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Unsere Beiträge

Mittwoch, 08.11.2017 Ihre schönsten Schnappschüsse - November 2017

Licht! Kamera! Action! In unserer Rubrik „Schnappschüsse“ präsentieren wir Ihnen online und im Heft die schönsten Fotos Ihrer Schiffsmodelle und Ihre eindrucksvollsten Aufnahmen der Originale in den Häfen der Welt. Senden Sie Ihre digitalen Fotos zusammen mit einer kurzen Beschreibung der Motive bitte an: modellwerft@vth.de. Papierfotos senden Sie bitte an: Verlag für Technik & Handwerk neue Medien GmbH, Redaktion ModellWerft, Robert-Bosch-Straße 2-4, 76532 Baden Baden. Wir freuen uns auf Ihre Fotos!

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Mittwoch, 08.11.2017 von Hartmut Böhnke Die 1. Mecklenburger Flottenparade in Bützow

Am Samstag, den 23.09.2017, lud die Interessengemeinschaft Marine-Modellbau-Mecklenburg-Vorpommern alle Liebhaber des Modellbaus zur Flottenparade an der Warnow-Promenade ein. Nachdem sich die morgendliche Nebelbank verzogen hatte, konnten sich die Schiffe auf einer glänzenden Wasseroberfläche in Szene setzen. Das erste Mal ist der Hafen in Bützow Präsentationsstätte für die Modellbauer. Neben Flensburg, Gelsenkirchen und Heideck in Mittelfranken/Bayern, ist jetzt mit Bützow für die Flottenparaden der grauen Flotte ein vierter Veranstaltungsort hinzugekommen. Eine rege Beteiligung Zahlreiche Modellbauer und Gäste haben das spätsommerliche Wetter genutzt, um am ehemaligen Alten Hafen von Bützow dem Schiffsverkehr auf der Warnow zuzuschauen. Parallel mit der stattfindenden 12. Sommerpartie der Oldtimerfreunde von Bützow waren der Parkplatz und die Promenade voll mit Schaulustigen. Bis zum letzten Platz ausgenutzt, war der Beginn um 10:00 Uhr durch die Oldtimerfreunde mit der Ausfahrt eine Herausforderung an die Mitglieder und Organisatoren. Aber auch nach der Ausfahrt fanden sich viele Besucher bei den Modellbaufreunden ein und erfreuten sich an den Modellen und Manövern auf der Warnow. Die Bedingungen in Bützow mit der Promenade, dem Schwimmsteg und dem Bootsanleger sowie der unmittelbar angrenzenden Parkmöglichkeit fanden die teilweise von sehr weit her angereisten Modellbauer als ideal für diese Veranstaltung. Obwohl der September noch zu den Monaten zählt, an dem vielerorts Veranstaltungen durchgeführt werden, fanden 31 Modellbauer mit ca. 50 großen und kleinen Schiffen den Weg nach Bützow. In unserem Hobby scheuen selbst Entfernungen von 800 Kilometern einzelne Teilnehmer nicht daran, diese weite Reise auf sich zu nehmen, um alte Bekannte zu treffen und die Modelle zu steuern. Die Einladung zu dieser 1. Flottenparade durch die IG Marine Modellbau Mecklenburg ging insbesondere an Modellbauer der sogenannten grauen Flotte, aber auch alle Modellbaufreunde, die historische und traditionelle Schiffe wie Schlepper, Frachter oder Segelschiffe des 18. und 19. Jahrhunderts bauen und ausstellen. Danksagung Die Mitglieder der Interessengemeinschaft Marine Modellbau Mecklenburg möchten sich auf diesem Wege bei allen Teilnehmern für Ihre Unterstützung vor Ort bedanken. Insbesondere gilt der Dank der Stadt Bützow mit dem Bürgermeister Herrn Grüschow, der die Idee von Anfang an mitgetragen hat und den Mitarbeitern des Bauhofes für die Unterstützung vor Ort. Weiterhin bedanken wir uns beim Bützower Kanuverein für die hilfreiche Unterstützung mit Tischen und Bänken. Wir bedanken uns bei der Familie Latzke für die Versorgung vor Ort mit den originellen Gerichten, dem Modellbauverein Flensburg, der IG Kaiserliche Marine, Herrn Torsten Pfeiffer, der IG Deutsche Marine Weißenburg, Herrn Peter Behmüller aus Leonberg für die tatkräftige Unterstützung in der Vorbereitung und vor Ort. Dank an alle, die zum Gelingen der 1. Flottenparade beigetragen haben. Wir werden den Zuspruch aufnehmen und über eine Neuauflage im kommenden Jahr in Bützow oder an einem anderen Gewässer nachdenken und rechtzeitig mit der Planung beginnen.  

