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Aileron

Aileron ist die englische Bezeichnung des Querruders. Querruder sorgen bei fast allen 3-Achs-gesteuerten Flugzeugen für die Flugsteuerung um die Längsachse.Querruder sind im Allgemeinen Klappen an den Tragflächen-Hinterkanten, die gleichzeitig und entgegengesetzt bewegt werden. Das Querruder, das nach unten bewegt wird, erhöht auf seiner Seite den Auftrieb, wodurch sich diese Tragfläche hebt. Das andere Querruder bewegt sich nach oben, verringert somit den Auftrieb und die Tragfläche senkt sich. So entsteht eine Rollbewegung um die Längsachse.

(Grafik: NASA - Glenn Research Center, NASA, wikipedia.org)

(Grafik: NASA - Glenn Research Center, NASA, wikipedia.org)

Aileron

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Akku

Ein Akkumulator oder Akku ist ein wiederaufladbarer Speicher für elektrische Energie. Das lateinische Wort accumulator bedeutet „Sammler" (lat. cumulus „Haufen", accumulare „anhäufen"). Er liefert grob gesagt die elektrische Energie, die zum Betreiben eines RC-Modells gebraucht wird. Die umgangssprachliche Bezeichnung als „Batterie" ist streng genommen nicht korrekt. Es gibt im Modellbau verschiedene Arten von Akkus mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Die häufigsten sind LiPo-Akkus, NiMH-Akkus und NiCd-Akkus.

Akku

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ARF

Die Abkürzung ARF steht für Almost Ready to Fly. Dies bedeutet, dass nach dem Auspacken des Modells nicht mehr viel Bauaufwand nötig ist. Verwandte Begriffe sind RTF (ready to fly) und RR (ready for radio). Der synonyme Begriff für ARF im Automodellbau lautet für ARR für Almost Ready to Run. ARF ist ein Modell dann, wenn nur noch die Endmontage durchzuführen ist. Die einzelnen Baugruppen (Tragfläche, Rumpf, Leitwerk) sind bereits montiert und ggf. lackiert. Montiert werden muss meistens noch die RC-Anlage (Servos, Empfänger, Regler). Natürlich entfällt bei ARF-Modellen im Vergleich zu herkömmlichen Bausätzen weitgehend der Bauaufwand. Dennoch kann man für RC-Anlage und Antrieb auf vorhandene Komponenten zurückgreifen.

 

 

 

ARF

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ARR

Die Abkürzung ARR steht für Almost Ready to Run. Die Bedeutung und der Zustand des Modells sind ähnlich wie bei ARF im Flugmodell-Bereich.

ARR

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Auswuchten

Als Auswuchten bezeichnet man das Erstellen eines Gleichgewichtes eines Körpers um seine Rotationsachse. Man beseitigt durch Auswuchten also eine Unwucht. Eine Unwucht verursacht Kräfte auf die Lagerung. Die Größe der Unwucht und die Drehzahl des Bauteils (z.B. Propeller oder Rotor) bestimmen diese Kraft. Zudem führen diese Kräfte zu Vibrationen. Wichtig im Flugmodellbau z.B. beim Propeller und Rotor ist der Ausgleich eines Ungleichgewichts der gegenüberliegenden Massen um die Rotationsachse. Auswuchten kann positiv erfolgen, also durch die Zugabe von Masse oder negativ, also durch Wegnahme von Masse. Meist bestimmt das Bauteil, welche der Methoden anwendbar ist.

Auswuchten

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Bodeneffekt

Der Bodeneffekt tritt bei einem Flugzeug im langsamen Flug in unmittelbarer Bodennähe auf. Es handelt sich um eine Luftwalze, die das angestellte Flugzeug durch seinen Rumpf und die Tragflächen "vor sich herschiebt". Durch den Flug im Bodeneffekt benötigt ein Motorflugzeug deutlich weniger Leistung, um sich in der Luft zu halten. Der Effekt kann beim Landen ausgenutzt werden, um das Flugmodell langsam über die Landebahn zu fliegen und sehr kontrolliert auszuschweben. Bei sehr leicht gebauten Modellen wie zum Beispiel Thermiksegler, erkennt man den Bodeneffekt bei der Landung sehr leicht. Der Flieger "will gar nicht landen". Kleinere Hindernisse auf der Landebahn können die Bodeneffektwelle stören. Das Modell kann dadurch durchsacken und recht plötzlich Bodenkontakt bekommen. Nach dem Start ist der Bodeneffekt auch nutzbar, wird aber in der Modellfliegerei wegen der, relativ gesehen, starken Motorisierung nicht genutzt.


(Foto: www.euroflugschule.ch)

Bodeneffekt

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Bodenstart

Der Bodenstart ist die typische Startmethode für ein motorbetriebenes Flugmodell, welches über ein Fahrwerk verfügt. Eine Hauptschwierigkeit besteht beim Bodenstart darin, das Modell während der ersten Phase auf Geradeauskurs zu halten. Bei Dreibeinfahrwerken mit angelenktem Bugrad ist das etwas einfacher als bei einem Zweibeinfahrwerk. Solange die Geschwindigkeit noch relativ gering ist, reagiert das Modell nur schwach auf Seitenruderbefehle. Insbesondere bei Zweibeinfahrwerken macht es sich dann hilfreich bemerkbar, wenn das Fahrwerk eine leichte Vorspur (ca. zwei bis fünf Grad) besitzt. Andere Startarten sind der Handstart oder der Hochstart.

(Foto: Horizon Hobby, P-51D Mustang von E-flite)

Bodenstart

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Brettnurflügel

Ein Brettnurflügel ist eine spezielle Bauart eines Nurflügel. Es sind ungepfeilte, schwanzlose Flugzeuge mit vertikalen Leitflächen.

(Foto: www.rc-network.de)

Brettnurflügel

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Butterfly

Butterfly ist das englische Wort für Schmetterling. Im RC-Segelflug beschreibt Butterfly das Steuern von mindestens 4 Ruderklappen am Tragwerk, um eine Bremswirkung zu erzielen. Am häufigsten werden die Querruder und die Landeklappen zusammen und gegensinnig aus dem Profilverlauf angesteuert. Also beide Querruder nach oben, und beide Landeklappen nach unten. Beides bewirkt einen erhöhten Luftwiderstand, wobei die Querruder zusätzlich Abtrieb, und die Wölbklappen zusätzlich Auftrieb erzeugen. Insgesamt entsteht also eine drastische Erhöhung des Luftwiderstandes. Nur wenige manntragende Original-Segler verwenden Butterfly-ähnliche Klappenausschläge als Landehilfe. Grund hierfür ist die hohe Biegebelastung des Außenflügels. Bei Flugmodellen hingegen fällt dies kaum ins Gewicht. Andere Bezeichnungen für Butterfly im RC-Segelflug sind Krähe oder Crow (engl.).

