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FMT Blog

Montag, 07.08.2017 Jugendfliegen des Modellfliegerverein Freising e.V. 2017

34 Jugendliche, darunter fünf Mädchen, folgten am 29. Juli der Einladung des Modellfliegerverein Freising zum diesjährigen Schnupperfliegen im Rahmen der Ferienspiele. Bei guten Wetterbedingungen mit angenehmen Temperaturen erlebten die Teilnehmer einen spannenden und abwechslungsreichen Tag. 8 Mitglieder des Vereins stellten sich mit ihren Lehrer/Schüler-Fernsteuerungen und Modellen zur Verfügung, um den Jugendlichen die ersten "Gehversuche" im Umgang mit ferngesteuerten Modellflugzeugen zu ermöglichen. Kleine Gruppen ermöglichten ein häufiges Fliegen und so stellten sich bereits nach kurzer Zeit die ersten Erfolge ein. Waren die ersten Flüge noch sehr zappelig, so hatten die jungen Piloten im Folgenden bald den richten Dreh heraus. Während die einen flogen, konnte der andere Teil der Jugendlichen seine ersten Bauerfahrungen erleben. In einem eigens aufgebautem Zelt wurde unter Anleitung einiger Vereinsmitglieder einfache Balsa-Gleiter zusammen gebaut. Viele verpassten ihrem Flieger noch ein individuelles Outfit mit Buntstiften, bevor es anschließend zum Einfliegen ging. Mit viel Geduld wurde dann den Modellen das Fliegen beigebracht, um sich dann im sportlichen Wettkampf zu messen. Die Flugaufgaben bestanden in einem Zeitflug sowie einem Weit- und Zielwurf. Aus allen drei Disziplinen wurde ein Ranking gebildet, dass letztendlich den Sieger hervor brachte. Dank reger Sponsorentätigkeit des VTH, der Firmen aero-naut, Höllein, Multiplex und Pichler, sowie der Verbände des BLV und DMFV konnte dann jedem Jugendlichen ein Preis für seine Mühe und Anerkennung seiner Leistung übergeben werden. Wolfgang Traxler

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Sonntag, 30.07.2017 von Uwe Grenda Galerie: Flugplatzfest Hurlach

Am 8. und 9. Juli 2017 veranstaltete der MFC-Hurlach zusammen mit iRC-Electronic eine eindrucksvolle Modellflugschau mit vielen Top-Piloten aus dem In- und Ausland. Bei bestem Wetter präsentierten die Piloten ihre Modelle aller Kategorien und sorgten unter Moderation von Martin Hübsch für ein attraktives Programm. Alles in allem war die Airshow unter Leitung von Andreas Golla für Zuschauer und Piloten ein absoluter Erfolg und wird hoffentlich nächstes Jahr wieder stattfinden. Die Übersicht aller Hurlacher Dispay-Piloten gibt's hier .

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Donnerstag, 27.07.2017 von Michael Rützel Report: 4. Hammer Jetmeeting