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Mittwoch, 08.11.2017 von Roger Held Technik im Schiffsmodell – leichtgemacht

Roger Held ist Schiffsmodellbauer und Truckmodellbauer aus Passion – und das seit über 40 Jahren. Als fleißiger Leser der MODELLWERFT freut er sich immer wieder auf die tollen Berichte der schönen Schiffsmodelle. Als Funktionsmodellbauer wundert er sich allerdings manchmal, wie wenige Funktionen in den liebevoll gebauten Modellen enthalten sind. Er beschloss vor ein paar Jahren, sein Technikkonzept im Modell zu überdenken und verfeinerte dies in den letzten Jahren immer weiter. Und siehe da: - Die Modelle funktionierten sehr zuverlässig mit fast keinen Störungen. - Erweiterungen sind sicher und schnell zu realisieren. - Sollte doch mal eine Störung auftreten, findet man schnell die Ursache und kann diese sauber beheben. - Durch eine Dokumentation des Modells ist die Technik auch nach Jahren noch nachvollziehbar und man weiß genau, was man wo und wie eingebaut hat. So ist für Transparenz und Zuverlässigkeit gesorgt. In der Ausgabe 12/2017 der MODELLWERFT erläutert Roger Held sein Technikkonzept für den Schiffsmodellbau. Seine Dokumentationsvorlage, die jeder Modellbauer an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann, kann hier heruntergeladen werden .  

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Donnerstag, 05.10.2017 Aktuelle Ausgabe: ModellWerft 11/2017

»Taucher O. Wulf 10« von Modellbau Sievers In den 1980er Jahren benötigte die Reederei Wulf ein neues Schiff, um Tankleichter von der Bohrinsel Mittelplatte nach Brunsbüttel zu versetzen. Das Traditionsunternehmen aus Kollmar an der Elbe gab schließlich der heute nicht mehr existierenden Husumer Werft den Auftrag, das Schiff zu bauen. Das Resultat war das Spezialschiff Taucher O. Wulf 10 , das sowohl als Schub- wie als Schleppschiff ausgelegt ist und nun als Modell im Maßstab 1:40 von Sievers erhältlich ist. Mehr hierüber lesen Sie in unserer Titelstory der MODELLWERFT 11/2017. In der Ausgabe 11/2017 der MODELLWERFT präsentieren wir Ihnen unseren ersten Schiffsbauplan, der von den MODELLWERFT-Abonnenten kostenlos von der VTH-Homepage heruntergeladen und zuhause auf dem eigenen Drucker ausgedruckt werden kann. Ab sofort werden wir Ihnen jeden Monat einen weiteren Schiffsbauplan vorstellen, der unseren Abonnenten im Abo-Club kostenfrei zur Verfügung steht. Den Anfang macht in der Ausgabe 11/2017 das DLRG-Rettungsboot Hugo Eckener in 1:10. Aufgrund dieses großen Maßstabes können viele Details am Modell realisiert werden und es kann sehr vorbildgetreu aufgebaut werden. Das Original ist übrigens seit 1981 durchgehend in Friedrichshafen am Bodensee beheimatet. Weiterhin porträtiert Martin Haußmann den 4,38-Meter-Containerfrachter Sentilinga , der als Gemeinschaftsprojekt von sechs Schiffsmodellbauern aus München im Teamwork entstand und mittlerweile zum Star bei jedem Schaufahren avanciert ist. Und Jan Malte Engbert hat den Gentleman Racer Kaiser K-425 im Maßstab 1:10 von Miniwerft auf Herz und Nieren getestet. Ihnen gefällt unsere Modellwerft? Werden Sie jetzt Abonnent und erhalten Sie die Zeitschrift bequem nach Hause! Digitale Bezugsmöglichkeiten: für Windows PC für Android für iOS  

