einmal gering und sollte das Hobby Spaß machen kann der Sender später als Zweit-Sender für den Lehrer-Schüler-Betrieb oder für den Urlaub genutzt werden. Die Preisklasse für diese Art Sender liegt im Bereich 50-100 €

Preisgünstiger Einstiegssender. Die Servo Reverse Funktionen werden über Schiebeschalter eingestellt.

Computer-Sender

Ist der Einstieg geschafft und man ist von dem Hobby richtig begeistert dann lohnt sich die Anschaffung eines Senders mit mehr Funktionen. Ein Computer-Sender vereinfacht die Handhabung mehrerer Modelle. So können mehrere Modelle mit dem gleichen Sender bedient werden ohne das der Empfänger umgebaut werden muss oder irgendwelche Modell-spezifischen Einstellungen geändert werden müssen. Sobald Modelle mit speziellen Funktionen in den Hangar kommen führt fast kein Weg an einem Computer-Sender vorbei. Sehr gute Computer Sender gibt es im Bereich 160-500 €.

Programmierbarer Computersender mit Modellspeicher für bis zu 250 Modelle.

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