Danny Götze ist in der Jetszene kein Unbekannter. Seit 2011 veranstaltet er auf seinem Heimatflugplatz in Riepe das sogenannte ostfriesische Jetmeeting, ein hochkarätig besetztes Treffen vieler bekannter Piloten.  Da Danny und einige Kollegen ihre Jets auch regelmäßig auf dem Flugplatzfest im westfälischen Hamm zeigen, kam die Idee auf, dieses tolle Gelände für ein zweites Jetmeeting zum Saisonanfang zu nutzen.  So fand zwischen dem 25.und 26. März diesen Jahres das inzwischen 4. Hammer Jetmeeting auf dem Flugplatz des Luftsportclub Hamm statt. Im Zentrum der Stadt Die Lage des Flugplatzes Hamm-Lippewiesen ist einmalig und ungewöhnlich: An den Ufern der Lippe und des Datteln-Hamm-Kanals liegt dieser kleine Sportflugplatz, fast mittig in der kleinen Stadt Hamm. Die mit Verbundstein befestigte, 600 Meter lange Runway mit der Ausrichtung 06/24 ist ideal auch für unsere Modelljets geeignet. Freundlicherweise verzichten die manntragenden Kollegen des LSC Hamm an diesen Tagen nicht nur auf Platzrunden und versuchen die Starts und Landungen auf ein Minimum zu reduzieren, sie sind auch an der Organisation des Jetmeetings beteiligt. Der Haupthangar... ... nebst Vereinsheim steht an diesem Wochenende den Modellfliegern komplett zur Verfügung. Die Möglichkeit zum Camping auf dem Fluggelände wird von den teilnehmenden Piloten natürlich auch sehr gerne genutzt, sodass von den anfangs 15 Piloten im Jahr 2013, inzwischen 40 Piloten mit 55 Modellen den Weg nach Hamm fanden, um bei hervorragendem Wetter in lockerer Atmosphäre ein tolles Wochenende zu verbringen. Natürlich kann ich nicht alle Modelle des Treffens präsentieren, drei Flugzeuge möchte ich jedoch exemplarisch vorstellen. Zu diesen drei Modellen habe ich auch jeweils ein Video geschnitten. Aero L-39 von Dirk Kreuch Das Modell im Maßstab 1:3,5 hat eine beeindruckende Größe bei einer Spannweite von 2,7 m und einer Länge von 3,5 m. Hergestellt wurden die GFK/CFK-Teile der Maschine in den gleichen Formen, die jetzt von Tomahawk Design genutzt werden. Allerdings wurde das Modell stark modifiziert und ist deutlich leichter als die Serienversionen, da viel mit Wabe und Kohle gearbeitet wurde. So wurde aus Gewichtsgründen auf die Bremsklappen unter dem Rumpf und auf die Landeklappenteile rumpfseitig (Landklappen nur in den Flächen) verzichtet. Der Ausbau des Scalecockpits erfolgte mittels Depron. Viele weitere Scaledetails wurden - ebenfalls gewichtsoptimiert - mit einem 3D-Drucker erstellt. So wiegt zum Beispiel ein Droptank inklusive Waffenträger nur 250 g. Mit 4,2 Litern Kerosin in den Tanks liegt das Gewicht des Modells unter 25 kg. Wegen des für die Jetcat P200SX doch recht geringen Spritvorrats ist im Modell ein Jeti-Spritsensor verbaut. Das elektrische Fahrwerk ist ein Eigenbau mit GZ-Elektronik und elektrischen Bremsen. Neben einer Smokeanlage sorgt eine Lichtanlage mit einem 1s-LiPo für das vorbildgetreue Aussehen. Eurofighter Typhoon von Florian Keilwitz Kurz nach seinen Abnahmeflügen präsentierte Florian Keilwitz seine Typhoon im Maßstab 1:4,3 in Hamm. Mit 3,7 m Länge und einer Spannweite von 2,65 m bringt die 30+29 der deutschen Bundeswehr ein Gewicht von 66 kg auf die Waage. Auf den ersten Blick erscheint das Modell sehr schlicht, bei genauerem Hinsehen beeindruckt das absolut realistische Weathering der EF2000, so sind z.B. selbst die Stiefelabdrücke der Mechaniker auf den Tragflächen und am Rumpf zu sehen, sogar dort, wo sie eigentlich nicht hätten hintreten dürfen... Alle Decals sind lackiert, die Schablonen der Decals sowie die Grundlackierung in mattem 2K-Klarlack wurden von Ralle Schneider (www.tailormadedecals.de) angefertigt. Das Einzelstück aus Voll-GFK ist vom DMFV abgenommen und zugelassen worden, der Erstflug fand am 10.3.2017 in Oerlinghausen statt. Angetrieben wird das fantastisch aussehende und genauso fliegende Modell von zwei BF Turbines B300F mit je 300 N Schub, die mit insgesamt 11 Liter Kerosin versorgt werden. Die außerdem verbaute Technik: Futaba-Servos Typ BLS 177SV, eine Emcotec-DPSI-2018-Weiche, ein Cortex-Pro-Kreisel und Jeti-Empfänger. Boeing F/A 18E Super Hornet von Friedhelm Graulich Ein bekanntes Modell auf vielen Flugtagen ist Friedhelms Graulichs F/A 18E Super Hornet. Aus einer Zusammenarbeit mit Arno Donath entstand die 23,5 kg leichte Maschine schon vor ein paar Jahren. Aufgebaut in klassischer Holz-Halbschalen-Bauweise und einer Tragfläche aus Styro/Balsa, ist die Zelle sehr leicht trotz einer Spannweite von 2,4 m und einer Rumpflänge von 3,2 m. Auch das aufwendige Finish, welches eine Sonderlackierung der kanadischen Luftwaffe zu ihrem 100-jährigen Bestehen zeigt, trägt zum geringen Gewicht des Modells bei, es besteht aus Oracover-Folie. Das Fahrwerk des mit maximal 250 km/h sehr vorbildgetreu fliegenden Modells ist ebenfalls eine Besonderheit. Der recht komplexe Aufbau dieses Fahrwerks wurde von der Firma Hawe als Sonderanfertigung hergestellt. Angetrieben wird die Hornet von einer Frank Turbine FT-220 light mit 23 kg Schub bei 123.000 U/min. Neben einer Emcotec-Hochstromweiche sind Graupner-DS8511-Servos im Modell verbaut.  