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Freitag, 29.09.2017 von Peter Behmüller und Peter Dorschner Schiff ahoi auf dem Wäschweiher

Die 16. Marine-Modell-Flottenparade in Heideck/Mittelfranken Am 10.September 2017 fand in Heideck/Mittelfranken unsere 16. Marine-Modell-Flottenparade auf dem Wäschweiher statt – und das bereits im 15. Jahr. Die 16. deshalb, weil wir im ersten Jahr zwei Events dieser Art veranstalteten. Somit war es in Heideck für uns ein Jubiläum und zudem gab es noch einen Grund zum Feiern. Wir weihten ein neues Gewässer ein (den Wäschweiher). Obwohl der Wetter-Bericht an diesem Wochenende nichts Gutes versprach, reisten trotzdem 35 Schiffsmodellbauer mit 42 Marine-Modellen nach Heideck. Die Modellbauer kamen aus Nah und Fern .Selbst aus Lodz/Polen waren zwei Gäste nach Heideck gereist. Keiner wurde enttäuscht, obwohl es noch am Sonntagmorgen um 8 Uhr leicht regnete. Gegen 9 Uhr ging dann doch noch die Sonne über dem Wäschweiher in Heideck auf und blieb für den Rest des Tages. Die Modelle Die Bandbreite der Marine-Modelle erstreckte sich über alle Epochen, von der Kaiserlichen Marine über die Kriegsmarine bis zur heutigen Deutschen Marine. Auch Modelle der internationalen Marinen waren vertreten. Die meisten Modelle hatten den Maßstab 1:100, aber auch andere Maßstäbe wie beispielsweise 1:96 ( USS Missouri ), 1:50 (Fregatte Brandenburg der Deutschen Marine) oder 1:144 (Flugzeugträger USS Carl Vinson ) waren vor Ort. Somit war vom Schlachtschiff bis zum Flugzeugträger und U-Boot auf unserer Flottenparade fast alles, was mit der Marine zu tun hat, vertreten. Auch diesmal wurde wieder unser Leuchtturm Roter Sand in der Mitte des Wäschweihers aufgestellt und unsere Hafen-Anlage in der Nähe der Stege aufgebaut. Immer neue Schiffsmodelle, sorgsam in Transportkisten verpackt, wurden angeliefert und das Wetter wurde auch immer besser. Als dann der Regen am Sonntag endlich aufhörte, wurden nach und nach die Schiffe zu Wasser gelassen. Jetzt endlich konnten die Schiffsmodellbauer ihre vorbildgetreuen Marinemodelle verschiedener Epochen präsentieren. Auch dieses Jahr gab es wieder einen Flohmarkt, bei dem Fachbücher, Pläne und ältere Modellbau-Zeitschriften für einen guten Zweck verkauft wurden. Tolle Aktionen Zum Jubiläum gab es eine Tombola mit vielen tollen Preisen und einer Sonderverlosung in Form eines Graupner-Schnellbootes Wiesel . Das konnte man gewinnen, wenn man das Modell-Gewicht in Gramm schätzte, ohne das Boot in die Hand zu nehmen. Das Modell war für RC mit Motoren und Servo ausgerüstet, ohne Akkus und Empfänger. Mit dem Einsatz von einem Euro konnte man sein Glück versuchen. Man konnte bis 15:30 Uhr seine Schätzung abgeben, danach wurde das Modell auf einer genauen digitalen Waage unter Aufsicht von Peter Dorschner und mir – Peter Behmüller – gewogen. Danach wurden die Stimmzettel ausgewertet und die drei besten Schätzungen ermittelt. Platz 1 ging an einen Schüler, der aber beim Wiegen nicht mehr anwesend war. Er hatte aber vorsorglich neben seiner Adresse seine Telefon-Nr. angegeben. So konnte das Modell doch noch am Ende der Veranstaltung an den Gewinner übergeben werden. Seine Mutter holte das Modell zusammen mit den Geschwistern am Wäschweiher ab, da der Gewinner noch auf dem Fußballplatz war. Das war bestimmt eine ganz große Überraschung, als der junge Mann nach Hause kam. Platz 2 und 3 bekamen je eine Flasche Sekt. Der Erlös der Tombola und des Flohmarktes gingen wieder zu gleichen Teilen an die Weißenburger Tafel und an den Städtischen Kindergarten in Heideck. Unsere 16. Flottenparade war ein voller Erfolg, mit dem Wetter hatten wir trotz leichtem Regen am Sonntagmorgen noch großes Glück. Es hat allen Teilnehmern sehr gut gefallen, auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Alle freuen sich schon auf die 17. Flottenparade 2018 in Heideck am Wäschweiher. Es lohnt sich, Live dabei zu sein – dann 2018 in Heideck/Mittelfranken. Ihre Interessengemeinschaft Deutsche Marine Weißenburg – Marine-Schiffsmodellbau im Maßstab 1:100 ist unser Hobby. Danksagung Unser herzlicher Dank geht an den Bürgermeister der Stadt Heideck, Herrn Ralf Beyer, für die Genehmigung und Nutzung des Wäschweihers ebenso wie für das Abschalten des Springbrunnens zu diesem Event .Er hätte sonst so manches Schiff in Seenot bringen können.  