Butterfly

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Canard

Canards (französisch Canard = Ente) heißen Steuerflächen, welche vor dem Hauptflügel angebracht sind. Dieses Bauteil kann ein für die Stabilität nicht nötiger aber die Wendigkeit erhöhender Hilfsflügel an einem Deltaflügel oder konventionell ausgelegten Kampfjet sein. Durch diese Konfiguration reißt die Strömung zuerst an den Canards ab und das Flugzeug nimmt die Nase runter. Kombiniert mit der Delta-Fläche ergibt sich ein Flugzeug mit sehr gutmütigen Landeeigenschaften, welches in der Luft sehr wendig ist. Aktuell die beliebtesten realen Flugzeuge in dieser Bauweise sind z.B. der EADS Eurofighter oder die Dassault Rafale, welche diese Kombination der Eigenschaften nutzen.

 

(Foto: Eurofighter von ready2fly)

Canard

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Combi-Switch

Wird bei einem Flugmodell die Kurve mit Quer- und Höhenruder geflogen, dann kann es bei einigen, insbesondere bei großen Flugmodellen notwendig sein, das Heck mit etwas Seitenruderausschlag abstützen zu müssen, damit das Modell nicht durch die Kurve schiebt.  Diesen Seitenruderausschlag kann man separat aussteuern oder aber man richtet sich senderseitig einen Mischer ein, der bei Querruder etwas Seitenruder dazu steuert. Bei Kunstflugfiguren ist das jedoch nicht gewollt, so dass es sinnvoll ist, diesen Mischer über einen Schalter, den Combi-Switch, an- und abschaltbar zu machen.

Combi-Switch

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Deltaflügel

Als Deltaflügel bezeichnet man Tragflächen mit einer bestimmten Form. Deltaflügel haben im Gegensatz zu herkömmlichen Flügelgeometrien bei Flugzeugen die Form eines Dreiecks und damit des griechischen Großbuchstabens Delta (Δ).  Sie besitzen im Verhältnis zu ihrer Flügelspannweite und Tiefe eine relativ geringe Profildicke. Deltaflügel werden bei überschallschnellen Flugzeugen eingesetzt, hierzu gehören Jagdflugzeuge und horizontal landende Raumschiffe. Deltaflügel erhalten zusätzlichen Auftrieb bei hohen Anstellwinkeln auf Grund von zwei stabilen Wirbeln, die sich entlang der beiden Vorderkanten bilden. Dabei löst sich die Strömung teilweise von der Oberfläche ab. Die Luft in der Strömung wird durch die Wirbel beschleunigt. Die Fläche wird durch den resultieren Unterdruck angezogen. Über jeder Tragflächenhälfte strömt die Luft in einem Wirbel nach innen drehend. Eine der berühmtesten Vertreter dieser Flügelgeometrie sind die Jagdflugzeuge der Mirage-Serie des französischen Flugzeugbauers Dassault Aviation.

 


(Foto: Mirage 2000 von ready2fly)

Deltaflügel

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Doppeldecker

Als Doppeldecker werden Flugzeuge mit zwei vertikal gestaffelt angeordneten Tragflächen bezeichnet. Der Hauptvorteil gegenüber einem Eindecker ist, dass die beiden Tragflächen miteinander verstrebt (mit Stielen zur Aufnahme von Druck- und Zugkräften) und verspannt werden können und so eine strukturelle Einheit bilden, die bei gleichem Gewicht stärker als ein freitragender Einzelflügel ist. Die größere Stabilität ermöglicht außerdem die Verwendung dünnerer Tragflächenprofile, was den Luftwiderstand verringert. Dieser Vorteil wird allerdings durch die gegenseitige Beeinflussung des Luftstromes beider Einzeltragflächen zunichtegemacht, so dass einzelne Tragflächen aerodynamisch meist überlegen sind. Auch erzeugen Verstrebung und Verspannung zusätzlichen Luftwiderstand, so dass man in den 1930er Jahren beim Bau von Hochleistungsflugzeugen vollständig zu Eindeckern überging.

 

Doppeldecker

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EDF

EDF ist die Abkürzung für „Electric Ducted Fan”: Das ist ein durch einen Elektromotor angetriebener ummantelter Propeller. Also ein Elektro-Impeller.

(Foto: www.rc-network.de)

EDF

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Elevon

Bei dem Begriff Elevon handelt es sich um ein Kunstwort aus den englischen Begriffen elevator (Höhenruder) und Aileron (Querruder).  Elevons bezeichnen eine Kombination von Höhen- und Querrudern bei Luftfahrzeugen. Anstatt jeweils separate Höhen- und Querruder an teilweise unterschiedlichen Tragflächen vorzusehen, werden Elevons an den Haupttragflächen angebracht und steuern sowohl die Längs- als auch die Querneigung des Flugzeugs. Aufgrund ihrer Bauform werden Elevons in erster Linie bei Luftfahrzeugen mit Deltaflügeln und Nurflügelflugzeugen eingesetzt. Dies trifft insbesondere auf Kampfflugzeuge zu (z.B. Eurofighter), aber auch das zivile Überschallflugzeug Concorde und das amerikanische Space Shuttlewaren mit Elevons ausgestattet.


(Foto: Dryden Flight Research Center derivative work, wikipedia.org)

Elevon

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EPP

Polypropylen (Kurzzeichen PP) ist ein teilkristalliner Thermoplast. EPP ist geruchlos und hautverträglich, für Anwendungen im Lebensmittelbereich und der Pharmazie ist es geeignet, es ist physiologisch unbedenklich. Im Flugmodellbau wird EPP zur Herstellung von sehr widerstandsfähigen, anfängerfreundlichen Modellflugzeugen verwendet, die einen Absturz deutlich besser verkraften als klassische Balsaholz-Modellflugzeuge.