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Sonntag, 23.07.2017 Iron Man zu Gast beim JetCat-Flugtag in Müllheim am 23.07.2017

Der 38-jährige Richard Browning aus England ist auf dem besten Weg, Iron Man Konkurrenz zu machen. Fünf Triebwerke mit einer Gesamt-Schubkraft von über 1.400 N heben Richard kraftvoll in die Luft. 

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Sonntag, 23.07.2017 Highlights der FMT 08/2017

Sie sind die Stars der diesjährigen Airshows - und jetzt auch der FMT: die beiden  BD-5J von Gernot Bruckmann und Hannes Lutzenberger. In der aktuellen Ausgabe erfahren wir alles über diese größte kleine Jetstaffel. Absolut dynamisch ist auch die Bauplanbeilage: der neue Jetpfeil von Wolfgang Werling. Freuen Sie sich über viele weitere Bauberichte, Werkstatt-Praxis und jede Menge Tests in der FMT 08/2017, die  ab sofort digital, im VTH-Shop und ab 27.7.2017 im Zeitschriftenhandel erhältlich ist. Die FMT 09/2017 erscheint dann am 24.8.2017.

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Mittwoch, 19.07.2017 von Tim Kleinschmidt Jet-DM in Illertissen 2017

Am Wochenende des 23. bis 25. Juni 2017 fand beim LSV Illertissen die vom DMFV organisierte Deutsche Meisterschaft für Jets in den Klassen Kunstflug und Sport statt. Aufgrund der ungewöhnlich hohen Anmeldezahlen war die erste Teilnehmerliste in kürzester Zeit ausgebucht, sodass sich Fred Blum vom DMFV dazu entschlossen hatte, die Teilnehmerzahl zu erhöhen und den Wettbewerb schon freitags zu starten. Auch die zweite Teilnehmerliste war schnell gefüllt und es wurde sogar eine Warteliste geführt.

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Sonntag, 16.07.2017 von Werner Baumeister Gedanken zur Regler-Unterspannungsabschaltung

Neue Akkus sind stärker belastbar als gebrauchte und reagieren daher anders auf die Unterspannungsabschaltung von Reglern. Aber was bedeutet das? Soll man deshalb alte Akkus rigoros wegwerfen? Oder in die Abschaltspannung eingreifen? Werner Baumeister stellt im Folgenden seine Thesen vor.