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Freitag, 29.09.2017 Ihre schönsten Schnappschüsse – Oktober 2017

Licht! Kamera! Action! In unserer Rubrik „Schnappschüsse“ präsentieren wir Ihnen online und im Heft die schönsten Fotos Ihrer Schiffsmodelle und Ihre eindrucksvollsten Aufnahmen der Originale in den Häfen der Welt. Senden Sie Ihre digitalen Fotos zusammen mit einer kurzen Beschreibung der Motive bitte an: modellwerft@vth.de. Papierfotos senden Sie bitte an: Verlag für Technik & Handwerk neue Medien GmbH, Redaktion ModellWerft, Robert-Bosch-Straße 2-4, 76532 Baden Baden. Wir freuen uns auf Ihre Fotos!

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Montag, 11.09.2017 Ihre schönsten Schnappschüsse - September 2017

Licht! Kamera! Action! In unserer Rubrik „Schnappschüsse“ präsentieren wir Ihnen online und im Heft die schönsten Fotos Ihrer Schiffsmodelle und Ihre eindrucksvollsten Aufnahmen der Originale in den Häfen der Welt. Senden Sie Ihre digitalen Fotos zusammen mit einer kurzen Beschreibung der Motive bitte an: modellwerft@vth.de. Papierfotos senden Sie bitte an: Verlag für Technik & Handwerk neue Medien GmbH, Redaktion ModellWerft, Robert-Bosch-Straße 2-4, 76532 Baden Baden. Wir freuen uns auf Ihre Fotos! 

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Freitag, 08.09.2017 Aktuelle Ausgabe: ModellWerft 10/2017