EPP

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Fahrwerk

Das Fahrwerk (engl. „landing gear" bzw. „Undercarriage") eines Flugzeuges stellt die Gesamtheit der Räder mit Flugzeugreifen, Felgen und meist darin eingebauten Bremsen dar.  Hinzu kommt deren Aufhängung an gedämpften Federbeinen, Federstreben oder starren Konstruktionen. Das Fahrwerk trägt das Luftfahrzeug am Boden und ermöglicht eine Fortbewegung am Boden (das Rollen). Zudem ermöglicht es, die erforderliche Startgeschwindigkeit zum Abheben beim Bodenstart zu erreichen. Bei der Landung werden die relativ hohen Stoßbelastungen vom Fahrwerk absorbiert (Stoßdämpfer) und so von der Flugzeugzelle ferngehalten.

(Foto: Horizon Hobby, P-47D-1 Thunderbolt 60 von Hangar 9)

Fahrwerk

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Foamies

Foamies sind Flugmodelle die ganz oder teilweise aus Kunststoff-Hartschaum gefertigt sind.  Neben anfängertauglichen Anwendungen, kleinen Nurflügeln und Air-Combat-Modellen sind Foamies auch als Video-Trägermodelle sehr beliebt. Das Portfolio der Hersteller bedient heute nahezu jeden Bereich der Modellfliegerei. Kunstflug-Modelle werden heute ebenso aus Hartschaum angeboten wie Sportflugzeuge, Segler, Warbirds oder moderne Militärmaschinen. Die Maßstäbe der Modelle sind ähnlich weit gefächert.

(Foto: A-10 Thunderbolt II von ready2fly)

Foamies

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FPV

FPV ist die Abkürzung für First Person View (engl. = Sicht aus der Ich-Perspektive). Sie bezeichnet eine Variante des RC-Modellbaus, bei der das Modell mittels Kameratechnik aus der Perspektive des ferngesteuerten Modells, wie aus der Sicht eines Fahrers oder Piloten gesteuert wird. FPV kann bei allen Arten von RC-Modellen, aber auch bei kommerziellen- und militärischen Drohnen eingesetzt werden. Am häufigsten wird FPV bei Flugmodellen wie Quadrocoptern oder normalen Modellflugzeugen eingesetzt. Man spricht in diesen Fällen auch vom Kameraflug oder Immersionsflug.

 

FPV

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GPS

GPS ist die Abkürzung für Global Positioning System (deutsch = Globales Positionsbestimmungssystem). Offiziell und vollständig heißt es NAVSTAR GPS. Es ist ein globales Navigationssatellitensystem zur Positionsbestimmung. Es wurde seit den 1970er-Jahren vom US-Verteidigungsministerium entwickelt und löste ab etwa 1985 das alte Satellitennavigationssystem NNSS (Transit) der US-Marine ab. GPS ist seit Mitte der 1990er-Jahre voll funktionsfähig und stellt seit der Abschaltung der künstlichen Signalverschlechterung (Selective Availability) am 2. Mai 2000 auch für zivile Zwecke eine Ortungsgenauigkeit in der Größenordnung von oft besser als 10 Metern sicher. GPS hat sich als das weltweit wichtigste Ortungsverfahren etabliert und wird in Navigationssystemen weitverbreitet genutzt. Die ständig fortschreitende Miniaturisierung von elektronischen Bauteilen hat auch vor den GPS-Modulen nicht Halt gemacht. So sind inzwischen auch für den Modellbaubereich solche Module erhältlich und können selbst in relativ kleinen Modelle eingesetzt werden.

 

(Foto: El pak at en.wikipedia)

GPS

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Handstart

Der Handstart ist neben dem Bodenstart oder dem Hochstart (siehe unten) eine weitere Methode ein Flugmodell in die Luft zu bringen.  Der Handstart ist neben dem Bodenstart oder dem Hochstart (siehe unten) eine weitere Methode ein Flugmodell in die Luft zu bringen. Diese Art des Starts eignet sich für viele Arten von Modellen, insbesondere natürlich für solche, die kein Fahrwerk für einen Bodenstart besitzen. Dazu gehören z.B. einfache Freiflugmodelle, kleinere Motorflugzeuge als auch Elektrosegler unterschiedlicher Größen, aber auch am Hang ist der Handstart eine typische Startmethode. Beim Handstart ist es wichtig, dass das Modell nicht wie ein Speer mit aller Gewalt hoch in den Himmel geschleudert wird. Es wird vielmehr gefühlvoll mit einer an das Modell angepassten Geschwindigkeit nach vorne geschoben. Modelle mit Antrieb können dabei ruhig etwas nach oben geworfen werden, da das Modell ohnehin in einen Steigflug gehen soll. Modelle ohne Antrieb wirft man eher mit einer leicht nach unten geneigter Nase in die Luft. Bei Modellen mit Antrieb kann der Handstart je nach Kraft des Antriebs aus dem Stand erfolgen. Bei Modellen ohne Antrieb kann es je nach Modell erforderlich sein den Handstart aus dem Laufen heraus durchzuführen.

 

Handstart

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HF-Modul

Das HF-Modul ist derjenige Teil des Senders der die Hochfrequenz (z.B. 35 MHz) erzeugt, und zusammen mit dem Nutzsignal (die Steuerinformationen) an die Antenne zur Abstrahlung weitergibt.  Es ist bei vielen modernen Sendern als austauschbarer Teil ausgeführt um bei Bedarf das Frequenzband wechseln zu können.

HF-Modul

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HLG

HLG steht für Hand Launch Glider und ist ein Sammelbegriff für kleine, handgestartete Segelflugmodelle. Sie zeichnen sich durch die besonders gute Umsetzung des leistungsstarken Wurfs in Höhe aus. Dazu wurden neben schlanken Rümpfen und neu kreierten Profilen und Flächengrundrissen spezielle Wurfhilfen verwendet, wie z.B. ein Wurfloch im Rumpfboden für einen besonders "nachschiebenden" Finger, eine Verstärkung der Flügelendleiste zu gleichem Zweck oder Sandpapierbesatz des Rumpfs im Griffbereich.

HLG

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Hochstart

Hochstart nennt man die Methode, ein Segelflugzeug mittels eines in Schwerpunktnähe eingehängten Seils auf Höhe zu ziehen.  Der Gummiseil-Hochstart ist etwas für Leute, die gerade keinen Helfer zur Hand haben. Als Zugmittel sind möglich ein Hochstartgummi, ein bis zwei Läufer (direkt oder mit Umlenkrolle), oder eine Hochstartwinde. Die Seilkraft übernimmt dabei die Rolle der Schwerkraft im Gleitflug.