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Sonntag, 16.07.2017 Galerie: BD-5J Microjet

Die zwei BD-5J von Hannes Lutzenberger und Gernot Bruckmann sind die Stars der diesjährigen Airshows. Hannes berichtet in der FMT 08/2017 über die Entstehung der 1:1,5-Modelle, zusätzliche Bilder gibt's in unserer Online-Galerie.

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Donnerstag, 13.07.2017 von Beat Eichenberger Galerie: Eigenbautreffen Huttwil 2017

„Hallo Beat, wir haben noch nie so viele Anmeldungen zu unserem Eigenbautreffen erhalten, wie in diesem Jahr.“ Mit diesen Worten begann das E-Mail von Christian Eggimann, nachdem ich mich bei ihm nach dem Stand der Anmeldungen zum Bauplan- und Eigenbautreffen in Huttwil erkundigt hatte. Mit Vorfreude und in Erwartung vieler schöner Eigenbauten machte ich mich am 24. Juni 2017 auf den Weg zur Modellfluggruppe Huttwil. Schon bei der Anfahrt zum Modellfluggelände der MG Huttwil war es augenfällig: Eine große Anzahl Teilnehmer war bereits vor Ort. Das Wetter war den Organisatoren dieses Mal wohlgesonnen und so mancher Sonnenschirm ließ ein gewisses „Rimini-Strand-Feeling“ aufkommen. Alles war einmal mehr von Christian und den Mitgliedern der MG Huttwil perfekt vorbereitet. Im nahen Grübli hatte man eine große Festwirtschaft aufgebaut und die Besatzung war beinahe rund um die Uhr für das Wohl der Gäste besorgt. Ein erster Rundgang schaffte den Überblick und ließ Freude und Spannung für den weiteren Verlauf der Veranstaltung aufkommen. Nach dem Briefing begannen sofort – nicht zuletzt wegen der ausgezeichneten Wetterbedingungen – die Flugdemonstrationen. Man(n) wollte ja zeigen was man hat. Schnell wuchs die Warteschlange, und diejenigen, welche sich nicht beeilten, mussten sich etwas gedulden. Die Zuschauer genossen sichtlich die pausenlosen Darbietungen. Christian Eggimann kommentierte das Geschehen ausgezeichnet und vermittelte viele zusätzliche Informationen über die gezeigten Modelle und deren Erbauer. Die Vielfalt der gezeigten Modelle war sehr groß. Anstelle einer trockenen Beschreibung sollen die folgenden Bilder mit den entsprechenden Texten einen kleinen Ausschnitt des bunten Treibens während der zwei Tage auf dem Huttwilerberg zeigen. Vielleicht sind diese für den Einen oder Anderen ein Ansporn, bei der Jubiläumsveranstaltung im nächsten Jahr als Teilnehmer oder Zuschauer dabei zu sein. Das wäre doch ein Ding, wenn Christian schreiben würde: „Hallo Beat, wir sind ausgebucht!“

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Sonntag, 25.06.2017 Highlights der FMT 07/2017

Premiere für die Husky 1800S von Graupner. Wir waren in Kirchheim unter Teck bei Graupner und stellen das neue Buschflugzeug exklusiv in der FMT 07/2017 vor. Pünktlich zur Urlaubszeit nehmen wir außerdem zehn Hangfluggebiete unter die Lupe und haben jede Menge Testberichte und Baupraxis in die neue Ausgabe gepackt. Die FMT 07/2017 ist also die perfekte Urlaubslektüre, ab sofort digital erhältlich, im VTH-Shop und ab 29.6.2017 im Zeitschriftenhandel. Die FMT 08/2017 erscheint dann am 27.7.2017.