TEST: »Cape St. George« von Hacker Model Production Ein absoluter Hingucker ist das spektakuläre Modell des japanischen Tiefsee-Forschungs-U-Bootes Shinkai 6500 im Maßstab 1:16 von Paul Hoffmann. Der große Eigenbaubericht dieses vom Original kaum zu unterscheidenden Unterwasserfahrzeuges wird abgerundet durch faszinierende Unterwasserfotos. Der Frachter Teiresias von Elmar Hüttenmeister hingegen weckt Erinnerungen an die große Zeit des Britischen Weltreiches, als die schnittigen Linienfrachter der Blue Funnel Line auf allen Weltmeeren anzutreffen waren. Elmar Hüttenmeister – der als Kapitän selbst auf eine jahrzehntelange Seefahrtskarriere zurückblickt – hat seine hochdetaillierte Teiresias im Maßstab 1:80 so ausgestattet, dass sie wahlweise mit einem Elektro- oder einem Dampfantrieb gefahren werden kann. Mehr zu diesen beiden faszinierenden Eigenbauten finden Sie in unserem großen Schiffspropeller-Spezial in der neuen MODELLWERFT 10/2017. Die Schiffe der australischen Austal-Werft, die auf Schnellfähren und Marineschiffe spezialisiert ist, erfreuen sich seit einigen Jahren einer großen Popularität in der Schiffsmodellbauszene. Vor zwei Jahren stellte der australische Zoll mit der Cape St. George den ersten einer Serie von insgesamt zehn futuristisch anmutenden Zollkreuzern in Dienst. Hacker Model Production aus Tschechien – im deutschen Vertrieb durch D-Power aus Köln – bringt nun die Cape St. George als 1,20 Meter langes Baukastenmodell im Maßstab 1:48 auf den Markt. Andreas Stach hat das heiße Teil für uns getestet. Weiterhin nimmt Thorsten Feuchter das auf Funktions- und Schiffsmodellbauer zugeschnittene Pultsender-System mc-28 mit 4D-Steuerknüppeln genauer unter die Lupe und in unserem Schiffsporträt stellen wir Ihnen die modernen amerikanischen Landungsschiffe der San Antonio-Klasse vor. Ihnen gefällt unsere Modellwerft? Werden Sie jetzt Abonnent und erhalten Sie die Zeitschrift bequem nach Hause! Digitale Bezugsmöglichkeiten: für Windows PC für Android für iOS  

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Dienstag, 05.09.2017 Video: Die Cape St. George von Hacker Model Production

Die Schiffe der australischen Austal-Werft, die auf Schnellfähren und Marineschiffe spezialisiert ist, erfreuen sich seit einigen Jahren einer großen Popularität in der Schiffsmodellbauszene. Vor zwei Jahren stellte der australische Zoll mit der Cape St. George den ersten einer Serie von insgesamt zehn futuristisch anmutenden Zollkreuzern in Dienst. Hacker Model Production aus Tschechien – im deutschen Vertrieb durch D-Power aus Köln – bringt nun die Cape St. George als 1,20 Meter langes Baukastenmodell im Maßstab 1:48 auf den Markt. Die Cape wird zweifelsfrei an jedem Modellteich und bei jeder Schiffsmodellveranstaltung sämtliche Blicke auf sich ziehen. Andreas Stach hat das heiße Teil für uns ab Seite 12 in der MODELLWERFT 10/2017 ausgiebig auf Herz und Nieren getestet. Das nachfolgende Video zeigt das aufsehenerregende Modell des Zollkreuzers in Aktion.      

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Dienstag, 05.09.2017 von Stefan Schmischke Der Badweiherhock in St. Peter