 

(Foto: www.rc-network.de)

Hochstart

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Höhenruder

Das Höhenruder dient zur Drehung eines Flugzeuges oder auch Luftschiffes um seine Querachse.  Beim Flugzeug verändert sich dadurch der Anstellwinkel der Tragfläche und damit der dynamische Auftrieb. Es handelt sich dabei im Regelfall um eine bewegliche horizontale Fläche am Heckleitwerk, die sich mittels des Steuerknüppels oder Steuerhorns um eine Querachse nach oben oder unten bewegen lässt. Das Höhenruder kann auch an anderen Stellen des Flugzeuges angebracht sein. Das Höhenruder wird durch Anbringung einer Trimmung, z. B. eines Trimmruders, auch zur Längstrimmung eines Flugzeuges verwendet.

 

(Foto: NASA - Glenn Research Center, NASA, wikipedia.org)

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Höhenruder

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Immersionsflug

Immserionsflug bedeutet die Steuerung des Modells durch eine eingebaute Bordkamera und Bildübertragung aus Piloten- oder Fahrersicht, siehe FPV.

Immersionsflug

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Impeller

Ein Impeller ist ein von einem ring- oder röhrenförmigen Gehäuse umschlossener Propeller.  Das Konstruktionsprinzip gleicht dem von Mantelpropellern, die bei Luftfahrzeugen eingesetzt werden. In Flugmodellen werden schnell drehende, heute meist elektrisch angetriebene Impeller verwendet, um das typische Erscheinungsbild eines Strahltriebwerks zu erhalten, das durch einen traditionellen Propeller gestört würde. Auch die Geräuschentwicklung ist wegen der hohen Drehzahl von bis zu ca. 50.000 U/min einem Jetantrieb ähnlicher.

 

(Foto: Impellerantrieb einer A-10 Thunderbolt II von ready2fly)

Impeller

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J - Wie...

Wen Ihnen etwas einfällt, was hier unbedingt stehen müsste, dann schreiben Sie uns an rctrend@vth.de

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Kreuzknüppel

Die Hauptbedienelemente eines Fernsteuersenders sind die Steuerknüppel. Neben diversen anderen Schaltern, Schiebern, Inkrement- und Drehgebern sind sie für die hauptsächlichen Steuerfunktionen gedacht, die permanent bedient werden müssen. Einfache Sender mit wenigen Funktionen haben zum Teil Steuerknüppel, die nur nach links und rechts oder nur nach unten und oben bewegt werden können. Bei vier Steuerfunktionen und mehr kommen dagegen meist Steuerknüppel zum Einsatz, die in beide Richtungen - also kreuzförmig - bewegt werden können, diese nennt man Kreuzknüppel.

 

(Foto: Multiplex)

Kreuzknüppel

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Landeklappen

Landeklappen sind Auftriebshilfen. Sie können nicht nur, wie der Name es vermuten lässt, zur Landung, sondern auch zum Start genutzt werden.  Die Landeklappe ist eine Vorrichtung an einer Tragfläche eines Flugzeuges, die dazu dient, in bestimmten Flugsituationen den Auftriebsbeiwert der Tragflächen zu vergrößern, wodurch das Flugzeug bereits bei geringeren Geschwindigkeiten flugfähig ist. Zudem bewirkt sie eine in der Landephase benötigte Erhöhung des Luftwiderstands. Sie werden insbesondere bei Start und Landung benutzt. Ziel der Anwendung von Auftriebshilfen ist, vor allem während des Startvorgangs den Auftrieb zu erhöhen, um eine Verkürzung der erforderlichen Startbahnlänge zu erreichen. Nachteile sind dabei ein reduzierter Steigwinkel, da der Luftwiderstand leicht erhöht wird. Während der Landephase werden im Sinkflug Auftriebshilfen zur Reduzierung der Landegeschwindigkeit benutzt, um die erforderliche Landebahnlänge zu reduzieren und um zur Erzielung des notwendigen Gleitwinkels den Luftwiderstand erheblich zu erhöhen.

 

 

Landeklappen

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Landung

Als Landung bezeichnet man den Moment bei dem das Flugmodell auf der Erde aufsetzt. Bei Landungen kann der Bodeneffekt eintreten. Der Pilot sollte darauf vorbereitet sein. Die Landung ist eines der schwierigeren (aber notwendigen) Flugmanöver. Alle drei Raumkoordinaten müssen in Einklang gebracht werden, während gleichzeitig die Geschwindigkeit stimmen muss. Das ist immerhin ein Manöver in 4 Dimensionen. Kein Wunder, dass das Lernen mit dem ein oder anderen Rückschlag verbunden ist.

 

(Foto: F4U-1D Corsair von Hangar 9 bei der Landung)

Landung

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LiPo-Akku

LiPo ist die Kurzbezeichnung für Lithium-Polymer-Akku. Ursprünglich für Kleingeräte wie Handys entwickelt, haben LiPo-Akkus für Antriebszwecke im Modellbau eine so erhebliche Bedeutung erlangt, dass einige Typen speziell für diesen Markt entwickelt werden. Die Nennspannung der verschiedenen Typen liegt zwischen 3,6 und 3,9 Volt. LiPo-Akkus können in praktisch jeder Form und Größe gefertigt werden. Standards für die Größe haben sich bisher nicht gebildet. LiPo-Akkus sind stoßempfindlich und sollten nicht großer Hitze oder Kälte ausgesetzt sein. Zur längeren Lagerung der LiPo Akkus sollte/n:

die Lagerspannung einer Zelle 3,8 -3,9 V betragen
die Raumtemperatur zwischen 15 und 20°C betragen und sie nicht direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein
sie in einem feuerfesten Gefäß oder Behälter aufbewahrt werden.
Auch wenn die Hülle noch unbeschädigt ist, kann ein gestauchter LiPo innen am Separator beschädigt sein. Ein solcher Schaden kann auch später - auch nach Tagen oder Wochen - noch interne Kurzschlüsse mit der Folge Totalausfall/Brand auslösen. Gestauchte/geknickte Lipos sollten nicht mehr verwendet und sobald als möglich entsorgt werden! Es besteht Gefahr durch: Überladung, Überlastung (insbesondere damit einhergehende hohe Temperaturen), Überhitzung, Kurzschluss, mechanische Beschädigung

 


(Foto: Hacker Motor GmbH)

LiPo-Akku

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mAh

mAh ist die Abkürzung für Milliamperestunde. Das ist eine Maßeinheit für elektrische Ladung. Eine Amperestunde ist die Ladungsmenge, die innerhalb einer Stunde durch einen Leiter fließt, wenn der elektrische Strom konstant 1 A beträgt. Sie wird häufig genutzt, um die zur Verfügung stehende Ladung von Akkus in Amperestunden (Ah) anzugeben. Das Ladungsspeichervermögen von Akkus in Amperestunden (Ah) wird oft als deren (Energie-) Kapazität verstanden. Es hat jedoch mit der elektrischen Kapazität (Farad) oder mit der Leistungskapazität (Watt) nur indirekt zu tun. Eher sollte man von Ladungsträgerkapazität oder Nennladung sprechen.

mAh

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Mode 1 & Mode 2

Mode 1 und Mode 2 sind verschiedene Betriebsarten für einen Sender im RC-Modellbereich. Dabei sind in den verschiedenen Modi die Steuerelemente unterschiedlich auf die Kreuzknüppel verteilt.