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Donnerstag, 22.06.2017 Test: Jeti MFlow2-G800 von Hacker Motor

Über den Spritstand permanent informiert: Der Jeti MFlow-Sensor von Hacker bedeutet theoretisch – zum Beispiel beim Betrieb eines Schleppflugzeugs – einen enormen Sicherheitsgewinn. Wir haben die neue Version des Sensors auf seine Praxistauglichkeit überprüft. Das ist neu Die erste sichtbare Veränderung gegenüber dem Vorgänger ist die Erweiterung des Angebotes von bisher zwei verschiedenen MFlow-Sensoren auf jetzt drei verschiedene. Gab es bis dato nur die Differenzierung von Verbrennungsmotoren (für Methanol und Benzin) sowie den Einsatz in Turbinenmodellen, so sieht die Aufteilung jetzt etwas anders aus. Es gibt den im Folgenden vorgestellten MFlow 2 Gas 800 für Benzinmotoren (Methanoleinsatz wird nicht mehr genannt). Dann gibt es noch zwei verschiedene Sensoren für Turbinenantriebe, den MFlow2 T800 und den T3000. Der Unterschied: Die beiden 800er Sensoren sind für eine Durchflussmenge von 20 bis 800 ml/min optimiert wohingegen der 3000er Sensor für eine Durchflussmenge von 50 bis 3.000 ml/min ausgelegt ist. Einbau im Modell Seit nunmehr zwei Jahren habe ich einen PAF 300 mit einem King-200-Motor als Schleppmodell im Einsatz, durch den geschlossenen Kastenrumpf ist der 1.500-ml-Tank nicht zu sehen. Logischerweise kommt hier der neue MFlow-2-Gas-800-Sensor zum Einsatz, aufgrund der gleichen Baugröße zum Vorgänger kann er problemlos getauscht werden. Mechanisch betrachtet hat sich nichts verändert, es kommen die gleichen Tanknippel zum Einsatz. Sie sind mit 3,5 mm immer noch etwas dünn im Durchmesser, man muss versuchen, einen passenden Tygonschlauch zu bekommen, der vom Innendurchmesser her stramm passt. Zur Sicherheit habe ich bei beiden Nippeln eine 5-mm-Klammer aufgesetzt, das hat sich in den vergangenen Jahren bestens bewährt. Der Umbau war in einer halben Stunde komplett erledigt. Voraussetzungen Der neue MFlow2 Sensor ist jetzt kompatibel mit dem EX-Bus-System. Die gut gemachte Anleitung gibt zur Programmierung sehr gute Hinweise. Folgende Voraussetzungen sollte man erfüllen: - Die Senderfirmware muss mindestens auf dem Stand 2.02 oder höher sein. - Die Datei MFlow 2 liegt im Ordner „Device“ des Senders. - Empfängersoftware mindestens auf dem Stand 3.12. - Serieller Ausgang des Empfängers auf EX Bus eingestellt. - MFlow2 an den EX-Bus-Steckplatz des Empfängers eingesteckt. Programmierung Was mich dann etwas länger beschäftigt hat: Der MFlow2 wurde nicht als Gerät im Sender sichtbar und konnte somit nicht programmiert werden. Wie immer ist es am Ende aber logisch bei Jeti und es sind die Kleinigkeiten, die aber auch so nicht in der Anleitung stehen: In dem Moment, zu dem mehrere Sensoren in einem Modell betrieben werden, wird alles über eine E2- oder E4-Erweiterung an den EXT-Anschluss des Empfängers geleitet. Nachdem ich zusätzlich eine Centralbox200 im Einsatz hatte, kam ich dann darauf, dass nicht nur die beiden RSAT auf EX-Bus eingestellt sein müssen, sondern der Eingang an der Centralbox ebenfalls. Ich habe die E4-Erweiterung mit den drei anderen Sensoren gelassen, wo sie sind und an der Centralbox den Eingang auf Telemetrie behalten. Für den MFlow2 habe ich den Kanal 15 auf EX-Bus umgestellt und den Sensor dort alleine angesteckt – und sofort funktionierte alles. Die Programmierung ist denkbar einfach, es reicht, den Tankinhalt anzugeben und den Schalter zu definieren