Wie jedes Jahr: Am zweiten Wochenende im August treffen sich Schiffsmodellbauer in St. Peter im Schwarzwald. Das kleine Dorf oberhalb von Freiburg im Breisgau mit wohl etwas über tausend Einwohnern wird zum Anlaufpunkt für Schiffsmodellbauer aus ganz Deutschland und seinen Nachbarländern. Nicht mehr lange, dann kann der Badweiherhock bereits auf eine 30-jährige Geschichte zurückblicken. Rund 300 Modelle brachten die Teilnehmer mit – Modelle in allen erdenklichen Größen und Modelle aller erdenklichen Schiffstypen. Der Schwerpunkt liegt klar bei Arbeitsschiffen, die fühlen sich in dieser Hafenanlage am Wohlsten und das Manövrieren im Hafen macht wesentlich mehr Spaß, als einfach nur über einen See zu fahren. Des Öfteren kam es zu regelrechten Staus in den Zufahrten zu den Hafenbecken und es galt, Manöver anderer Schiffe abzuwarten. In einem großen Hafen mit viel Verkehr ist das nicht anders. Die Modellschiffkapitäne kamen dabei ohne Lotsen und Verkehrsleitung aus – gegenseitiger Respekt genügte hier bereits. Am Abend strahlt der Hafen im Licht hunderter Scheinwerfer und Lampen. Wer dann an seinem Modell die Beleuchtung einschaltet und Kurs auf den Hafen nimmt, der stellt jede noch so weite Anreise für dieses Event nicht mehr in Frage. Letzte Zweifel, ob sich der Badweiherhock lohnt, räumte dann das Feuerwerk aus, das am Samstag um 22:00 Uhr über dem See gezündet wurde. Verhungern oder verdursten ist ebenfalls unmöglich – das Angebot ist groß und von früh bis spät verfügbar. Beim Essen ergeben sich dann die interessantesten Gespräche mit alten Bekannten oder auch bis dahin unbekannten Modellbauern. Auch das macht so eine Veranstaltung aus. Auch wenn dieses Jahr die Sonne erst am Sonntag über dem Schwarzwald schien, der Badweiherhock 2017 war und bleibt ein toller Szenetreff. Die Mannschaft der MSK St. Peter hat eine tolle Veranstaltung ermöglicht und will sich auch im nächsten Jahr die viele Arbeit machen, um wieder Gastgeber zu sein. Und man plant schon Neuerungen rund um die Hafenanlage – wir sind gespannt und wir werden gerne wieder dabei sein.

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Dienstag, 05.09.2017 von René Harijan Das Modellschaufahren in Bad Ems

Am Wochenende des 08. und 09.07.2017 hatte der Modell-Club Lahntal e. V. nach Bad Ems geladen. Dort fand traditionell im Rahmen des Sommerfestes der Stadt ein zweitätiges Schaufahren statt und das, fast wie bestellt, bei schönstem Wetter. Die 56 Mitglieder des MC Lahntal hatten ihr über 3.000 m² großes Gelände für das Schaufahren bestens in Schuss gebracht und dabei an alles gedacht. In der MODELLWERFT 10/2017 erfahren Sie in unserer großen Fotoreportage alles Wissenswerte über diese Veranstaltung. Zur Einstimmung präsentieren wir Ihnen hier einige weitere Fotomotive. 

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Dienstag, 05.09.2017 von Jürgen Behrendt Die Arizona-Gedenkstätte als Modell-Diorama

Schon seit seiner Jugend interessiert sich Jürgen Behrendt für die Marinegeschichte des 2. Weltkriegs. Bedingt durch den Film Der letzte Countdown (USA 1979) ist er erneut auf den Pazifikkrieg gestoßen. Er thematisiert den Angriff der Japaner auf den amerikanischen Flottenstützpunkt Pearl Harbor am 7. Dezember 1941 und den folgenden Kriegseintritt der USA. Bei dem Angriff wurde das Schlachtschiff USS Arizona am Schwersten getroffen. Die Arizona sank in nur neun Minuten und brannte zwei Tage lang, das Schiff glühte dabei irreparabel aus. Die Arizona wurde als Kriegsgrab registriert und am 1. Dezember 1942 aus der Flottenliste gestrichen. Quer über dem Wrack wurde 1961/62 ein 56 Meter langes weißes Gebäude als Gedenkstätte errichtet, das USS Arizona Memorial des Architekten Alfred Preis. Das Mahnmal überbaut die unter Denkmalschutz stehenden Überreste des Schiffs. Und genau diese Szenerie wollte Jürgen in einem Diorama im Maßstab 1:200 einfangen. In der MODELLWERFT 10/2017 berichtet er ab Seite 20 vom Bau seines Arizona-Dioramas, welches zu Ausstellungszwecken geflutet werden kann. Die nachfolgende Bildergalerie zeigt zusätzliche Baustufenfotos.  

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