 


Es gibt insgesamt vier Modi, also soviele, wie man die Steuerfunktionen eines Flugzeuges/Hubschraubers auf die beiden Kreuzknüppel verteilen kann (Gas, Querruder,Höhenruder und Seitenruder). Das Gas (bzw. Pitch beim Hubschrauber) wird über einen Knüppel mit "Ratsche" angesteuert. Das heißt, dass diese Funktion nicht von einer Feder in die ihre Neutralstellung (Mitte) zurückgeholt wird. Diese Ratsche kann man nun auf den linken oder rechten Kreuzknüppel legen. Der andere Knüppel – der noch eine Feder für die Neutrallage hat – wird dann mit dem Höhenruder belegt. Bleibt noch Querruder und Seitenruder auf die Knüppel zu verteilen: die einen Modellpiloten bevorzugen das Querruder auf dem gleichen Knüppel wie das Gas, die anderen mögen es auf dem Knüppel, der auch das Höhenruder steuert. All diese Kombinationen ergeben genau vier Möglichkeiten - die vier Modi. Am weitesten verbreitet sind die Modi 1 & 2.

(Bild: multicopterworld.com)

Mode 1: Gas rechts , Querruder rechts, Höhenruder links, Seitenruder links (sehr verbreitet)

Mode 2: Gas links, Seitenruder links, Höhenruder rechts, Querruder rechts (ebenfalls weit verbreitet)

Mode 3: Gas rechts, Seitenruder rechts, Höhenruder links, Querruder links (eher selten)

Mode 4: Gas links, Querruder links, Höhenruder rechts, Seitenruder rechts (ebenfalls eher selten)

 

Mode 1 & Mode 2

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Motorsegler

Motorsegler (auch Motorsegelflugzeuge) sind Flugzeuge, denen grundsätzlich alternativ die Betriebsarten Motorflug und Segelflug möglich sind.  Der Elektrosegelflug hat als Ergänzung der Segelflugsparte im Flugmodellbau eine weite Verbreitung gefunden. Motorisierte Segelflugzeuge bieten gegenüber antriebslosen Seglern viele Vorteile: Es werden weder Hochstartwinde, Gummiseil noch Schleppflugzeuge benötigt, um einen Motorsegler in die Luft zu bekommen. Ein "Absaufen" bei fehlender Thermik mit den entsprechenden Folgen (Außenlandung) wird vermieden. Im Gegensatz zu reinen Seglern kann der Motorsegler mehrere Landeanflüge durchführen, was ihn besonders anfängertauglich macht. Die Einfachheit in der Handhabung von Elektroantrieben und ihre (vergleichsweise) Lärm- und Schmutzarmut haben Elektrosegelflugmodelle zum idealen Anfänger-, Zweit- und Feierabendmodell werden lassen. Gegenüber reinen Seglern haben Elektrosegler (neben den höheren Anschaffungskosten) lediglich einen geringen Leistungsnachteil, der durch das höhere Gewicht und vor allem durch den zusätzlichen Widerstand der Luftschraube bedingt ist.

 

Motorsegler

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NiCd-Akku

NiCd steht für Nickel-Cadmium und bezeichnet eine Akku-Technologie. NiCd-Akkus wurden schon in den 1970er Jahren im Modellbau verwendet. Sie waren der erste Akkutyp, der hohe Belastbarkeit mit geringem Gewicht kombinierte. Die Nickel-Cadmium Akkus waren lange Zeit die Arbeitspferde der Hochstromanwendungen. Sie sind robust, vertragen Entladung mit enormen Strömen, Ladung mit hohen Strömen und auch bei Überladung oder sonstiger Falschbehandlung sind sie vergleichsweise weniger zickig als andere Typen. Dementsprechend haben sie bei guter Behandlung eine hohe Lebensdauer. NiCd-Akkus lassen sich mit praktisch jedem Ladegerät laden. Sie haben einheitliche Bauformen, die mit denen von NiMH-Akkus identisch sind. Heute Sind NiCd Akkus veraltet und weitgehend durch NiMH-Akkus und LiPo-Akkus ersetzt worden.

NiCd-Akku

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NiMH-Akku

NiMH steht für Nickel-Metall-Hydrid und bezeichnet eine Akku-Technologie. NiMH-Akkus werden seit den 1990er Jahren im Modellbau verwendet. Es ist die Nachfolgetechnologie der ab 2010 nur noch eingeschränkt im Handel befindlichen NiCd-Akkus. NiMH-Akkus haben die gleiche Nenn- und Ladeendspannung wie NiCd-Akkus, und werden daher in den gleichen Bauformen angeboten. Vor allem aber sind NiMH-Akkus frei von giftigem Cadmium, und dadurch wesentlich umweltfreundlicher als NiCd-Akkus. In den letzten Jahren werden NiMH-Akkus zunehmend von Lithium-Akkus abgelöst, deren Energiedichte noch einmal deutlich höher ist, die aber aufgrund der fast doppelt so hohen Nennspannung in gänzlich anderen Gehäuseformen gehandelt werden.

NiMH-Akku

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Normalfluglage

Normalfluglage ist die Fluglage, bei der das Fahrwerk unten ist und der Kopf des Piloten oben. Die Tragflächen stehen parallel zum Horizont. Im Gegensatz dazu gibt es Rückenflug , Sturzflug und Kurvenflug.

(Foto: Mosquito Mk VI von Parkzone)

Normalfluglage

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Nurflügler

Im engeren Sinne ist ein Nurflügel ein Flugzeug, das lediglich aus einer Tragfläche besteht. Alle Steuerfunktionen werden durch Flügelklappen gewährleistet. Oft werden aber auch andere schwanzlose Flugzeuge "Nurflügel" genannt, die sowohl über einen Rumpf als auch über vertikale Leit- und Steuerflächen verfügen.