für die Rückstellung. Das war dann in Minuten erledigt. Praktische Erprobung Wie erwartet, hat sich beim Betrieb des großvolumigen Boxermotors nichts verändert, der Durchflusssensor hat keinerlei Einfluss auf das Laufverhalten. Die für mich im Praxisbetrieb große Verbesserung liegt einfach darin, dass nach jedem Volltanken der Tankinhalt mittels Schalter wieder auf voll gesetzt wird. Beim Vorgänger musste ich immer über das Display der DC-16 in die Jeti Box gehen, dort zum MFlow-Sensor ins Menü und dann dort die Werte zurückstellen, was schon sehr aufwändig war. Auch hat der einstellbare Trigger immer irgendwann mal gegriffen und die Werte automatisch zurückgestellt, was dann mitten im Schleppbetrieb ein ungutes Gefühl hervorbrachte. Jetzt ist es sauber über einen Schalter definiert, egal ob ich den Motor zehnmal starten muss oder nur einmal, um den Tank leer zu fliegen. Ab jetzt bedeutet volltanken gleichzeitig den Schalter betätigen. Und das geht in Sekundenschnelle. Die später ausgelesenen Telemetriedaten des Verbrauchs zeigen die gleichen Werte wie zuvor, im Standgas gehen etwa 20 ml/min durch den Sensor, bei Vollgas sind es im Schnitt um die 80 ml/min. Die Glättung der Daten ist ebenfalls erfolgreich umgesetzt und verbessert, es gibt keine Ausreißer mehr, die plötzlich 3.000 ml/min zeigen. Die Genauigkeit der Restmenge ist sicherlich abhängig vom Flugstil, Schleppflugzeuge werden anders betrieben als Kunstflugmaschinen, 3D-Modelle oder Vorbildgetreue. Erste Flüge haben eine recht gute Genauigkeit ergeben: Im Schleppmodell war die Tankanzeige des 1.500-ml-Tanks runter auf 100 ml, tatsächlich habe ich 200 ml entnommen. In der weiteren Erprobung werde ich diese Daten weiter messen und dann einfach den Tankinhalt auf 1.600ml einstellen, dann weiß ich, dass null leer ist. Mit einem Alarm bei 20% bin ich immer auf der sicheren Seite. Fazit Bei nahezu allen Modellen sind die Tanks schlecht einsehbar. Und selbst wenn der Tank am Boden gut sichtbar sein sollte, im Flug sieht man nichts mehr davon… In all diesen Fällen hilft einem der MFlow2-Sensor, der stets über die Restmenge informiert. Für mich ist das ein enormer Sicherheitsgewinn im Flugbetrieb und damit unverzichtbar. Preislich entspricht er einem sehr guten Servo. Gemessen am Gesamtwert der Modelle, in denen er zum Einsatz kommt, sollte dieser Aufpreis kein Hindernisgrund für die zusätzliche Sicherheit sein. Die schon sehr gute Praxistauglichkeit des Vorgängers ist mit dem neuen Sensor nochmal verbessert worden, nämlich mit der Funktion, den Füllstand über einen Schalter zurückzustellen. Technische Daten MFlow2-G800 für Modelle mit Benzinmotoren Hersteller / Vertrieb: Jeti / Hacker Motor Bezug: Fachhandel bzw. direkt bei www.hacker-motor-shop.com, Tel.: 0871 9536280 UVP: 189,90 € Messbereich: 20 bis 800 ml/min Messtoleranz: ±2 % Schlauchanschluss: 2 x Tanknippel 3,5 mm Abmessung: 77x41x30 mm Gewicht: 40 g Spannungsbereich: 5 bis 8,4 V Betriebstemperatur: -20 bis 80 °C  

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Dienstag, 13.06.2017 Download: PDF-Vorlage für SHK-Fahrwerksspanten

Die neue SHK von aero-naut (vgl. den Testbericht in der FMT 07/2017) ist für den Einbau eines Einziehfahrwerks prädestiniert. Um das Fahrwerk im Rumpf abzustützen, empfiehlt Werner Baumeister eine kleine Spanten-Hilfskonstruktion aus Sperrholz. Die 1:1-Vorlage dieser Spanten bekommen Sie hier als PDF .

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