Der Vorteil der Nurflügelkonzeption besteht in der Theorie in dem geringeren Luftwiderstand, da Rumpf und Leitwerksflächen fehlen. Weitere Vorteile sind hohe Konzentration der Massen und geringe Spiralsturzneigung. Der Nachteil ist die geringe Nickdämpfung des Nurflügels und die eingeschränkte Steuerbarkeit um die Hochachse durch die kurzen Hebelarme der vertikalen Steuerflächen. Andererseits ergibt die daraus resultierende Wendigkeit einen eindeutigen Pluspunkt für verschiedene Anwendungen. Und dies dürfte auch einer der Hauptgründe sein, warum "Nuris" mittlerweile viele Freunde haben. (Foto: C-Ray von E-flite)

Nurflügler

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O - Wie...

Wen Ihnen etwas einfällt, was hier unbedingt stehen müsste, dann schreiben Sie uns an rctrend@vth.de

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PNP

PNP ist die Abkürzung für Plug n' Play. PNP bezeichnet den Bau- und Ausstattungszustand eines RC-Modells.

PNP-Modelle sind meist sehr weit vorgefertigt, beinhalten den Antrieb und alle benötigten Servos. Der künftige Betreiber des Modells muss zum Betreib noch einen passenden Sender samt Empfänger sowie einen Akku besorgen. Diese Teile sind in PNP-Modelle schnell und ohne große Arbeiten einzusetzen. 

PNP

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Propeller

Ein Propeller (von lateinisch propellere ‚vorwärts treiben') ist ein Antrieb durch Flügel, die um eine Welle herum angeordnet sind, und zwar im Normalfall radial (sternförmig).  Fachsprachlich redet man heute auch bei Schiffen meist von Propellern und nicht mehr von Schiffsschrauben. Bei Flugzeugen wird der Propeller gelegentlich als Luftschraube bezeichnet; bei Hubschraubern dominiert die Tragwirkung den Vortrieb, man spricht dort vom Rotor, ebenso bei Windkraftanlagen, die nach dem gleichen Prinzip arbeiten, bloß umgekehrt der Luftströmung Leistung entziehen, statt sie anzutreiben.

 

(Foto: Horizon Hobby: F4U-D1 Corsair von Hangar 9)

 

Propeller

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Querruder

Das Querruder (engl. Aileron) ist ein zentrales Steuerelement eines Flugzeugs. Siehe Aileron

Querruder

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RES

RES steht für eine Modellflugklasse und ist die Abkürzung für Rudder, Elevator und Spoiler und bezeichnet damit die erlaubten Steuerfunktionen (Seitenruder, Höhenruder und Bremsklappe).  Die Modelle müssen laut Regelwerk vorwiegend aus Holz gebaut sein. GFK/CFK Teile sind mit Einschränkungen erlaubt. Genaueres dazu steht im vorläufigen Regelwerk "RES" des DAeC Landesverband Bayern. Mit Stand 2014 ist das derzeitige Regelwerk nach einigen Wettbewerbsrunden in Deutschland recht gut etabliert und angenommen (Link zum aktuellen Reglement siehe unten!). Die wichtigsten Regeln sind: 2 Meter Spannweite - Keine Gewichtslimit - 3 Funktionen mit Höhenruder, Seitenruder und Bremsklappe sind erlaubt - Kein Antrieb - Holzbauweise.

 

(Foto: R.E.S.olution von Höllein Modellbau)

RES

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Rotor

Rotor kommt aus dem lat. und heißt "kreisen" und bezeichnet einen sich drehenden Teil einer Maschine. Im Modellflugbereich betrifft dies die Modellhubschraubern mit ihren Rotoren, dem Hauptrotor, welcher für den tragenden Teil des Modells verantwortlich ist und dem Heckrotor, welcher für den Drehmomentsausgleich des Hauptrotors und der Drehung um die senkrechte Steuerachse (Rotationsachse der Hauptrotors, Richtung) verantwortlich ist. Bei Motorflugmodellen wird der Rotor meist Propeller genannt. Bei Impellern wird der Propeller dann wieder Rotor genannt ebenso, wie bei Turbinen die rotierenden Schaufelräder.

 

(Foto: BO-105 von Blade)

Rotor

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RTF

Die Abkürzung RTF steht für "Ready to Fly". Solche Modelle werde bereits vollständig montiert und ausgerüstet geliefert. Verwandte Begriffe sind ARF (almost ready to fly) und RR (ready for radio). Der synonyme Begriff im Automodellbau lautet RTRfür "Ready to Run". RTF-Modelle haben Antrieb und RC-Anlage bereits eingebaut. Die einzelnen Baugruppen (Tragfläche, Rumpf, Leitwerk) sind bereits montiert und ggf. lackiert oder bebügelt. Zu den großen Vorteilen von RTF-Modellen zählt, dass sie keinerlei Bauaufwand verlangen. Da sich zumeist auch der Sender im Lieferumfang befindet, sind im Prinzip nur die Akkus zu laden.

(Foto: Delta Ray von Horizon Hobby)

RTF

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RTR

RTR ist die Abkürzung für "Ready to Run". Die baulichen Eigenschaften sind im Vergleich zu einem RTF-Modell gleich, es handelt sich lediglich um ein Fahrzeug-Modell.

RTR

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Ruder

Diverse Steuerflächen bei verschiedenen Modellen (Flug- & Schiffsmodelle) werden als Ruder bezeichnet. Das Ruder bei Schiffen ist die Einrichtung, welche zur Steuerung, also Richtungsänderung dient, indem es Drehmomente aus dem umströmenden Medium erzeugt. Dies gilt für Schiffe mit dem umströmenden Medium Wasser und für Flugzeuge oder Luftschiffe mit dem Medium Luft. Siehe auch: Höhenruder, QuerruderSeitenruder.

Ruder

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SAFE-Technologie

SAFE ist die Abkürzung für "Sensor Assistant Flight Envelope". Es ist eine, von der Firma Horizon Hobby entwickelte und verwendete Technologie, welche besonders Anfängern den Einstieg in die Modellfliegerei erleichtern soll. Gewährleisten sollen das verschiedene Faktoren: Zum einen eine Fluglagenlimiterung, die mittels Fernsteuerung auf verschieden starke Ausprägungen eingestellt werden kann und somit in der Anfängerstufe zu extreme Manöver nicht zulässt. Außerdem werden Umwelteinflüsse wie Wind und Tubulenzen ausgeglichen, um eine möglichst stabile Flugbahn zu erzielen. Mit dem Voranschreiten der Fähigkeiten des Piloten können weitere Modi aktiviert werden, welche dem Piloten schrittweise mehr Freiheiten geben. In der letzten Stufe sind dann sämtliche Flughilfen und Limitierungen deaktiviert.

 

SAFE-Technologie

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Scale / semi-scale

Scale (engl.) bedeutet soviel wie Maßstab als Substantiv oder maßstabsgetreu als Adjektiv. In Verbindung mit einem Modell sind die Begriffe "scale" bzw. "semiscale" Synonyme für "vorbildgetreu" bzw. "vorbildähnlich". Ein Flug- oder Schiffsmodell, das in diesem Sinne maßstabsgetreu aufgebaut ist, hat jedoch im allgemeinen keine maßstabsgetreuen Flug- oder Fahreigenschaften. Hierfür ist ein dem Original aerodynamisch ähnliches Modell erforderlich, also ein Modell, welches ähnliche Werte wie das Original hat. Ansonsten sind Konstruktionsänderungen am Modell gegenüber dem Original erforderlich. Beim Flugmodell können dies z. B. Profiländerungen am Tragflügel sein. Bei Wettbewerben für Scale-Modelle wird neben den Leistungsaufgaben eine detaillierte Baubewertung mit Vergleich zu den (vom Teilnehmer zu stellenden) Originalunterlagen durchgeführt, deren Ergebnis in die Gesamtwertung einfließt. Worin unterscheiden sich nun scale und semiscale im Detail? Bei scale geht es ins Detail, z.B. wird hier auch die Innenausstattung vorbildgetreu nachgebaut, wie Instrumententafel, Hebel, Schalter, Haubenverschlüsse. Vorbildähnlich gebaute Modelle nennt man semi-scale (engl. für 'halb-massstäblich'). Es handelt sich dabei um eine sehr beliebte Klasse; viele Modellbauer besitzen gern ein Modell, das an ein grosses Vorbild angelehnt ist. Die Bandbreite der Vorbildähnlichkeit ist dabei sehr weit; sie reicht vom Gummimotormodell, das allenfalls eine entfernte Familienähnlichkeit mit dem Vorbild aufweist, bis zum Warbird, der eigentlich in den meisten Aspekten dem Vorbild entspricht, aber ohne Wettbewerbsambitionen gebaut wurde und dementsprechend doch den einen oder anderen Kompromiss zu Gunsten von Robustheit oder besserer Aerodynamik macht.

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Seitenruder

Das Seitenruder dient zum Drehen eines Flugzeugs um die Hochachse, auch Gieren oder Wenden genannt. Es ist eine Fläche, die sich am Leitwerk des Flugzeugs befindet und sich um eine vertikale Achse bewegen lässt, in der Folge dreht sich das Flugzeug um die Hochachse. Der Pilot bewegt das Seitenruder mittels zweier Pedale. Bei der Landung kann der Pilot mit Hilfe des Seitenruders das Flugzeug in Richtung der Startbahn drehen, wenn es vom Seitenwind abgelenkt wird. Beim Rollen auf dem Flugplatz werden Richtungsänderungen mit den Seitenruderpedalen vollzogen, die je nach Flugzeugmodell zusätzlich das Bug- oder Spornrad steuern.

 

(Foto: NASA - Glenn Research Center, NASA, wikipedia.org)

Seitenruder

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Spinner

Ein Spinner (engl. to spin: drehen) ist die strömungsgünstige Verkleidung der Propellernabe. Diese Spinner sind meist aus Kunststoff oder Aluminium. Eine besondere Form des Spinners, der sogenannte Turbo-Spinner, hat dabei eine kleine Öffnung an seinem vorderen Ende, um den dahinter befestigten Elektromotor mit Kühlluft zu versorgen. Dazu muss der Motorspant allerdings Kühlluftbohrungen besitzen, damit die Luft in den Rumpf zum Motor strömen kann. Ideal ist es, wenn diese Luft nicht im Rumpf aufgestaut wird, sondern ihn auch wieder verlassen kann.

 

(Foto: Spinner einer BF-190F2 von Hangar 9)

 

Spinner

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STOL

STOL steht für "Short Take Off and Landing". Also für Kurzstart und Landungseigenschaften bei Flugzeugen.  STOL-Flugzeuge verfügen im Allgemeinen über Hochauftriebshilfen für den Langsamflug wie geschlitzte Landeklappen, Vorflügel und sogar aktive Hilfen wie mit Triebwerks-Zapfluft oder durch den Propellerstrahl angeblasene Auftriebsklappen. Nächste Steigerung ist der Senkrechtstarter der als VTOL-Flugzeug (V für Vertical ) bezeichnet wird.

STOL

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Tek-Düse

Die TeK-Düse (Totalenergie-Kompensation) ist eine Vorrichtung an Segelflugzeugen die einen sog. negativen Staudruck erzeugt. Sinn ist es, die sog. "Knüppelthermik" aus der Anzeige des Variometers herauszukompensieren. Ein Variometer misst die Zu- und Abnahme der Luftdichte um ein Flugzeug. Dieser Wert wird mit dem Druck in einem Behälter (Ausgleichsgefäß) im Flugzeug verglichen. Durch eine Kapillare passt sich der Druck im Gefäß langsam dem Außendruck an, und der Druckunterschied bzw. die Geschwindigkeit mit der das geschieht wird gemessen und vom Variometer (elektrisch oder mechanisch) angezeigt. Allerdings zeigt ein solches Variometer auch die Steiggeschwindigkeit an, die z.B durch "wegziehen" der Fahrt entsteht - also die sog. "Knüppelthermik". Die TeK-Düse zieht nun die durch das Hochziehen zwangsläufig abnehmend Geschwindigkeit des Flugzeuges (bzw. die zunehmende Fahrt beim Nachdrücken) dazu heran, diese Werte zu korrigieren. Somit zeigt ein gut kompensiertes Vario nun zunächst nicht mehr den Wert an mit dem das Flugzeug die Höhe ändert, sonder "nur" den Wert mit dem die umgebende Luftmasse steigt oder fällt. Bei unveränderter Geschwindigkeit (gleichbleibender Druck an der TeK-Düse) wird dann wieder der normale Steigwert angezeigt, wie bei einem unkompensierten Vario.

 

(Foto: P-60 SE von JetCat)

Tek-Düse

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Turbine

Eine Turbine (lat. turbare, drehen) ist eine Strömungsmaschine, welche die innere Energie eines strömenden Fluids (Flüssigkeit oder Gas) in Rotationsenergie und letztlich in Arbeit umwandelt.

Im Flugmodellsektor meint Turbine meist ein Düsentriebwerk. Turbinen werden als Strahltriebwerk in Modelljets benutzt. In Hubschraubern und Flächenmodellen werden Turbinen als Wellenantrieb benutzt (Turboprop).

(Foto: P-60 SE von JetCat)

Turbine

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Unwucht

Eine Unwucht beschreibt nicht ausgeglichene Massen eines rotierenden Körpers in Bezug auf seine Rotationsachse. Im einfachsten Fall eines starren Rotors entspricht eine Unwucht einem Versatz des Schwerpunktes aus der Achslage. Unwuchten können durch Lagerung in der Achse nicht erkennbar sein. Ein Beispiel für diese Unwucht ist ein Propeller oder Hubschrauberrotor, dessen Blätter in Achsrichtung nach in unterschiedliche Richtungen oder verschieden weit verschoben sind. Dann liegen die Drehebenen nicht übereinander und die Massen auf beiden Seiten gleichen sich in der Rotation nicht aus.

Unwucht

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Variometer

Ein Variometer (oft auch kurz Vario genannt) misst das vertikale Steigen oder Sinken. Im Normalfall wird dabei die Änderung des Luftdrucks in Meter pro Sekunde Höhendifferenz pro Zeit umgerechnet. Unterschieden wird dabei zwischen einfachem Variometer und solchem mit TEC (Total Energy Compensation). Bei letzterem wird Umwandlung von potentieller Energie in kinetische und umgekehrt herausgerechnet, so dass wahres Steigen oder Fallen (der Luft) bleibt und keine "Knüppelthermik" angezeigt wird (siehe auch Tek-Düse).

 

Variometer

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Versicherungspflicht

Sicher erklären wir an dieser Stelle nicht die grundlegende Funktionsweise einer Versicherung. Allerdings wollen wir es nicht versäumen, einige für den Modellbereich sinnvolle Details zu erwähnen. Konkret geht es dabei darum, den Neueinsteiger aufzuklären. Laut § 102 der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung besteht für jegliche Art von Flugmodellen eine seperate Versicherungspflicht. Diese besteht, da eine private Haftpflichtversicherung in der Regel Schäden, welche durch ein Modellflugzeug entstanden sind, nicht übernimmt. Das sollten sich alle RC-Piloten zu Herzen nehmen und eine solche Versicherung abschließen, bevor es in die Luft geht.

Versicherungspflicht

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Volt

Das Volt ist die Maßeinheit für elektrische Spannung. Als Einheitenzeichen wird der Großbuchstabe „V" verwendet.

Das Volt liegt in einer Größenordnung, die durchaus Spannungswerte der Alltagserfahrung mit überschaubaren Zahlenwerten abdeckt. Die elektrische Spannung ist eine physikalische Größe, die angibt, wie viel Energie nötig ist, um eine elektrische Ladung innerhalb eines elektrischen Feldes zu bewegen. Spannung ist also das spezifische Arbeitsvermögen des Feldes an einer Ladung. Sie tritt in einem weiten Größenordnungsbereich auf. Bei der großen Bandbreite auftretender und messbarer Spannungen wird für deren Angabe das Volt auch mit den üblichen Vorsätzen für Maßeinheiten kombiniert verwendet zu Mikrovolt (µV) über Millivolt (mV), Kilovolt (kV) bis Megavolt (MV).

Volt

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VTOL

Senkrechtstart und -landung bezeichnet die Fähigkeit eines Flugzeugs, senkrecht und ohne Start- und Landebahn zu starten und zu landen. Ebenso gebräuchlich ist die englische Abkürzung VTOL, was für "Vertical Take Off and Landing" steht. Auch Hubschrauber sind streng genommen VTOL-Fahrzeuge, in der Regel wird aber der Begriff auf Starrflügelflugzeuge (Luftfahrzeuge mit Tragflächen) bezogen. Bei einer Erhöhung des Startgewichts kann der vertikale Start auch mit einem kurzen „Anlauf" durchgeführt werden, während die Landung stets senkrecht erfolgt. Hierzu besitzen britische Flugzeugträger, wie z. B. die Invincible-Klasse, ski-jumps genannte Sprungschanzen.

 

(Foto: USN - U.S. DefenseImagery photo VIRIN: DN-SC-87-05770, wikipedia.org)

VTOL

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Warbird

Als Warbird bezeichnet man Flugzeuge, welche im Kriegseinsatz aktiv geflogen sind. Meistens sind damit Flugzeuge des ersten oder zweiten Weltkriegs gemeint. Diese Flugzeuge haben meist eine besondere Ausstrahlung (ähnlich Oldtimern bei Autos). Dazu kommen Eigenschaften wie großvolumige Motoren, welche heute so nicht mehr verbaut werden. Die Mischung aus Optik und Sound ist somit für viele etwas Besonders. Auf Grund ihres Einsatzes bei diversen Luftwaffen der Welt sind besonders Jagdmaschinen ihren zivilen Zeitgenossen in Wendigkeit und Geschwindigkeit deutlich überlegen.

 

(Foto: Hawker Hurricane der britischen Royal Air Force aus dem Zweiten Weltkrieg)

Warbird

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Wohnzimmerflug

Der Wohnzimmerflug ist, wie der Name es vermuten lässt, der Flug im heimischen Zimmer. Geeignet sind Modelle wie Helis oder sehr langsame Indoorflyer, möglichst mit wenig destruktiver Masse und kinetischem Material bei geeigneter Wohnzimmergröße. Spaß machen kann es in jeder Größe, man muss nur damit zurechtkommen.

Wohnzimmerflug

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Wurzelrippe

Die Wurzelrippe bezeichnet die innerste Rippe bzw. den innersten Querschnitt eines Tragflügels. Als Wurzelprofil wird demnach das Flügelprofil an der Wurzelrippe bezeichnet.

Wurzelrippe

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X - Wie...

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Y - Wie...

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Z-Foam

Z-Foam ist ein Markenname der Firma ParkZone. Laut Modell-Hersteller ein dem EPP ähnliches Material.

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